Branche · Maschinenbau & Anlagenbau
Deine CAD-Daten können verkaufen. Im Moment liegen sie in der Konstruktion.
Du baust Maschinen, die sich mit Folien und Datenblatt kaum erklären lassen. Die 3D-Daten dafür gibt es längst. Diese Seite hilft dir bei der Entscheidung, was du daraus machst: Rendering, AR, 3D im Web, Rundgang, Konfigurator oder Video. Mit Preisspannen und der Liste, was wir von dir brauchen.
Check in fünf Fragen
Welche Methode passt zu deiner Maschine?
Fünf Klicks, dann siehst du, welcher Weg sich anbietet, mit Ab-Preis. Am Ende kannst du die Antworten als Briefing an uns schicken.
Frage 1 von 5
Wofür brauchst du es vor allem?
Das Problem
Die beste Zeichnung
verkauft keine Maschine
Drei Gründe, warum gute Maschinen schlechter erklärt werden, als sie sind.

Datenbruch
Die Daten liegen in der Konstruktion
Das genaue Modell existiert, aber nur im CAD. Im Vertrieb landet ein Screenshot. Die Arbeit dazwischen ist klein, wenn man weiß, wie.

Größe
Die Maschine kommt nicht mit
Messestand, Kundentermin, Videocall: Überall fehlt die Maschine. Ein Modell im Maßstab 1:1 oder als Ausschnitt ersetzt die Vorführung nicht ganz, aber den Prospekt sicher.

Varianten
Jede Bestellung ist ein bisschen anders
Bei vielen Optionen weiß der Kunde erst im Gespräch, was er bekommt. Ein Konfigurator zeigt es vorher und rechnet gleich mit.
Live im Browser
Eine Servopresse, sechs Stationen,
kein Erklärtext
Statt eine Maschine zu beschreiben, lässt du sie durchgehen. Sechs Stationen, jede einen Klick entfernt, dazwischen fährt die Kamera und die Presse läuft weiter. Die Presse stammt aus einem Projekt für Siemens DDX.

Modell wird geladen …
Die Grundlage ist dieselbe CAD-Quelle, aus der auch Renderings, Animationen und Konfiguratoren entstehen. Einmal aufbereitet, mehrfach genutzt: im Browser, im Termin, offline auf dem iPad.
Fallbeispiele · igus und Siemens DDX
Ein Blick ins Produkt, bevor der Vertrieb anruft

igus
AR im Pre-Sales per QR-Code
igus stellt Energieketten, Gleitlager und Antriebstechnik her, deren Nutzen ein Datenblatt kaum zeigt. Im Pre-Sales ergänzt eine AR-Anwendung das physische Muster: QR-Code scannen, ins Innere des Produkts sehen.

igus
Rundgang durch die Qualitätsprüfung
Für die Messen SPS und HMI entstand ein interaktiver Rundgang durch die Qualitätsprüfung von Energieketten, zuerst in der VR-Brille, danach 1:1 als Web-Rundgang für Remote-Termine.

Siemens DDX
Erst die Maschine, dann die Software
Für den Vertriebsstart einer Industriesoftware zeigte Siemens DDX je nach Gesprächspartner eine passende Anlage in AR, nahm sie in Betrieb und wechselte von dort ins Dashboard mit Live-Daten. Die Servopresse oben auf dieser Seite stammt aus diesem Projekt.
Weitere Referenzen
Demos

Turck · Sensorik und Automatisierung
Echte Sensordaten am Messe-Exponat
Auf der Hannover Messe speisen echte Sensoren ihre Messwerte in Echtzeit in eine iPad-Anwendung, die sie direkt am Produkt zeigt. Rund vier Quadratmeter Standfläche, zwei bis drei Personen im Gespräch. Der Vertrieb entscheidet, was eingeblendet wird.

Live-Demo · USDconfig
385 gültige Konfigurationen, keine falsche
Drehlix ist ein fiktiver Bürodrehstuhl, an dem wir zeigen, wie ein Konfigurator Regeln mit Begründung ausspielt: 4 Schritte, 39 Bezüge, 385 gültige Konfigurationen. Für Maschinen mit Optionen funktioniert das genauso.

Auner · Spezialtiefbau
Eine Grabenfräse, erklärt ohne Vorführgerät
Für das Ingenieurbüro Auner entstand eine 3D-Visualisierung einer Grabenfräse, die Gräben im zivilen Tiefbau ebenso zieht wie für Verteidigungsanwendungen. Sie erklärt Arbeitsprinzip und Einsatzszenarien, ohne dass eine Maschine vor Ort sein muss.
Ohne Namen
Mittelständisches Industrieunternehmen, NRW
Zwei Wochen bis sales-ready, vier Wochen bis sim-ready. Die Konstruktion sollte ‚digital twin ready‘ werden, der Vertrieb ‚3D im Sales ready‘. Beides aus einer Masterdatei, ohne externe Dienstleister.
Viele Projekte unterliegen einem NDA, darum können wir nicht darüber sprechen. Das gilt für Defence, AeroSpace und auch für den Maschinenbau.
Methoden und Kosten
Sechs Wege aus einer CAD-Datei, und was sie kosten
Ab-Preise und Spannen zur Einordnung, kein Endpreis. Wo du landest, entscheiden fünf Dinge weiter unten.
Rendering und Animation
Wofür: Katalog, Website, Messewand
Datenbasis: CAD
Preis: ab 500 € je Rendering, Pakete 2.000 bis 30.000 €
3D-Asset mit AR
Wofür: Termin, Messe, Pre-Sales per QR-Code
Datenbasis: CAD
Preis: 2.000 bis 4.500 € je Produkt, inklusive Player, AR-Fassung, Animation und Web-Element
AR-Exponat für die Messe
Wofür: Messestand, auf Wunsch mit Live-Daten
Datenbasis: CAD, optional Datenquelle
Preis: ab 3.000 bis 6.000 €, mit Datenanbindung 4.000 bis 20.000 €
360-Grad-Rundgang und VR180-Video
Wofür: Anlagen, Hallen, Prüfstände, Recruiting
Datenbasis: Aufnahmen vor Ort
Preis: Rundgang ab 7.500 €, Video 5.000 bis 30.000 €
Produktkonfigurator
Wofür: Varianten, Angebot
Datenbasis: CAD und Regelwerk
Preis: Projekte ab 6.000 €, USDconfig ab 1.900 € Lizenz
Video mit Dreh
Wofür: Erklärfilm, Imagefilm
Datenbasis: Dreh vor Ort
Preis: 1.500 bis 15.000 €
Briefing
Was wir von dir brauchen, damit es schnell geht
- CAD-Daten im Exportformat, etwa STEP, oder nativ aus CATIA, SolidWorks oder NX. Eine Baugruppe reicht für den Anfang.
- Freigabe der Daten. Ein NDA vorab, wenn du eines brauchst. Wir nehmen Daten erst nach der Vereinbarung an.
- Zwei Ansprechpartner: einer aus dem Vertrieb, der sagt, was der Kunde verstehen muss, und einer aus der Konstruktion, der die Daten kennt.
- Einsatzort und Termin: Termin, Messe, Website oder alles. Wenn eine Messe ansteht, das Datum.
- Material für das Aussehen: Fotos der echten Maschine, Farben, Oberflächen, Vorgaben aus dem Corporate Design.
- Wer freigibt und wie oft. Eine Person mit Entscheidung spart mehr Zeit als jede Technik.
Du musst nicht alles haben. Fehlt etwas, sagen wir dir im Erstgespräch, was es kostet, das nachzuholen.
So läuft es
Du kaufst Assets, keine Lizenz.
Für 3D, AR und Rundgänge gibt es keine Software zu lizenzieren. Wir bauen Assets aus deinen CAD-Daten, und sie gehören dir. Nur der Konfigurator läuft mit einer Lizenz für USDconfig. Wir starten mit einem Pilot, was danach passiert, entscheidest du.
Der Pilot. Ein Produkt, aufbereitet aus Daten, die du schon hast. Kein Dreh, keine Reise, keine Lizenz.
Danach Weg eins: dein Team übernimmt. Wir schulen deine Leute, damit sie die Arbeit selbst machen, ganz oder in dem Teil, der sich wiederholt.
Oder Weg zwei: wir bleiben an deiner Seite. Manche Kunden behalten uns für eine feste Laufzeit, während ihre Leute die Arbeit lernen. Andere geben uns einen kleinen Teil der Aufbereitung dauerhaft. Deine Entscheidung, so oder so.
So oder so ist das Ziel dasselbe. Am Ende hast du 3D-Assets, die bereit für den digitalen Zwilling sind und die dein Vertrieb wirklich nutzt, keinen Ordner voller Renderings.
Belege
Gemessen, nicht behauptet
Extended Reality steigert Kundenbindung und Zusatzverkäufe durch gemeinsam erzeugte innere Bilder: Käufer und Verkäufer bauen dasselbe Bild vom Produkt auf, das stärkt das Vertrauen in die Entscheidung. Am stärksten wirkt das bei komplexen, haptischen Produkten wie Maschinen, Anlagen und Installationen.
Dieselbe Studie zeigt: XR-gestützte Remote-Termine wirken so gut wie Präsentationen vor Ort. Für einen Hersteller, der über Partner in anderen Ländern verkauft, ist das der praktische Teil.
Eine zweite Studie hat gemessen, wie schwer sich eine Auswahl anfühlt. Statische AR, also eine klare Ansicht ohne ständige Bewegung, senkte die empfundene Schwierigkeit stärker als physische Muster, und beides nacheinander, erst Muster, dann Modell, wirkte noch besser. Für einen Maschinenbauer heißt das: Das Muster auf dem Messetisch bleibt nützlich, das Modell zeigt alles, was nicht auf den Tisch passt.
Ven, Doucé, Willems, Rademakers, Brengman und Loupiac (2025), Electronic Markets 35, Artikel 54.
→ Unser Beitrag zur Studie im Journal of Marketing
→ Wie wir OpenUSD, WebAR und die anderen Begriffe auf dieser Seite definieren
Vertraulichkeit
Das meiste, was wir bauen, wird nie öffentlich. Mit Absicht.
Wir arbeiten unter NDA für Hersteller und Betreiber, deren Produkte nicht öffentlich sind. Diese Projekte stehen hier nicht, werden nicht beschrieben und nicht angedeutet. Gilt für deine Produkte dasselbe, gilt es auch für dich.
- Zusammenarbeit auf NDA-Basis, Datenannahme erst nach Vereinbarung.
- Abstrahierte Modelle: Die Geometrie wird so aufbereitet, dass die IP nicht rekonstruierbar ist und der Mechanismus trotzdem überzeugend gezeigt wird.
- Auslieferung auf Wunsch als versiegelte Dateien, vollständig offline und on-premise. Keine Cloud-Pflicht.
- Klare Datenhoheit: Quelldaten bleiben bei dir.
Schick uns eine Maschine
Schreib Gerhard Schröder, Geschäftsführer von viSales, und nenn eine Maschine oder Baugruppe, die dein Vertrieb besser erklären soll. Du bekommst eine ehrliche Antwort, welcher Weg sich lohnt und welcher nicht.
sales@visales.deWir antworten innerhalb eines Werktags und vereinbaren per Mail einen Termin.
Häufige Fragen
Was bringt 3D-Visualisierung im Maschinenbau?
Sie macht sichtbar, was ein Datenblatt nicht zeigt: Funktion, Varianten, Einbausituation und das Innere der Maschine. Der Kunde versteht schneller, der Vertrieb erklärt weniger, und dieselbe Datei läuft im Termin, auf der Messe und auf der Website.
Welche CAD-Formate verarbeitet ihr?
Gängige Exportformate wie STEP und native Daten aus Systemen wie CATIA, SolidWorks oder NX. Wir reduzieren und bereiten sie für den Vertrieb auf, statt neu zu modellieren. Deine Originaldaten bleiben bei dir.
Brauche ich einen Produktkonfigurator oder einen Angebotskonfigurator?
Ein Produktkonfigurator zeigt dem Kunden, welche Varianten es gibt und wie sie aussehen. Ein Angebotskonfigurator macht daraus ein Angebot mit Preis. Im Maschinenbau ist der Übergang fließend: Viele starten mit dem Produktkonfigurator für den Vertrieb und ergänzen das Angebot später. Den Unterschied erklären wir ausführlich im Beitrag zu Angebots- und Produktkonfigurator.
Funktioniert AR auch bei großen Maschinen und ganzen Anlagen?
Ja, auf zwei Wegen. Eine Maschine lässt sich in AR verkleinert auf den Tisch stellen oder als Ausschnitt in Originalgröße zeigen. Für ganze Anlagen und Hallen ist ein 360-Grad-Rundgang meist der bessere Weg, wie bei igus.
Wie schnell ist das für die nächste Messe fertig?
Ein Produkt als 3D-Asset dauert zwei bis sechs Arbeitstage, je nach Zustand der Quelldaten. Plan ein bis zwei Wochen ab Datenlieferung, inklusive Feedbackrunde. Ein Konfigurator oder ein Rundgang braucht deutlich länger, darum lohnt sich der frühe Start.
Unsere Konstruktion ist vertraulich. Geht das trotzdem?
Ja. NDA vorab, abstrahierte Modelle, wo die Geometrie sensibel ist, versiegelte Dateien, Auslieferung on-premise und offline möglich.
Wem gehören die Assets?
Dir. Sie entstehen aus deinen CAD-Daten, und die OpenUSD-Quelle ist ein offener Standard, also hängt nichts an einem Werkzeug von uns. Willst du die Arbeit ins Haus holen, schulen wir dein Team.
Wann lohnt sich das nicht?
Wenn das Produkt einfach ist und ein Foto es erklärt. Die Studie im Journal of Marketing zeigt den Effekt vor allem bei komplexen Produkten wie Maschinen und Anlagen. Und wenn der Vertrieb es nur einmal im Quartal nutzt: Es zahlt sich aus, wo es zur normalen Ausrüstung wird.
Arbeitet ihr nur in NRW?
Nein. viSales arbeitet aus Velbert für Maschinenbauer in ganz Deutschland und international, remote genauso wie vor Ort.