Videos in der Unternehmenskommunikation. Komisches Thema? Nee, eigentlich gar nicht.
Und darum spreche ich heute mit Kerstin Hoffmann über dieses Thema.
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation
mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Kerstin Hoffmann, den Namen hat der eine oder andere von meinen Zuhörern vielleicht schon mal gehört.
Ich versuche mal ganz kurz in zwei Sätzen eine kleine Einleitung zu geben.
Kerstin und ich, wir kennen uns jetzt schon seit einigen Jahren.
Kerstin ist Unternehmensberaterin, das ist, glaube ich, eine gute Umschreibung,
zum Themenbereich Kommunikation für Unternehmen und Organisationen.
Zu dieser Anstellung oder zu dieser Aufgabenstellung, muss man nicht sagen,
ist sie eigentlich vor vielen Jahren schon gekommen.
Sie hat sich vor einigen Jahren selbstständig gemacht, kommt aus dem Bereich Journalismus.
Kerstin, gib doch mal vielleicht in ein paar Sätzen selbst eine Einführung zu deiner Person.
Ja, hallo Gerd, schön, dass ich in deinem Podcast sein darf.
Ja, du hast es schon gesagt, ich berate Unternehmen in Kommunikationsstrategien und begleite sie auch in der Umsetzung.
Außerdem halte ich Vorträge und schreibe Bücher.
Und ein ganz starker Schwerpunkt heute in der Unternehmenskommunikation ist natürlich die digitale Kommunikation.
Und dazu gehört eben auch Content-Strategie und die Umsetzung im Content-Marketing.
Okay, Content-Marketing, da sind wir bei diesem wundervollen Zauberwort gerade gelandet.
Und dazu gibt es ja verschiedene Content-Formen.
Also der berühmte Text, das Bild, der Ton, das Video.
Dass wir gerade hier im Podcast machen, gehört also so gesehen zu den Gesamtbausteinen einer Content-Strategie,
gegebenenfalls hier schon mit dazu.
Warum gehört in deinen Content-Strategien, die du für Kunden entwirfst, Video oder Bewegtbild?
Behaupten wir nicht mal mit dazu.
Sag mal aus deiner Sicht, warum Video?
Weil der User das so entscheidet und erwartet.
Man kann sich ja tolle Sachen ausdenken für die Kommunikation,
aber tatsächlich sollte man einfach erstmal gucken, wen wollen wir denn erreichen
in Bezug auf unsere strategischen Ziele und was wollen und brauchen diejenigen.
Und da geht es eben nicht nur um Inhalte und Informationen,
sondern auch um die Formen, die User oder Interessenten oder potenzielle Kunden
oder Multiplikatoren bevorzugen.
Und multimediale Formen sind heute aus der Unternehmenskommunikation genauso wenig wegzudenken
wie aus der persönlichen Kommunikation.
Wenn wir an Messenger denken, dann senden Menschen auch immer mehr Sprachnachrichten.
Schriftliche Formen haben ihre Berechtigung, aber sie können nicht mehr alleine stehen in diesen Zeiten.
Menschen wollen einfach Videos angucken.
Menschen wollen Podcasts hören.
Menschen wollen Bilder.
So funktioniert eben auch einfach das menschliche Gehirn.
Und danach muss sich die Kommunikation richten.
Man kann nicht Menschen Dinge aufzwingen, weil man selber denkt, das können wir am besten,
sondern man muss überlegen, was brauchen Menschen in welcher Form
und wie können wir uns entweder die Fähigkeiten und Kenntnisse aneignen oder wie können wir sie dazu holen.
Genau, du hast es gerade so schön formuliert, dass Videos eine wichtige Kommunikationsform ist.
Ich habe da so eine eigene Schlagwortformulierung für mich gefunden.
Text ist nur eine Brückentechnologie.
Das glaube ich nicht.
Nein, natürlich nicht.
Aber Verschriftlichung ist irgendwann vor ein paar Jahrtausenden entstanden.
Aber Bilder und Videos können wir schon immer irgendwie vom Gehirn super gut aufnehmen.
Also tatsächlich ist es ja so, dass bisher noch keine Kommunikationsform völlig von einer anderen ersetzt wurde.
Richtig.
Ich glaube auch, dass wir Text weiter brauchen werden.
Ich glaube aber, dass Bilder auch einfach bestimmte Kommunikationsschranken abbauen.
Und tatsächlich hat es ja auch schon in früheren Zeiten Vorläufer vom Bewegtbild gegeben.
Also um beispielsweise Inhalte zu vermitteln, eine Moral zu verm