Interaktive Präsentationen
- Interaktive Präsentationen von viSales ersetzen statische Folien durch live erlebbare 3D-Demos – direkt im Kundengespräch.
- Produkte und Konfigurationen werden in Echtzeit gezeigt und vom Kunden selbst bedient – das verkürzt Entscheidungsprozesse.
- Einsetzbar auf Tablet, iPhone, Mac und in der Apple Vision Pro – ohne App-Download.
Auf einen Blick
Interaktive Präsentationen unterstützen Verkaufsgespräche, die sich am Kunden orientieren – nicht an einer festen Folienreihenfolge. Ob als interaktive Produktpräsentation im Außendienst oder als dialoggeführtes Format im B2B-Vertrieb: Sie sind bewusst non-linear und darauf ausgelegt, früh Fragen zu stellen statt spät zu erklären. So entstehen Gespräche, in denen Verkäufer gezielter zeigen, weniger reden und besser zuhören. Interaktive Präsentationen bilden bei uns die Grundlage für wirksame Vertriebsformate – inklusive daraus abgeleiteter Pitch-Decks.
Merksatz: Eine gute Präsentation spricht nicht für den Verkäufer – sie gibt ihm etwas zu zeigen, während er spricht.
Warum klassische Präsentationen im Vertrieb scheitern
Klassische Präsentationen folgen einer festen Dramaturgie. Sie sind darauf ausgelegt, Inhalte vollständig und in einer vorgegebenen Reihenfolge zu erklären.
Verkaufsgespräche verlaufen nicht linear. Fragen entstehen früh, Themen springen, unterschiedliche Gesprächspartner haben unterschiedliche Interessen. Lineare Präsentationen ignorieren diese Realität. Sie zwingen Verkäufer dazu, weiterzureden, obwohl das Gegenüber innerlich längst an einem anderen Punkt ist.
So entsteht ein typisches Muster: Der Verkäufer erklärt, der Kunde hört zu – oder auch nicht. Signale gehen verloren, Nachfragen kommen spät, Relevanz entsteht verzögert. Das Problem ist dabei nicht der Inhalt, sondern die Form. Klassische Präsentationen unterstützen den Vortragenden, aber sie unterstützen nicht das Gespräch.
Genau an diesem Punkt beginnen Präsentationen, im Vertrieb ihre Wirkung zu verlieren.
Was eine interaktive Verkaufspräsentation anders macht
Eine interaktive Verkaufspräsentation folgt nicht einer festen Reihenfolge, sondern dem Gespräch. Der Verkäufer zeigt, was gerade relevant ist — nicht was als nächstes auf der Folie kommt. Produkte werden live bedient, Varianten direkt verglichen, Fragen sofort beantwortet. Das Ergebnis: kürzere Gespräche, klarere Entscheidungen — und weniger “ich schick Ihnen das dann nochmal zu”.
Reale Inhalte aus der Praxis: Fotos und Videos aus der Carl-Hamm-Präsentation unterstützen das Gespräch, ohne es zu dominieren.
Gespräche verlaufen nicht linear – Präsentationen müssen es auch nicht
In Verkaufsgesprächen gibt es selten einen festen Ablauf. Das gilt besonders bei der interaktiven Produktpräsentation: Ein Kunde springt von der Anwendung zur Technik, ein anderer von der Investition zur Umsetzung. Welches Merkmal relevant ist, entscheidet der Kunde, nicht die Folie.
Lineare Präsentationen geben eine Reihenfolge vor und erwarten, dass das Gespräch ihr folgt. In der Praxis passiert das Gegenteil: Der Verkäufer hält an der Dramaturgie fest, während das Gespräch innerlich bereits woanders ist.
Was fehlt, ist die Möglichkeit, Inhalte situativ zu wählen, ohne den roten Faden zu verlieren. Nicht jede Frage braucht eine neue Präsentation. Aber jede relevante Frage braucht eine passende visuelle Antwort – im richtigen Moment.
Genau hier setzt das Prinzip dialoggeführter Präsentationen an.
Das Prinzip dialoggeführter Präsentationen
Dialoggeführte Präsentationen folgen keinem festen Ablauf, sondern einem klaren Prinzip: Inhalte sind vorbereitet, aber ihre Reihenfolge entsteht im Gespräch. Nicht die Präsentation führt, sondern der Dialog – und die Präsentation unterstützt ihn.
Statt eine Geschichte von vorne bis hinten zu erzählen, werden Inhalte so angelegt, dass sie situativ abrufbar sind. Der Verkäufer entscheidet, was gezeigt wird, weil er zuhört. Die Präsentation passt sich dem Gespräch an, nicht umgekehrt.
Das Prinzip besteht darin, Gesprächsführung und Visualisierung wieder miteinander zu verbinden. So entsteht Orientierung ohne Starrheit und Offenheit ohne Kontrollverlust.
Auf dieser Grundlage wird Interaktivität nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Werkzeug, das den Verkaufsprozess unterstützt – unabhängig davon, wie das Gespräch verläuft.
Beispiel einer dialoggeführten Präsentation: Inhalte sind thematisch vorbereitet und werden situativ im Gespräch ausgewählt – statt einer festen Folienabfolge zu folgen.
Was sich im Gespräch dadurch konkret verändert
Dialoggeführte Präsentationen verändern nicht den Inhalt eines Gesprächs, sondern dessen Dynamik. Verkäufer erklären weniger und hören früher zu. Kunden steigen schneller in relevante Themen ein und erleben, dass ihre Fragen den Verlauf bestimmen.
Das Gespräch gewinnt an Tempo, ohne an Tiefe zu verlieren. Nicht, weil weniger gezeigt wird – sondern weil gezielter gezeigt wird.
Wie sich dieses Prinzip im Vertriebsalltag anfühlt, zeigt das Beispiel Somfy.
Das gezeigte Projekt wurde unter anderem mit dem Digital Champions Award von Telekom & WirtschaftsWoche ausgezeichnet.
Der visuelle Mix als Voraussetzung für echte Interaktivität
Interaktive Präsentationen funktionieren nicht über ein einzelnes Medium. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher visueller Formen – je nachdem, welche Frage im Gespräch gerade relevant ist.
Entscheidend ist nicht die Vielfalt der Medien, sondern ihre gezielte Einsetzbarkeit im Dialog. Grafik, Foto, Video, Animation und 3D sind keine Effekte, sondern unterschiedliche Antwortformen.
Beispiele aus realen Vertriebsprojekten
Somfy – Interaktive Präsentation als zentrales Vertriebstool
Für Somfy wurde eine dialoggeführte Präsentation entwickelt, die während der Pandemie zum zentralen Werkzeug für rund 50 Außendienstmitarbeiter wurde – unter anderem im Einsatz via Microsoft Teams. Szenarien, Renderings und kurze Animationssequenzen wurden so strukturiert, dass sie sich flexibel entlang realer Verkaufsgespräche nutzen lassen.
→ Fallbeispiel Somfy im Detail
Wavin – Langlebiges Präsentationssystem statt Einmal-Deck
Bei Wavin entstand eine interaktive Präsentation auf Basis eines digitalen Stadtmodells, die bis heute im Vertrieb eingesetzt und intern weiter gepflegt wird. Inhalte, Argumente und Szenarien sind so aufgebaut, dass sie über Jahre hinweg erweitert werden können – ohne das System neu aufzusetzen.
→ Fallbeispiel Wavin im Detail
Carl Hamm – Wenn reale Orte den Dialog führen
Für Carl Hamm stand nicht 3D im Vordergrund, sondern der reale Ort. Fotos, Videos und zweisprachige Inhalte wurden zu einem digitalen Rundgang gebündelt, der Prozesse, Gelände und Leistungen im Gespräch erlebbar macht. Später wurde das System um VR- und AR-Elemente ergänzt.
→ Fallbeispiel Carl Hamm im Detail
Für wen diese Art von Präsentation sinnvoll ist – und für wen nicht
Typische Einsatzbereiche sind die interaktive Produktpräsentation im Außendienst, Fachmessen oder beratungsintensive B2B-Gespräche — überall dort, wo Verkaufsgespräche offen geführt werden sollen. Wo Fragen zugelassen sind, unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen und Inhalte situativ vertieft werden müssen.
Sie eignen sich für Teams, die Präsentationen nicht als Pflichtprogramm verstehen, sondern als Werkzeug im Gespräch. Für Organisationen, die bereit sind, Inhalte vorzubereiten – ohne den Gesprächsverlauf vorzugeben.
Wer hingegen vor allem ein festes Narrativ abspielen möchte, wird mit diesem Ansatz wenig anfangen können. Dafür sind klassische Pitch-Decks besser geeignet.
Interaktive Präsentationen sind kein Ersatz für gutes Verkaufen – sie machen gutes Verkaufen sichtbar.
Wie es weitergehen kann
Wenn unsere Arbeitsweise zu eurer Fragestellung passt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, weiterzugehen. Nicht jede Anfrage muss sofort ein Projekt sein – oft reicht ein erstes gemeinsames Einordnen.
Ins Gespräch kommen
Wenn du prüfen möchtest, ob ein überschaubarer Einstieg sinnvoll ist, sprechen wir darüber in Ruhe. Ohne Pitch, bei einer Tasse Tee oder Kaffee.