Leistung · Spatial Presentation

Spatial Presentation:
räumlich präsentieren, gemeinsam entscheiden

Spatial Presentation macht 3D-Modelle im realen oder virtuellen Raum sichtbar: Alle Gesprächspartner sehen dasselbe Modell, vergleichen Varianten und treffen Entscheidungen gemeinsam. Vor Ort, auf der Messe oder remote in Microsoft Teams. Ohne App-Download, ohne Headset-Pflicht.

Auf einen Blick

Was viele als virtuelle 3D-Präsentation suchen, heißt bei uns Spatial Presentation: 3D-Modelle werden gemeinsam im realen oder virtuellen Raum betrachtet, nicht auf einem Bildschirm und nicht als isoliertes Einzelerlebnis. Das Modell wird zum gemeinsamen Bezugspunkt im Gespräch: sichtbar für alle, aus derselben Situation heraus.

Sinnvoll ist das überall dort, wo Produkte, Systeme oder Zusammenhänge räumlich schwer zu erklären sind und Entscheidungen nicht aus einer Folie heraus getroffen werden: wenn Varianten verglichen, Größenverhältnisse eingeschätzt oder Auswirkungen gemeinsam diskutiert werden müssen. Im Vertrieb, im Meeting, auf der Messe oder remote.

Es geht dabei nicht um Effekte oder Immersion, sondern um Verstehen, Austausch und Entscheidungsfindung. Merksatz: Nicht eintauchen, sondern gemeinsam sehen und erklären.

Der Begriff

Was ist eine Spatial Presentation?

Der Begriff ist nicht neu erfunden, sondern bewusst gewählt: Er überträgt ein bewährtes Prinzip in die digitale Welt.

Definition

Spatial Presentation ist eine Präsentationsform, bei der alle Gesprächspartner dasselbe 3D-Modell gleichzeitig im Raum sehen: vor Ort auf iPhone, iPad oder Apple Vision Pro, remote in Microsoft Teams. Das Modell ist kein Show-Element, sondern der gemeinsame Referenzpunkt, an dem sich das Gespräch orientiert. Blickkontakt, Reaktionen und Zwischenfragen bleiben erhalten.

Das Prinzip: nicht vorführen, sondern gemeinsam betrachten und entscheiden.

Der Ursprung des Begriffs liegt in der Architektur. Dort werden Gebäude seit Jahrzehnten als physische Modelle präsentiert: Menschen stehen gemeinsam um einen Tisch, zeigen auf Details, diskutieren Varianten und treffen Entscheidungen im Raum. Auch im Vertrieb ist das Prinzip vertraut. Ein reales Exponat auf dem Messestand, um das Kunden herumgehen, ist bereits eine Form von Spatial Presentation.

Mit Spatial Computing verlassen 3D-Modelle den Bildschirm und werden räumlich sichtbar, ohne den sozialen Kern des Präsentierens zu verlieren. Immersive Formate wie Virtual Reality haben ihren Platz, etwa in Schulung oder Exploration. Für Präsentationen im Vertrieb sind sie oft hinderlich: Wer vollständig im Objekt verschwindet, verlässt das Gespräch. Präsentieren bleibt ein gemeinsamer Vorgang, kein isoliertes Erlebnis.

Aus der Praxis

Zwei räumliche Präsentationen im Einsatz

Variantenvergleich mit Entscheidern und Bühnenpräsentation vor Publikum: dasselbe Prinzip, zwei Einsatzformen.

zgoll: digitales Raummodell als räumliche Präsentation auf der Apple Vision Pro

zgoll · Arbeitswelten & Medientechnik

Varianten gemeinsam entscheiden, vor Ort und remote

Ein digitales Innenarchitekturmodell mit Variantenlogik, präsentiert vor mehreren Personen gleichzeitig: Alle sehen dasselbe Modell, Varianten werden live angepasst und gemeinsam nachvollzogen.

Mehr zum Projekt
Die Apple Vision Pro dient als Steuer- und Darstellungsgerät: Bis zu 5 Vision-Pro-Träger nehmen direkt am Gespräch teil, bis zu 32 weitere Personen schauen über iPhone, iPad, Android, PC oder Mac zu, lokal oder remote. Die Inhalte basieren auf OpenUSD, genutzt im USDZ-Format, dargestellt in räumlichen Environments über AR Quick Look, ohne App-Installation.

Spatial Presentation übernimmt hier die Rolle des Architekturmodells auf dem Tisch: erweitert um Teilnehmer, die gar nicht im Raum sind.

Fallbeispiel zgoll im Detail
Was sind Environments? (Video, zgoll-Beispiel ab Min. 6:53)
Siemens DDX: räumliche Präsentation vor Publikum, Video ansehen 8:22

Siemens DDX · Industriesoftware

Räumlich präsentieren vor Publikum: 3D bleibt Teil des Gesprächs

Augmented Reality auf der Bühne: Ein 3D-Modell wird live für eine größere Gruppe sichtbar gemacht. Publikum, Presenter und Modell bleiben im selben Raum und Kontext.

Mehr zum Projekt
Ein USDZ-Modell auf OpenUSD-Basis wird auf dem iPad dargestellt und via AirPlay auf den großen Bildschirm übertragen. Alle Anwesenden sehen gleichzeitig das Modell, die erklärende Person und die Reaktionen der anderen: Rückfragen und Einwände entstehen im Moment, nicht danach.

So wird Augmented Reality publikumstauglich: ohne zusätzliche Hardware, App-Installationen oder Sonderformate.

Fallbeispiel Siemens im Detail

Remote

Spatial Presentation im Remote-Meeting

Seit 2025 bietet Microsoft Teams die Möglichkeit, aus der Videoansicht in einen dreidimensionalen Besprechungsraum zu wechseln: die Immersive Events, direkt im regulären Teams-Client. In diese Räume lassen sich 3D-Modelle einbinden, etwa auf einem virtuellen Besprechungstisch. So wird eine Maschine gemeinsam im Raum betrachtet und besprochen, obwohl alle Beteiligten remote sind.

Die meisten Teilnehmenden folgen der Präsentation klassisch am PC: identische Perspektive, klare Erläuterung, kein Medienbruch. Einzelne wechseln auf Wunsch aktiv in die räumliche Darstellung, etwa mit einer VR-Brille. So entsteht ein fließender Übergang zwischen Zuschauen und aktivem Erkunden, ohne das gemeinsame Gespräch zu unterbrechen. Auf Wunsch wird daraus ein kundenspezifischer virtueller Showroom mit angepasster Umgebung und eigenem Branding.

Technik

Geräte, Formate und ein Datenstand

Wir nutzen bewusst Plattformen, die im Vertriebsalltag etabliert sind: keine Spezialsoftware, keine Sonderformate.

USDZ auf OpenUSD-Basis: für AR Quick Look auf iPhone, iPad, Mac und Apple Vision Pro, ohne App-Installation
GLB für Microsoft Teams: abgeleitet aus demselben 3D-Datenstand, für die Immersive Events
Aktiv steuern: Apple Vision Pro, iPad oder iPhone. Passiv folgen: jedes Gerät, per Bildschirmfreigabe
Ein Datenstand: aus CAD- oder 3D-Quelldaten erzeugt, je Plattform adaptiert statt neu gebaut

Werkzeug

Interaktive Präsentationen: die Basis im Gespräch

Spatial Presentation ist die räumliche Erweiterung der dialoggeführten Vertriebspräsentation: Inhalte folgen dem Gespräch, nicht der Folienreihenfolge. Beide Formate lassen sich kombinieren. Die Präsentation liefert Struktur und Argumente, das räumliche Modell den gemeinsamen Bezugspunkt.

Interaktive Präsentationen

Augmented Reality

Einzelne Produkte im Raum: AR per QR-Code

Wenn nicht der ganze Raum, sondern ein Produkt im Mittelpunkt steht, reicht oft Augmented Reality: QR-Code scannen, Modell steht im realen Raum. Gleiche Datenbasis, gleiches Prinzip, kleinerer Einstieg.

Augmented Reality

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Häufige Fragen zur Spatial Presentation

Was ist eine Spatial Presentation?

Eine Präsentationsform, bei der alle Gesprächspartner gleichzeitig dasselbe 3D-Modell im Raum sehen: ohne Immersion, ohne Headset-Pflicht. Das Modell erscheint via AR Quick Look auf iPhone oder iPad und wird gemeinsam betrachtet und besprochen. Augenkontakt und Gespräch bleiben erhalten.

Brauche ich eine App oder ein spezielles Headset?

Nein. Spatial Presentation läuft direkt über AR Quick Look im Safari-Browser auf iPhone oder iPad: kein App-Download, keine Vision-Pro-Pflicht. Ein aktuelles iPhone genügt als Einstieg. Für Remote-Meetings über Microsoft Teams wird das 3D-Modell im GLB-Format eingebunden.

Wie funktioniert eine Spatial Presentation im Remote-Meeting?

Über die Immersive Events von Microsoft Teams: 3D-Modelle werden in gemeinsame virtuelle Besprechungsräume eingebunden. Die meisten Teilnehmenden sehen das Modell klassisch am PC, einzelne erkunden aktiv, etwa per VR-Brille. Der Übergang ist fließend, die Konferenz wird nicht unterbrochen.

Für welche Situationen eignet sich eine Spatial Presentation?

Überall dort, wo komplexe Produkte gemeinsam besprochen und Entscheidungen vorbereitet werden: Bühnenpräsentation vor Publikum, Variantenvergleich beim Kundenbesuch, Remote-Meeting via Teams oder der Messestand. Besonders relevant für Maschinenbau, Anlagenbau, Medizintechnik und Architektur.

Messe-Lösungen von viSales

Welche Formate und Geräte werden unterstützt?

Für AR Quick Look auf iPhone, iPad, Mac und Apple Vision Pro wird USDZ verwendet, ein Format auf OpenUSD-Basis. Für Microsoft Teams kommt GLB zum Einsatz. Beide Formate entstehen aus denselben CAD- oder 3D-Quelldaten.

Was unterscheidet eine Spatial Presentation von Virtual Reality?

Virtual Reality ist ein immersives Einzelerlebnis: sinnvoll für Schulung und individuelle Exploration. Eine Spatial Presentation ist das Gegenteil davon: Alle bleiben im selben Raum, sehen dasselbe Modell und sprechen miteinander. Wer vollständig im Objekt verschwindet, verlässt das Gespräch.