Was ist ein 4D-Lichtfeld? KopfKino Ep. 15, KopfKino Ep. 15

Was ist ein 4D-Lichtfeld? KopfKino Ep. 15 — KopfKino Ep. 15

„Das ist am besten finanziertes Startup der Welt, würde ich glaube ich so mal sagen, mit 1 bis 2 Milliarden US-Dollar”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 15 des KopfKino: Was ist ein 4D-Lichtfeld? KopfKino Ep. 15

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Gerhard Schröder erklärt in Folge 15 alleine, was ein 4D-Lichtfeld ist — und warum diese Technologie für die Zukunft von AR, VR und räumlichem Sehen so bedeutsam ist.

Ein Lichtfeld erfasst nicht nur ein Bild, sondern die vollständige Lichtinformation eines Raums aus unzähligen Winkeln. Das ermöglicht echtes räumliches Sehen ohne störende Vergenz-Akkommodations-Konflikte — der Hauptgrund, warum VR-Brillen heute noch Übelkeit verursachen.

Die Folge ist technisch, aber verständlich — mit einem Ausblick auf Facebook und warum Milliardeninvestitionen in diese Richtung fließen.

Kapitel

  • 0:00 — Intro: Was ist ein Lichtfeld?
  • 2:30 — Von der Kamera zur Lichtfeldinformation
  • 5:00 — X- und Y-Koordinaten reichen nicht — das Z-Problem
  • 7:30 — Lichtfeld-Kameras: Viele Objektive, ein Bild
  • 10:00 — Facebook und die Milliarden-Investition in Lichtfeld-Technologie
  • 11:30 — Ausblick: Was bedeutet das für AR und VR der Zukunft?

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen

Typische Fragen

Was ist ein Lichtfeld und warum ist es für AR und VR entscheidend?

Ein Lichtfeld erfasst nicht nur ein Bild, sondern die vollständige Lichtinformation eines Raums aus unzähligen Winkeln. Klassische Kameras speichern X- und Y-Koordinaten — Lichtfeld-Kameras erfassen zusätzlich die Tiefendimension. Das ermöglicht echtes räumliches Sehen ohne die Vergenz-Akkommodations-Konflikte, die bei heutigen VR-Brillen noch Übelkeit verursachen.

Warum investierten Facebook und Apple Milliarden in Lichtfeld-Technologie?

Facebook stellte auf der F8-Entwicklerkonferenz eine Lichtfeld-Kamera vor, die kaum wahrgenommen wurde — obwohl sie relevanter war als Social VR. Apple meldete gleichzeitig ein Patent für Lichtfeldtechnik am Desktop-Computer an. Gerhard sieht darin das Signal: alle großen Unternehmen arbeiten an dieser Technologie, weil sie die Grundlage für überzeugende AR- und VR-Erfahrungen der Zukunft ist.

Wie erklärt Gerhard das Prinzip einer Lichtfeld-Kamera?

Er führt von der Kamera Obscura über die erste Digitalaufnahme 1991 zur Lichtfeld-Kamera: Statt eines einzelnen Objektivs nutzen Lichtfeld-Kameras viele Objektive gleichzeitig, um das Licht aus verschiedenen Winkeln zu erfassen. Daraus lässt sich im Nachhinein der Fokus verschieben und echte räumliche Tiefe berechnen — ein Paradigmenwechsel gegenüber klassischer Fotografie.

Transkript (KI-bereinigt)

Mein heutiges Thema ist Lichtfeld. Ich gehe da mal jetzt ein paar Schritte zurück und erkläre erstmal, warum das Thema wichtig ist. Das ist am besten finanziertes Startup der Welt, würde ich glaube ich so mal sagen, mit 1 bis 2 Milliarden US-Dollar. Und die haben noch kein Produkt rausgebracht. Die haben noch gar nichts richtig gezeigt, aber sie haben ganz viel Kohle bekommen. Vielleicht kennt der eine oder andere dieses Promo-Video mit dem Wal, der in der Sporthalle sich da mit einmal mitten im Wasser rumwälzt. Die Firma, die dahinter steckt, hinter diesen Geräten, also das Logo werdet ihr vielleicht kennen, Facebook. Davon habt ihr auch schon mal, wie es uns alle gehört. Und der eine oder andere von euch weiß, dass es da eine Konferenz gibt mit dem Namen F8, einmal im Jahr, wo Facebook entsprechend seine neueste, nach dem Motto, was ist der nächste heiße Scheiß im nächsten halben Jahr von Facebook? Was kommt an neuen Funktionen und was kann man da alles Tolles machen? Einmal im Jahr eine große Entwicklerkonferenz. Auf der letzten großen Entwicklerkonferenz haben sie ein paar tolle Sachen vorgestellt. Die haben alle schon mal mitbekommen. Zum Beispiel das Stichwort Social VR. Dass man sich mit Freunden gemeinsam in Facebook in der virtuellen Realität Fotos anschauen kann und sowas. Das hat sofort jeder gesehen. Auf der gleichen Veranstaltung, in einer ganz kleinen Seitenkonferenz, haben sie das Ding vorgestellt. Eigentlich ist das viel cooler und viel spannender. Beide Produkte oder Projekte haben mit Lichtfeld zu tun. Ja, das ist generell jetzt erstmal eine Kamera, mit der man Videos machen kann. Es ist aber auch eine Lichtfeldkamera. Und was das ist, darum geht es eben auch heute. Und gerade vor ein, zwei Tagen haben die Jungs mit den Apfeln auch noch was angekündigt. Die haben jetzt ein Patent da gerade so für sich haben wollen. Für eine Lichtfeldtechnik am klassischen Mac-PC, der so bei einem rumsteht. Also von daher die Frage, da alle Unternehmen momentan irgendwie mit Lichtfeld herumhühnern. Und alle sagen, Lichtfeld hier, Lichtfeld da. Dachte ich mal, was zur Hölle ist ein Lichtfeld? Lasst uns darüber mal sprechen. Guter alter Satz, Fotografien ist mal mit Licht. So weit sind wir uns jetzt erstmal alle einig. Gehen wir mal ein kleines bisschen zurück in der Zeit. Ein ganz kleines bisschen. Ich gebe zu, das ist irgendwo so 11.000 Jahre alt, die Höhlenzeichnung. Was hat man damals gemacht? Man hat Dinge, naja, an die Wand gemalt. Das war die früheste Variante, wie man erstmal so gesehen Copyrighterstöße erzeugen konnte. Ein bisschen später. Was sie gemacht haben, ist, die haben den Raum genommen und diesen Raum haben sie, ihr seht da, auch selbst die Tür haben sie zugenagelt. Aber ihr seht, daneben ist ein kleines Loch in der Wand. Durch das Loch in der Wand, auf der Rückwand, im Gebäude, innen drin, kam das Licht an, an der Wand. Und jetzt wird es technisch. Die Person, die draußen steht, ist dann auf der Wand zu sehen, dummerweise über Kopf. Grundprinzip erkannt, Kamera Obscura, so geht heutzutage das Candy. Das Prinzip hat man dann ein bisschen später nochmal wiederum für Copyrighterstöße nutzen wollen, also die erste Massenproduktion. Man nimmt einfach das Bild von draußen, Kamera Obscura, malt das über Kopf, dreht die Leinwand um, Bild fertig. So entstand dann mal irgendwo das erste Foto. Und ihr erkennt schon, da gibt es ein Objektiv, da gibt es hinten eine Fläche, auf der ein Bild entsteht. Naja, das war dann so gesehen die erste Kamera, die ein Bild mal digital gespeichert hat. Das war noch keine richtige Digitalkamera. Das kam nur ein paar Jahre später, 1991. Das war die erste Kamera, die wirklich vom Aufbau so ist. Und wer das Ding sehen will, im Prinzip steht das ähnliche da vorne. Da ist ein kleiner Sensor drin, der macht viele einzelne Bildpunkte in Zeilen und Spalten. Das Prinzip ist also von damals bis heute eigentlich immer das gleiche, wie wir unsere Fotos machen. Man kann auch dieses Prinzip auflösen. U

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 15?

Was ist ein 4D-Lichtfeld? KopfKino Ep. 15 — Kai Heddergott und Gerhard Schröder besprechen in dieser Folge des KopfKino das Thema aus B2B- und Kommunikationsperspektive.

Wann erschien diese Folge?

Folge 15 erschien am 11 Juli 2018 und dauert 12:08.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.