TURCK: Reale Sensordaten in Echtzeit am Messe-Exponat (AR/iPad)

Kunde: Hans Turck GmbH & Co. KG — industrielle Automatisierung und Sensorik

Ausgangssituation

Auf der Hannover Messe (HMI) wollte TURCK Sensorik nicht nur zeigen, sondern ihre Funktion unmittelbar erlebbar machen. Die Herausforderung: Sensorik ist abstrakt — der eigentliche Wert steckt in den Messwerten, nicht im Gehäuse. Auf einem kompakten Messestand fehlt zudem der Platz für separate Bildschirme und Präsentationsflächen.

Lösungsansatz

Reale Sensordaten wurden direkt am Exponat sichtbar gemacht. Echte Sensoren speisen ihre Messwerte in Echtzeit in eine iPad-Anwendung ein, die die Daten direkt am Produkt visualisiert. Die Daten sind nicht simuliert, sondern stammen aus dem laufenden Betrieb.

Für das Setup werden rund 4 Quadratmeter Standfläche benötigt. Das Exponat selbst ist kompakt — entscheidend ist der Raum für zwei bis drei Personen, die gemeinsam auf Produkt, eingeblendete Daten und Gespräch fokussiert bleiben.

Werkzeug im Dialog, nicht Präsentationsfläche

Der Vertrieb entscheidet situativ, welche Informationen eingeblendet werden — abhängig von Interesse, Vorwissen und Gesprächsverlauf. Das iPad dient dabei nicht als Präsentationsfläche, sondern als Werkzeug im Dialog. Technische Zusammenhänge werden direkt am Exponat verständlich, ohne zusätzlichen Platzbedarf für separate Screens.

Fazit

Der Case zeigt, wie sich abstrakte Sensorik durch Echtzeit-Datenvisualisierung am realen Produkt begreifbar machen lässt. Die Verbindung aus physischem Exponat, echten Live-Daten und situativ steuerbarer Einblendung macht die AR-Anwendung zu einem Vertriebswerkzeug — nicht zu einer Show.

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