Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino, dem Podcast von und mit
Gerhard Schröder und Kai Gehedergott. Hi, ja, wir sind das letzte Mal im Jahr 2022 online. Wir haben uns mal wieder gesagt, Kinder, wir müssen über Fernsehserien sprechen. Das haben wir schon dreimal bisher getan. Folge 42, glaube ich, war die erste und das war auch eine von den Folgen mit den meisten Shownotes bisher.
Was sagt uns das? Was sagt uns das? Wir hatten ja auch mal, das muss ich noch mal kurz vorweg sagen, eine Folge, die war auch ganz gut, glaube ich, gehört worden zum Thema aus der Genesis, als es darum ging, wie die NASA Raumfahrt inszeniert.
Ich hatte die Möglichkeit, diese Woche unter einem sieben Meter großen Mond in einer Kirche in Münster einen Vortrag zum Thema zu halten, wie sich sowas manchmal weiterentwickelt, auch denn im echten Leben.
Aber heute sind es Fernsehserien, weil wir müssen ja irgendwie über die Feiertage kommen, die jetzt demnächst anstehen. Und da haben wir einiges heute mal in der virtuellen Schatulle dabei.
Genau, und ich, bevor wir so gesehen auf aktuelle technologische Entwicklung der letzten zwei, drei Jahre in der Fernseh- und TV- und Kinofilmproduktion eingehen und was das Ganze mit AR, VR und allen möglichen anderen Airs zu tun hat.
Ich fange mal ganz ruhig an. Also mein Einstieg, den ich heute wählen möchte, ist das Jahr 1984. Kennt irgendjemand noch die Fernsehserie Murder, She Wrote oder auf Deutsch Mord ist Ihr Hobby?
Bei der Serie gibt es in jeder Folge, und es sind zwölf, dreizehn Staffeln, 20 Folgen, also es sind viele Menschen gestorben in der Serie, geht es in der letzten Folge der achten Staffel um einen Mord im Rahmen einer Brettspielefirma, also einer Spielefirma.
Und die haben ein Projekt 21. Und darum geht es, dass sie das erste Spiel vorbereiten wollen, nicht so gesehen, aber auf Wechsel von Brettspielen hin zu einem ersten Spiel in Virtual Reality.
Genau, da ist das Wort gefallen. In dieser achten Staffel in der letzten Folge, und ich fiel so aus allen Wolken, ich schaue die Serie gerade so nebenbei,
weil meine Lebensgefährtin ist gerade dabei, sich diese alte Serie anzuschauen, wenn man sich da mal zusammensetzt, kriege ich auch mal sowas mit und schaue die Folge.
Und im Abspann sehe ich auch einen ganz wichtigen Namen, über den ich auch gerne jetzt nochmal reden möchte.
Produziert wurde die Serie nämlich von JMS, also von Michael Straczynski.
Das ist der Typ, der nur ein paar Jahre später der Mastermind hinter der Serie Babylon 5 wurde.
Und wer sich an den Pilotfilm von Babylon 5 erinnert, das ist auch ein Kriminalfall, das ist nämlich auch ein versuchter Mord an einem Außerirdischen.
Und er hat Sachen aus dieser Serie übernommen, weil wenn man in der Serie genau aufpasst,
alle wichtigen Hinweise zum Mordfall werden zwischendurch in den Handlungen nebenbei mit eingespielt.
Man kann so gesehen eigentlich die ganze Zeit mitraten.
Das haben Leute bei den Pilotfilmen von Babylon 5 tatsächlich auch getan.
Den hatten sich ja Leute damals viele noch auf VHS-Kassetten aufgenommen.
Oder damals eben in Deutschland, ich habe den zuerst in der Videothek mir dann ausgeliehen als VHS-Kassette.
Der Pilotfilm kam ja ein Jahr früher, vor der eigentlichen Serie, so war das damals.
Und ich habe mir den dann angeschaut.
Und ich habe den Hinweis bekommen, an der richtigen Stelle, da gab es damals bei VHS-Rekordern die Möglichkeit, Standbilder zu machen.
So Frame für Frame sich dann das Bild anzuschauen.
Weil an der richtigen Stelle gibt jemand einen Geheimcode in ein Keypad ein.
Dann kommt man daraus eigentlich mitten im Film schon herausfinden, wer war der Verräter.
Kai, du hast auch einen ganz uralten Einstieg.
Mein Einstieg ist, glaube ich, sogar noch älter.
Wobei, ich komme jetzt gerade inszenieren, dass dieses Frame für Frame auf dem VHS-Rekorder,
das waren ja schon nachher so ein bisschen die Sophisticated-Geräte.
Weil sonst musste man wirklich genau das Bild erreichen.
Aber da gab es dann s