Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Ein Familienunternehmen fortzuführen, ist für sich genommen schon eine schwierige Aufgabe.
Die Kommunikation eines solchen Unternehmens ins Social Web zu tragen und sich dabei richtig darzustellen, ist eine zusätzliche Herausforderung.
Gepflegte Profile bei Xing und LinkedIn sind dabei Pflicht. Gerhard Schröder und Jan Hossfeld sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen und geben Tipps für einen guten Start.
Okay, ich hätte darüber klar, dass du selbst als der neue Unternehmer ein eigenes Bild deiner Person im Digitalen aufbauen solltest.
Die Aussage, ich bin selbst nicht auf Facebook, ich bin selbst nicht auf LinkedIn, Xing und so weiter, ist für mich in der heutigen Zeit No-Go.
Ja, weil wenn du als Chef es schon nicht entsprechend vorlebst, wird das erst recht auch nicht mit deinen Mitarbeitern.
So ist es.
Das heißt nicht, dass du zum Online-Junkie werden solltest.
Da gibt es eine schöne Folge von Bernd Gerob, der ja gesagt hat, schalte Push-Notifications und E-Mails aus.
Anderes Thema.
Aber du solltest dir darüber klar sein, du selbst musst da gewisse Dinge auch für dich selbst anfangen auszuprobieren und vorzuleben.
Schritt 2.
Werde dir darüber klar, auf welchen dieser Plattformen und Möglichkeiten, was du davon konsequent für dich, dein Unternehmen, machen möchtest, ausprobieren möchtest.
Geh davon aus, dass du vielleicht mit drei, vier Plattformen zu Anfang schon überfordert bist.
Such dir zwei raus.
Nutze die richtig.
Und selbst wenn du sagst, naja, Facebook und so weiter, lassen wir mal jetzt erstmal außen vor, da haben wir nur eine Unternehmensseite, die wird von jemand anders betreut.
Okay, dann bist du selbst auf Xing und LinkedIn wenigstens erstmal unterwegs.
In Persona.
Und zwar wenigstens zweimal die Woche.
Das hört sich jetzt komisch plakativ an, aber macht das wenigstens erstmal.
Sorgt dafür, dass euer dortigen Profile gepflegt sind, dass dort alle Informationen drin sind, dass ein nettes Foto von euch drin ist.
Und zweimal die Woche wenigstens postet ihr dort erstmal schon Informationen.
Bitte keine Werbetexte, sondern neutralere Informationen.
Und selbst wenn es ein guter Beitrag von einem Mitbewerber ist oder irgendwas, was branchennah ist zu euch, auch das akzeptiere ich erstmal.
Damit habt ihr euch als erster kleiner eigener Markenbotschafter positioniert.
Überlegt euch, was sind eure fachlichen Themen, zu denen ihr selbst im Digitalen kommunizieren wollt.
Und überlegt euch, was sind eure private Themen.
Beispiel, eine geschätzte Bekannte von mir, die im Bereich Marketing für Rollladen und Türen unterwegs ist, ist im Außendienst unterwegs und hat immer ein oder zwei ihrer Hunde dabei.
Die postet auf Facebook andauernd wieder Fotos von ihren Hunden.
Wenn die zum Kunden kommt, worauf wird sie als erstes angesprochen?
Auf den Hund.
Genau. Hast einen Hund dabei, wollen wir mit dem gemeinsam spazieren gehen, wie geht es den Hunden und so weiter.
Du hast immer einen persönlichen Anker im Gespräch.
Sehr praktisch sowas, ne?
Richtig. Du hast immer einen persönlichen Gesprächsanlass, abseits von fachlichen Themen.
Natürlich kommuniziert die Bekannte von mir auch Fotos, wenn sie auf Messen ist oder macht man einen Handyschnappschuss von irgendeinem neuen Produkt, das irgendwo beim Kunden eingebaut worden ist.
Die nutzt Facebook, Facebook, Achtung, dieses private Ding, nutzt sie ganz klar zum Reputationsaufbau für sich selbst und das Unternehmen.
Das kann man auch auf Xing und oder LinkedIn machen, wenn man Facebook sagt, das soll es jetzt für mich nicht sein.
Aber ich betrachte das zwar in der heutigen Zeit als Fehler, das nicht auch auf Facebook mal für sich selbst anzugehen, aber okay.
Gut.
Das war alles Tipp 1, ne?
Ah, das war alles Tipp 1.
Ich hatte mir jetzt tatsächlich schon den zweiten Stichpunkt notiert, aber bitte, sprich weiter.
Okay.
Wir haben geklärt, deine Firma is