Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino, dem Podcast zu Video, AR, VR und visueller Kommunikation.
Ich habe da wieder meinen neuen Gesprächsgast aus meinem Kontaktfundus ausgegraben, Heike Stiegler.
Mit Heike Stiegler spreche ich heute über mobile Videoproduktion.
Und jetzt kommt die Musik.
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Hallo Heike.
Ja, hallo Gerhard. Vielen Dank für die Einladung zu deinem Podcast.
Immer gerne.
Heike, wir kennen uns ja schon jetzt ein paar Jahre und du hast dich ja als Journalistin in eine spezielle Richtung entwickelt.
Was mit Video und ich sage mal mit Handy. Magst du das mal grob beschreiben?
Ja, ich habe eigentlich schon relativ frühzeitig und zwar als das, ja schon das Nokia 95 herauskam, war ich konfrontiert mit der Möglichkeit, Videos mit dem Handy aufzunehmen und aber auch direkt gleich zu versenden und auch auf eine Plattform zu stellen, auf eine Webseite.
Das war damals meinem damaligen Chef geschuldet, der da unheimlicher Pionier war auf dem Gebiet.
Ich selber kam dann so richtig aktiv dazu, als das Handy iPhone 4S rauskam und habe damals dann auch schon gleich eine Schulung mitgemacht, eine internationale, so ein richtig intensives Training.
Ja, und das hat mich natürlich fasziniert. Ich war schon immer ein Technikfreak und das war natürlich genau das Tüpfelchen aufs I für mich, selbstständig zu sein.
Ich habe immer gerne die Dinge selbst in der Hand, das heißt, ich mag mich ungern auf andere verlassen.
Ich mag es zum einen selber können, um zu wissen, von was ich spreche und zum anderen mag ich es aber auch ganz gern selber machen, weil dann bin ich eben unabhängig und kann so agieren, wie ich das möchte.
Und das kann ich gut nachvollziehen, wobei bei mir hat sich das eben im Rahmen von Arbeitszeitung dann doch natürlich anders entwickelt.
Übrigens, iPhone 4S, das war auch das Handy, mit dem ich angefangen habe, selbst Videos zu produzieren.
Das war das Erste, mit dem man TV-tauglich, Broadcast-tauglich, sagt man, Videos machen konnte, ja.
Und apropos Broadcast, erstens gab es damals natürlich auch ein paar Werbevideos von Apple selbst, aber es gab man nicht auch von Dr. House, wurden zwei Folgen mit dem Handy gedreht.
Ich habe das damals nicht gewusst, ich habe mich nur beim Anschauen gewundert, warum die Folgen, was die Innenaufnahmen angeht, dunkler als die anderen Folgen.
Ja, und mein Lieblingsbeispiel ist immer Bentley.
Da bin ich mir jetzt nicht sicher, ob das das 4S war oder schon später.
Aber Bentley hat auch einen monstermäßigen Werbefilm für seine Autos gedreht und haben aber auch ein ganz, ganz tolles Making-of dazu gemacht.
Also wer bei Google mal oder bei YouTube mal nach Bentley Werbefilm guckt, der wird es finden.
Nämlich immer wieder gerne her als Vorführmaterial, was eigentlich möglich ist.
Natürlich jetzt nicht vergleichbar für den Hausgebrauch, aber es ist möglich.
Also damit schlage ich immer ganz gerne die Argumente, ist ja bloß mit dem Handy gemacht.
Korrekt. Es gibt auch ein schönes Video von Apple selbst.
Das haben sie mit 100 iPhones innerhalb von 24 Stunden weltweit gedreht.
Da gibt es auch ein Making-of, aber da muss man dazu sagen, was die rundherum Konzeption gemacht haben, um das nur mit einem iPhone zu erledigen.
Das heißt, die haben einen großen Monster-Kamerawagen genommen mit einem 5-Mann-Kameracrew und rollen den Wagen durch die Gegend.
Und auf dem Gestell ist obendrauf ein kleines Handy.
Also die Technik, die die rundherum eingesetzt haben, ist schon so gesehen wie bei großen Produktionen rundherum gewesen.
Also auch wenn die mit iPhone zwar nur gedreht haben, dann haben die Leute, die das gemacht haben, aber sehr genau gewusst, wie man die technische Limitierung einer Handy-Kamera ausreizt.
Ganz genau, war bei Bentley eben dasselbe.
Insofern ist es ja nicht unbedingt ein Paradebeispiel, sondern eher eins, das hinkt.
Man kann dam