Videoproduktion gibt es ja in verschiedenen Qualitätsstufen.
Das fängt an mit, ich mache mal selbst mit dem Handy,
bis hin ich bestelle ein riesiges Drehteam mit ganz groß und viel Technik.
Ja und dann gibt es natürlich noch die Situation,
ich bin vielleicht Unternehmensberater und möchte für ein Coaching
oder für einen Online-Kurs selber Videos produzieren.
Wie geht das? Wie macht man das? Welche Erfahrung kann man da sammeln?
Darum geht es heute im Gespräch mit Bernd Gerup.
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation
mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Bernd, Stichwort Videotraining. Du hast ja ein sehr umfangreiches Portfolio.
Warum hast du dich als Berater, Coach in so eine Richtung entwickelt,
nicht nur, sage ich mal, Vor-Ort-Seminare zu machen, sondern auch ein Videotraining anzubieten?
Also ich habe von Anfang an immer mir überlegt, wenn ich als Berater unterwegs bin,
dann ist das immer Zeit gegen Geld.
Das macht auch Spaß, muss ich sagen, hin und wieder Workshops.
Aber meine Idee war nie, dass ich das die nächsten Jahre immer in dieser Richtung mache,
weil ich da sehr fremdbestimmt bin.
Selbst wenn ich selbst die Termine setze, damit was rumkommt,
muss es dann halt 50, 100 Workshops im Jahr geben.
Und da fühle ich mich dann sehr fremdbestimmt.
Das ist so meine persönliche Motivation, warum ich sagte, da muss es auch noch was anderes geben.
Die zweite Sache war, ich hatte mit dem Podcasten angefangen,
habe das als meinen Marketingkanal gesehen.
So sind Leute auf mich aufmerksam geworden, haben mich dann für Workshops gebucht.
Und da ich hauptsächlich auf kleine, mittelständische Unternehmen fokussiert bin,
habe ich da sehr schnell gesehen, das ist nicht wie in einem großen Unternehmen,
dass die sagen, wenn jetzt jemand Führungskraft wird,
okay, der kriegt jetzt zig Wochenenden oder Workshops, wo der sich weiterbilden kann
und Coaching und alles Mögliche.
Da sagen die kleinen Firmen, ey, das ist die Zeit, haben wir nicht.
Der soll hier in einem ein, zwei, maximal zwei Tage Workshop und dann muss das flutschen.
Und das weißt du selbst, das funktioniert so nicht.
So lernst du nicht Führung.
Und das habe ich relativ schnell dann mitgekriegt, dass da was fehlt.
Die ganzen kleinen und mittelständischen Unternehmen haben da eine Lücke,
dass sie sagen, ja, wir nehmen den besten Teamleiter und der macht jetzt Führungskraft.
Der ist jetzt die Besten im Team, der wird Teamleiter.
Der kriegt aber keine Führungsschulung.
Also habe ich mir überlegt, es muss etwas sein, was die Leute,
was die Unternehmen bereit sind, A, zu bezahlen.
Aber es muss auch so sein, dass das über längere Zeit wirklich Impulse immer wieder sind,
die diese Leute, die Führung lernen wollen, heranführt an diese Führung.
Und da war dann für mich, okay, es muss eine Kombination sein aus Präsenztrainings,
wie auch Video, Webinaren und ähnliches.
Und daraus resultierte, dass ich dann sagte, die Grundlagensachen,
die müssen pfiffig gemacht sein als Videos, die maximal auch so zwischen 5 und 10 Minuten lang sind.
Und nach jedem Video sollte in diesen Trainings die Möglichkeit für die Leute sein,
dass sie ein Stück Papier nehmen und sich überlegen,
jetzt hat der Bernd da im Video was erzählt zum Feedback.
Wie übertrage ich das auf mein eigenes, auf mein eigenes Tagesgeschäft,
auf das, was ich im Operativen momentan mache.
Und daraus resultierte, dass ich mir sehr viel Zeit genommen habe,
so ein Videotraining zu machen.
Und das ist dann auch und kommt auch momentan sehr gut an.
Okay, jetzt bin ich ja selbst aus dem Bereich der Videoproduktion.
Daher die Frage, wie produzierst du das Ganze?
Hast du denn ein großes, aufwendiges Studio eingerichtet?
Hast da fünf Kameraleute stehen?
Ich übertrete jetzt ja mal.
Ja, die Frage ist berechtigt.
Genau, man kann es ja schließlich auch so machen.
Und es gibt ja Firmen wie Video2Brain,
die auch richtig große eigene Studios haben,
die aber auch nur so gesehen als Web-Video-U