Leistung · Messe-Lösungen

Messepräsentation mit AR & 3D:
vom Exponat bis zum Minimalstand

Produkte am Stand erlebbar machen, Gespräche erleichtern, Entscheidungen vorbereiten: Messepräsentationen mit AR, 3D, Live-Daten und 360°-Video. Geplant nach der Standfläche, die wirklich zur Verfügung steht: vom großen Exponat bis zum Minimalstand mit QR-Code. Ohne App, ohne Show.

Auf einen Blick

Messeflächen werden wirksam, wenn sie Gespräche erleichtern, Inhalte verständlich machen und Entscheidungen unterstützen. Statt reiner Präsentation geht es um gezielte Interaktion, die Besucher einbindet und den Vertrieb im Gespräch entlastet.

Grundlage vieler Lösungen ist ein digitaler Zwilling des Produkts: für AR am Exponat, Live-Daten oder 3D-Monitore. Genauso oft filmt unser eigenes Kamerateam reale Anlagen und Orte für 360°- und VR-Videos, ganz ohne 3D-Modell. Welches Format es wird, entscheidet nicht die Technik, sondern die Standfläche und das Gesprächsziel.

Merksatz: Ein Messestand braucht zwei Dinge. Einen Grund, stehenzubleiben. Und einen Grund, im Gespräch zu bleiben.

Warum digitale Messepräsentationen am Stand wirken

Aus Standfläche wird Gesprächsfläche. Formate werden nach Fläche geplant statt nach Technik gekauft: Ein Exponat mit AR ersetzt erklärende Displays, Muster und Schaubilder. Das Ziel ist die Konversion in qualifizierte Gespräche, nicht der Boah-Effekt.

Gesprächsführung statt Vorführung. Der Vertrieb entscheidet situativ, welches Szenario am Exponat gezeigt wird: nach Zielgruppe, Vorwissen und Gesprächsverlauf. Das iPad ist Werkzeug im Dialog, keine Präsentationsfläche.

Einmal produziert, mehrfach eingesetzt. AR-Szenarien lassen sich je Messe anpassen, ohne das Exponat zu ersetzen. Inhalte laufen vor, während und nach der Messe: am Stand, im Browser, im Follow-up.

Der Messestand

Ein Beispielstand, vier Formate

Messestand Carl Hamm von viSales: ZSM-Exponat für die Live-Demo, QR-Code zur AR-Demo, Touchscreen mit interaktiver Präsentation und VR-Brillenablage für den virtuellen Rundgang

Messestand Carl Hamm: Wandelemente und mobiler Stand von viSales konzipiert und gestaltet, auf Basis leicht transportierbarer Standard-Elemente. Am Stand: das ZSM-Exponat für die Live-Demo, QR-Codes zu AR-Demo und Video, ein Touchscreen mit interaktiver Präsentation und VR-Brillen mit dem VR180-Werksrundgang. Ein Stand, vier Formate.

Das Prinzip

Die Standfläche entscheidet über das Format,
nicht die Technik

Messeplanung beginnt bei den Quadratmetern, die wirklich bleiben, wenn Theke, Lager und Laufwege stehen. Für jede Fläche gibt es ein Format, das Gespräche trägt:

Ab 3×3 m: maßstäbliches Modell mit AR. Rund 1×1 m für das Modell, der Rest ist Gesprächsraum
Ab 4 m²: kompaktes Exponat mit Live-Daten in AR, direkt am Produkt
2 bis 4 m²: Roll-up mit QR-Code ersetzt das Exponat
Keine Bodenfläche: 3D-Monitor an der Wand, räumliche Tiefe ohne Brille
Anlage zu groß für jeden Stand: 360°- und VR-Video bringen sie zum Besucher
Ab 20 m²: hybrider Stand mit gemeinsamem Erlebnisraum, virtuelle Extension schon ab 4 m²

Erst der Abstand macht aus einem Exponat ein Gespräch: Ebenen, Prozesse und Details lassen sich gemeinsam betrachten, statt nacheinander erklärt zu werden. Welches Format trägt, ist deshalb keine Technikfrage. Es ist eine Flächen- und Gesprächsfrage.

Erstes Gespräch zur Einordnung

Du sprichst direkt mit Gerhard Schröder, Geschäftsführer von viSales. Kein Pitch. Kein Verkaufsdruck. Eine ehrliche Einordnung auf Augenhöhe: zur Standfläche, zu möglichen Formaten, zu einem sinnvollen Einstieg.

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In der Regel melden wir uns innerhalb eines Werktags zurück.

Aus der Praxis · Mit Exponat

Mit Exponat: AR am Objekt

Das reale Objekt zieht an, die digitale Ebene erklärt: Modell oder Produkt plus AR, direkt am Exponat.

Messe-Modellbau und Augmented Reality: Logistikhallen-Modell mit iPad, Video ansehen 4:43

PS Modellbau · Logistik

Eine komplette Halle erklären · ab 3×3 m

Ein maßstäbliches Modell, per iPad digital erweitert: Der Röntgenblick macht Ebenen, Abläufe und Zusammenhänge sichtbar, die physisch nicht zugänglich sind.

Mehr zum Projekt
Eine komplette Logistikhalle sollte erklärt werden, auf begrenzter Fläche. Allein für diesen Exponatansatz sind rund 3×3 Meter Standfläche erforderlich: etwa 1×1 Meter für das Modell selbst und wenigstens rund ein Meter Bewegungs- und Gesprächsraum. Erst dieser Abstand ermöglicht es, Ebenen, Prozesse und Details gemeinsam zu betrachten.

Der Vertrieb wählt im Gespräch das passende Szenario aus, abhängig von Zielgruppe, Fragestellung und Gesprächsverlauf. Das iPad dient dabei nicht als Präsentationsfläche, sondern als Werkzeug im Dialog.

Für physische Exponate und Modelle arbeiten wir mit dem spezialisierten Partner PS Modellbau zusammen: reales Exponat und digitale Erweiterung aus einer Planung.

Livestream mit Partner PS Modellbau (Video, 49:35 Min.)
Augmented Reality auf der Messe für Turck: Live-Sensordaten am Exponat, Video ansehen 2:41

Turck · Sensorik

Reale Messdaten direkt im Gespräch nutzen · ab 4 m²

Auf dem HMI-Stand speisen echte Sensoren ihre Messwerte in Echtzeit in eine iPad-Anwendung, die die Daten direkt am Produkt visualisiert.

Mehr zum Projekt
Das Exponat selbst ist kompakt, entscheidend ist der Raum für zwei bis drei Personen, die gemeinsam auf das Produkt, die eingeblendeten Daten und das Gespräch fokussiert bleiben können. Der Vertrieb entscheidet situativ, welche Informationen eingeblendet werden: abhängig von Interesse, Vorwissen und Gesprächsverlauf.

Die Daten sind nicht simuliert, sondern stammen aus dem laufenden Betrieb. Technische Zusammenhänge werden direkt am Exponat verständlich, ohne zusätzlichen Platzbedarf für separate Screens oder Präsentationsflächen.

Zusätzlich gab es alle Exponate als 3D-Animationen für den Fall eines Netzausfalls. Der trat am ersten Messetag ein, die Präsentation lief weiter.

Aus der Praxis · Ohne Exponat

Ohne Exponat: AR statt Ausstellungsstück

Wenn das Produkt zu groß, zu schwer oder schlicht nicht dabei ist: AR bringt es trotzdem auf den Stand. Per QR-Code, ohne App, ohne Transport.

Siemens DDX: WebAR für Vertriebsunterstützung im Maschinenbau, Video ansehen 8:22

Siemens · Industriesoftware

Software am Stand erlebbar machen · ohne Exponatfläche

Für das Siemens-Startup DDX führt eine AR-Anlage in die datengetriebene Industriesoftware ein: je Gesprächspartner die passende Maschine, dann der Wechsel ins Live-Dashboard.

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Die Web-AR-Lösung (iPhone und Android) verbindet eine AR-Maschine mit Echtzeit-Daten: Je nach Interessent wird eine passende Anlage in Augmented Reality gezeigt und in Betrieb genommen, von dort erfolgt der nahtlose Wechsel in die DDX-Software mit Live-Daten im Dashboard. Für Messen, Website und mobile Geräte entstanden zusätzlich vereinfachte Versionen per QR-Code, ohne Datenanbindung.

Vertriebsteams berichteten von deutlich verkürzten Gesprächs- und Erklärzeiten. In größeren Präsentationen wurde die Lösung zum zentralen Aufmerksamkeitspunkt.

Fallbeispiel Siemens DDX im Detail
Messe-Roll-up mit Augmented Reality: ZSM-Rohrverbindung für Carl Hamm, Video ansehen 2:23

Carl Hamm · Rohrleitungstechnik

Exponate ersetzen, wenn kaum Platz ist · 2 bis 4 m²

Für sehr kleine Messestände mit 2 bis 4 m² ersetzt ein Roll-up das physische Exponat: Der QR-Code öffnet das AR-Modell der patentierten ZSM-Rohrverbindung, ohne App.

Mehr zum Projekt
Das Roll-up dient als Gesprächsanlass. Interessierte Besucher können das Produkt selbst im Raum betrachten, während der Vertrieb das Gespräch führt oder gezielt einsteigt. Ohne zusätzliche Technik, ohne Aufbauaufwand und ohne Medienbruch entsteht ein räumlicher Eindruck, auch dort, wo kein Platz für ein Exponat vorhanden ist.

Aus dem Feedback der Firma Hamm: Das Auge sieht zwar alles, gecatcht wird es nur von Bewegung und Interaktion.

Fallbeispiel Carl Hamm im Detail

Aus der Praxis · Virtuelle Messestände

Wenn die Anlage auf keinen Stand passt:
der virtuelle Messestand

Werke, Untertage-Reviere und Prüflabore lassen sich nicht transportieren. 360°- und VR-Videos bringen sie zum Besucher: etwa 1 m² Bewegungsfläche pro Person genügt, ein Monitor daneben holt die Umstehenden ins Gespräch.

Evonik 360°-Video: Produktionsumgebung räumlich erleben, Video ansehen 5:08

Evonik · Chemie

Weltweite Messereihe mit 360°-Anlagenvideos · ab 1 m² pro Person

Komplexe Produktionsumgebungen räumlich zugänglich: 360°-Videos, eingesetzt in einer weltweiten Messereihe, in Vorträgen und im Vertrieb.

Mehr zum Projekt
Für Evonik entstanden mehrere 360°-Videos, die komplexe Industrieumgebungen räumlich zugänglich machen: vom Anlagenaufbau über Prozessschritte bis zu Sicherheits- und Wartungsthemen. Besucher verstehen Zusammenhänge in wenigen Minuten und fragen gezielt nach.

VR technical tour: High Throughput Equipment (Video, 6:15 Min.)
Virtuelle Rundgänge im Detail
Virtual Reality bei K+S: Untertage in 360° erleben, Video ansehen 1:15

K+S · Bergbau

Untertage erleben, ohne einzufahren · ab 1 m² pro Person

Eines der frühen 360°-VR-Projekte: das Revier unter und über Tage, auf Messen im Einsatz und als langfristiges System für Recruiting, Marketing und Vertrieb.

Mehr zum Projekt
Was als Messe-Erlebnis begann, wurde zum langfristig genutzten System: dieselben 360°-Inhalte tragen Recruiting, Marketing und Vertrieb. Teile der Umsetzung entstanden noch unter dem früheren Agenturnamen Kreative KommunikationsKonzepte GmbH; Ansatz, Team und Systemlogik entsprechen der heutigen Arbeitsweise von viSales.

Über Tage in 360° erleben (Video, 3:06 Min.)
Fallbeispiel K+S im Detail
igus VR-Rundgang auf der SPS 2023: Prüfeinrichtung mit über 50 Szenen, Video ansehen 3:30

igus · Kunststofftechnik

Ein Prüflabor in über 50 VR-Szenen · ab 1 m² pro Person

Interaktiver VR-Rundgang durch eine Prüfeinrichtung, gezeigt auf der SPS 2023: Messebesucher erleben Prüfprozesse und Qualitätsstandards in wenigen Minuten.

Mehr zum Projekt
Über 50 miteinander verbundene Szenen, erlebbar ohne Führung und ohne Erklärung, aber mit räumlichem Verständnis. Aus derselben Produktion entstand eine browserbasierte Rundgangslösung: dieselben Inhalte laufen im Web, zur Nachbereitung und für internationale Kontakte. Mehr dazu direkt unter diesen Beispielen.

Virtuelle Rundgänge im Detail
VR180-Fallbeispiel Carl Hamm: Werksrundgang via Meta Quest, Video ansehen 4:59

Carl Hamm · Industrie

Werksrundgang in VR180 statt Anreise · ab 1 m² pro Person

Gelände, Werk und Prozesse als VR180-Video mit klarer Blickführung: immersiv auf der Meta Quest, im Vertrieb und auf Messen.

Mehr zum Projekt
VR180 als immersive Videoform für erklärungsbedürftige Produkte: mit klarer Blickführung, reduzierter Komplexität und starkem Fokus auf das Wesentliche, jenseits klassischer 360°-Rundgänge.

VR180-Fallbeispiel Carl Hamm im Detail

Virtuelle Messeinhalte machen den Stand unabhängig von Ort und Zeitpunkt: für internationale Ansprechpartner, zur Vorbereitung von Terminen und zur Weitergabe nach der Messe. Es geht nicht darum, einen Messestand zu simulieren, sondern um die Inhalte, die im Gespräch relevant sind: Produkte, Systeme und Argumente, strukturiert und unabhängig vom Ort.

Das igus-Beispiel zeigt das Prinzip: Die Inhalte entstanden als 360°-Erlebnis für VR-Brillen am Messestand, daraus wurde eine browserbasierte Rundgangslösung. Einmal produziert, dreifach genutzt: am Stand, in der Nachbereitung, international. Virtuelle Inhalte ersetzen den persönlichen Kontakt nicht. Sie sorgen dafür, dass Gespräche weitergehen, wenn ein Treffen vor Ort nicht möglich ist.

Aus der Praxis · Bildschirme am Stand

Eyecatcher an der Wand, Beratung am Touchscreen

Nicht jede Fläche erlaubt ein Exponat, nicht jedes Gespräch braucht eine Brille. Bildschirme holen Laufkundschaft und strukturieren die Beratung.

3D-Monitor Looking Glass: ohne Brille mit mehreren Personen räumlich sehen, Video ansehen 4:13

Format · 3D-Monitore

Räumlicher Eyecatcher ohne Brille · nur Wandfläche

Autostereoskopische 3D-Monitore zeigen räumliche Inhalte für mehrere Personen gleichzeitig, ohne Brille: Sie brauchen nur Wandfläche, keine Bodenfläche.

Mehr zum Format
Eine spezielle Display-Technik spielt dem linken und rechten Auge leicht unterschiedliche Bilder zu; das Gehirn setzt daraus räumliche Tiefe zusammen. Der Betrachter bleibt vollständig im realen Raum: keine Abschottung, keine Geräteübergabe, kein Wechsel der Gesprächssituation.

Die räumliche Darstellung sorgt für einen kurzen Moment des Innehaltens. Das eigentliche Gespräch entsteht danach: geführt vom Vertrieb, nicht vom Medium. Gut sichtbar aus dem Gang, dauerhaft einsatzfähig, ohne Betreuungsaufwand.
Somfy Smart-Home-Produktkonfigurator: Funktionen visuell konfigurieren

Somfy · Smart Home

Produktkonfigurator am Touchscreen · nur ein Monitor

Der web-basierte Somfy-Konfigurator macht das Zusammenspiel von Smart-Home-Funktionen erlebbar: am Messestand auf dem Touch-Monitor, im Gespräch statt als Selbstläufer.

Mehr zum Projekt
Nicht einzelne Produkte, sondern das Zusammenspiel von Funktionen: Lichtsteuerung, Sicherheitskonzepte, Wettersensoren und Automatisierungen als digitales Beratungstool. Der Konfigurator übersetzt technische Funktionen in nachvollziehbare Nutzungsszenarien. Browserbasiert läuft er auf dem Touch-Monitor am Stand ebenso wie auf dem iPad im Außendienst.

Produktkonfiguratoren im Detail
Fallbeispiel Somfy

Räumliche Erweiterung

Hybride Messestände:
reale Fläche gezielt erweitern

Besucher bewegen sich auf einem realen Stand, sehen aber über AR- und VR-Ebenen Inhalte, die physisch nicht vorhanden sind. Entscheidend ist, wie viel reale Fläche zur Verfügung steht.

Spielart A · ab etwa 4 m²

Virtuelle Stand-Extension

Dort, wo physisch der Gang beginnt, setzt sich der Stand virtuell fort. Produkte, Anlagen oder ganze Räume erscheinen jenseits der realen Standkante und erweitern den Stand optisch, ohne zusätzliche Quadratmeter zu kosten. So lassen sich große Produktwelten oder ganze Showrooms zeigen: mehr Wirkung auf gleicher, gebuchter Fläche.

Spielart B · ab etwa 20 m²

Gemeinsamer Raum, individuelle Inhalte

Ein Teil der Standfläche bleibt bewusst frei. Mehrere Personen bewegen sich gleichzeitig im selben Raum, erleben aber unterschiedliche Anlagen oder Szenarien: abhängig von Gerät, Rolle und Gesprächssituation. Der Shared-Space-Ansatz braucht Bewegungsfreiheit für parallele Gespräche.

In beiden Fällen bleibt der reale Stand der Ort des Gesprächs. Die virtuelle Ebene liefert Kontext, Tiefe und Vergleichbarkeit. Szenarien lassen sich wechseln, ohne den Stand baulich zu verändern, und die Gesprächsführung bleibt beim Vertrieb.

Vertiefung

Von 360°-Projekten zum hybriden Messestand

Evonik und K+S: 360-Grad-Video für Messen, zwei Fallbeispiele, Video ansehen 8:35

Zwei 360°-Video-Projekte von Messen, unter anderem für Evonik und K+S, und wie daraus der Gedanke hybrider Messestände entstand. Einordnung statt Anleitung: wie aus konkreten Messeprojekten neue Präsentationsformen werden.

Die Formate

Jedes Format ist eine Antwort auf eine Standsituation

Der Mix ist kein Selbstzweck: Er sorgt dafür, dass am Stand das Format bereitliegt, das zur Fläche, zum Produkt und zum Gespräch passt.

AR-Exponat: Modell oder Produkt, digital erweitert. Prozesse, Innenleben und Varianten direkt am Objekt
Live-Daten in AR: reale Messwerte am Exponat statt vorbereiteter Demo-Szenarien
QR-Code ohne App: scannen, ansehen, sprechen. Der niedrigschwellige AR-Einstieg, auch als Lead-Anlass
360°- & VR-Video: Großanlagen und Werksbereiche erlebbar, mit Monitor für Umstehende kombiniert
3D-Monitore: Eyecatcher mit räumlicher Tiefe, ohne Brille. Braucht nur Wandfläche, keine Bodenfläche
Videos für Monitore: das effizienteste Ruhe-Format. Blickfang und Gesprächsstütze zugleich
Interaktive Präsentationen & Konfiguratoren: Touch oder PowerPoint, offline und robust. Nach der Messe im Vertrieb weiter im Einsatz
Virtuelle Messeinhalte: Vor- und Nachbereitung, internationale Kontakte. Keine Standsimulation, sondern Inhalte

Leads

Vom QR-Code am Messestand zum Lead

Ein QR-Code am Stand ist kein Gimmick, sondern ein Gesprächsanlass mit Anschluss: Der Scan öffnet das AR-Modell ohne App-Installation, der Besucher behält den Zugang auf dem eigenen Gerät, das Gespräch startet am Produkt statt am Prospektständer. Der Scan ist der Anfang, das Gespräch qualifiziert, das Follow-up macht den Lead.

Bei ESA/ESERO liefen QR-Codes auf Teppichen und Roll-ups, bei Carl Hamm ersetzt das Roll-up mit QR-Code das komplette Exponat. Beide Fälle zeigen dasselbe Prinzip: niedrige Einstiegshürde für den Besucher, klarer Anknüpfungspunkt für den Vertrieb.

Datenbasis

3D-Daten für die Messe: drei Wege

Für den Messeeinsatz sind keine perfekten CAD-Daten nötig. Ableitung aus vorhandenen CAD-Daten (reduziert und aufbereitet für Verständlichkeit statt technischer Vollständigkeit), Erstellung aus Produktfotos (wenn keine CAD-Daten vorliegen oder Geschwindigkeit zählt) oder 3D-Scan und Photogrammetrie realer Objekte und Anlagen. Welcher Weg sinnvoll ist, klären wir vorab: so, dass die Daten für Messe, AR und Präsentationen langfristig nutzbar bleiben.

Erstes Gespräch zur Einordnung

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Häufige Fragen zu Messepräsentationen mit AR & 3D

Was ist eine Messepräsentation mit AR und 3D?

Der Sammelbegriff für digitale Inhalte am Messestand: AR-Modelle am Exponat, Live-Daten, 3D-Monitore, 360°-Video und Touch-Präsentationen. Grundlage ist oft ein digitaler Zwilling des Produkts, bei 360°- und VR-Video die reale Anlage. Geplant wird nach Standfläche und Gesprächsziel, nicht nach Technik.

Was ist ein Messeexponat?

Ein Ausstellungsstück, das auf Fachmessen eingesetzt wird, um Produkte, Maschinen oder Prozesse erlebbar zu machen: als physisches Modell, Funktionsmuster oder digitale Darstellung. Mit AR erweitert, zeigt dasselbe Messeexponat auch Abläufe, Innenleben und Varianten.

Messeexponate mit Augmented Reality aufwerten: Fallbeispiele

Wie funktioniert eine AR-Produktpräsentation auf der Messe?

Besucher scannen einen QR-Code oder tippen einen Link: Das 3D-Modell erscheint direkt in der Kamera des eigenen Geräts. Produkte lassen sich drehen, zoomen und in der Messehalle platzieren. Kein Headset, keine App-Installation. Der Vertrieb nutzt dieselben Inhalte geführt im Gespräch, auf iPad oder iPhone.

Was kostet ein AR-Messeexponat?

Faustformel: Ein AR-Exponat liegt zwischen 3.000 und 6.000 Euro, eine komplette AR-Lösung zwischen 4.000 und 20.000 Euro, je nach Datenlage und Umfang.

Messeexponate mit AR aufwerten: Fallbeispiele

Wie viel Standfläche braucht ein AR-Exponat am Messestand?

Weniger als gedacht: Ein Roll-up mit QR-Code ersetzt das Exponat schon auf 2 bis 4 m². Ein kompaktes Exponat mit Live-Daten braucht rund 4 m², ein maßstäbliches Modell mit AR etwa 3×3 m: davon 1×1 m für das Modell, der Rest ist Gesprächsraum. Die Fläche bestimmt das Format, nicht umgekehrt.

Wie werden aus QR-Codes am Messestand Leads?

Der QR-Code öffnet ein AR-Modell ohne App: ein Gesprächsanlass direkt am Stand. Der Besucher behält den Zugang auf dem eigenen Gerät, der Vertrieb knüpft das Follow-up daran. Der Scan ist der Anfang, das Gespräch qualifiziert, das Follow-up macht den Lead. Im Einsatz bei ESA/ESERO und Carl Hamm.

Was bedeutet Messestand-Digitalisierung konkret?

Nicht mehr Bildschirme, sondern nutzbare Inhalte: ein digitaler Zwilling des Produkts, daraus AR-Szenarien, Live-Daten oder 360°-Rundgänge. Einmal produziert, über Messen hinweg wiederverwendbar: Szenarien lassen sich je Messe anpassen, ohne das Exponat zu ersetzen.

Welcher Eyecatcher funktioniert am Messestand?

Bewegung und Interaktion: Das Auge registriert alles, hängen bleibt es an dem, was sich bewegt. Bewährt sind autostereoskopische 3D-Monitore (räumliche Tiefe ohne Brille, nur Wandfläche nötig) und AR am realen Exponat. Der Eyecatcher holt Laufkundschaft, das Gespräch übernimmt der Vertrieb.

Wie unterstützt Augmented Reality den Messevertrieb?

AR macht den Messevertrieb flexibler: Der Verkäufer entscheidet situativ, welches Szenario am Exponat gezeigt wird, nach Zielgruppe und Gesprächsverlauf. Gesprächsführung statt Vorführung: keine feste Demo-Abfolge, kein Show-Modus. Ziel ist die Konversion in qualifizierte Follow-ups.

Welche Vorteile hat ein AR-Exponat gegenüber dem physischen Messeexponat?

AR-Exponate sind immer vollständig, nie beschädigt und beliebig skalierbar. Große Maschinen, ganze Anlagen oder interne Prozesse lassen sich zeigen, ohne sie physisch auszustellen. Dazu kommen niedrigere Transport- und Aufbaukosten. Am stärksten ist die Kombination: reales Exponat als Anziehungspunkt, AR als Erklärungsebene.

Welche Formate eignen sich für die 3D-Produktpräsentation auf Messen?

Das entscheiden Fläche und Ziel: AR am Exponat oder per QR-Code ab 2 m², 3D-Monitore an der Wand, 360°- und VR-Video für Großanlagen, Touch-Präsentationen und Produktkonfiguratoren für den Beratungstisch.

Interaktive Präsentationen im Detail

Was ist eine immersive Messestand-Präsentation?

Der Überbegriff für räumliche Formate am Stand: AR am Exponat, VR-Rundgänge, hybride Stand-Extensions. Immersion ist kein Selbstzweck: Sie ergänzt das Gespräch, ersetzt es nicht. Sinnvoll, wo räumliche Zusammenhänge anders nicht vermittelbar sind.

Spatial Presentation

Was ist ein virtueller Messestand?

Kein 3D-Nachbau des Messestands, sondern die messerelevanten Inhalte in digitaler Form: Produkte, Systeme und Argumente, nutzbar vor, während und nach der Messe. Einmal produziert, mehrfach genutzt: Bei igus wurde aus dem VR-Erlebnis am Stand eine browserbasierte Rundgangslösung für die Nachbereitung und internationale Kontakte.

Virtuelle Rundgänge im Detail

Brauchen wir perfekte CAD-Daten für AR auf der Messe?

Nein. Drei Wege führen zum Messe-Modell: Ableitung aus vorhandenen CAD-Daten, Erstellung aus Produktfotos oder 3D-Scan realer Objekte. Mit sauberen CAD-Daten ist ein erstes AR-Exponat in 4 bis 6 Wochen einsatzbereit. Empfehlung: spätestens 8 Wochen vor der Messe starten.