Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Teil des Gesprächs mit Christian Steiner über 360 Grad Video und Virtual Reality.
Wir sprechen über die Stärken und Schwächen des jeweiligen Mediums.
Viel Spaß!
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Ein letzter Punkt. Was ist denn so gesehen für dich, Herr Grente Wissen, der nächste Schritt?
Jetzt nicht für euch als Agentur, sondern was kommt sonst so für euch als nächstes?
Jetzt mal in Richtung Hardware, Software oder ähnliches. Was ist dein Ausblick?
Das ist eine gute Frage, weil ich glaube, die wird jeder anders beantworten.
Ich glaube, was mich weniger interessiert, ist irgendwie höhere Auflösung oder kabellos oder sonst irgendwas.
Also das passiert einfach und davon würde ich jetzt nicht einen Erfolg oder einen Nicht-Erfolg von VR abhängig machen.
Was ich mir tatsächlich wünsche, ist, dass die Brillen an sich günstiger werden.
Ich glaube, das geht vielleicht ein bisschen einher mit dem ganzen Produktionszyklus,
weil nur wenn sie günstiger werden, kriegen wir sie auch mehr Leuten aufgesetzt.
Tatsächlich glaube ich aber, was als nächstes passieren muss, ist, dass man sich anfängt, mit den KI-Systemen auch zu beschäftigen,
weil dann wird das alles am Ende in diesen Welten, in denen ich mich aufhalte, noch plausibler.
Ich kann vielleicht mit Leuten quatschen.
Ich kann vielleicht mit Dingen sprechen, die eben nicht durch einen echten Menschen am anderen Ende ersetzt oder betreut werden,
sondern eben mit einem KI-System.
Und was passieren muss oder wo ich mich darauf freue, ist, wenn jetzt eben immer mehr Social-VR-Anwendungen rauskommen.
Also dieses Medium VR, weiß ich nicht, ob ihr das auch zu hören bekommt,
aber wir kriegen oft zu hören, dass das eben isolierend wirkt, wenn ich so eine VR-Brille aufsetze.
Und mit Sicherheit tut es das in dem Moment auch.
Aber ich finde, es hat so ein extremes Potenzial, die Leute eigentlich auf einer komplett neuen Ebene zusammenzubringen.
Und da würde ich jetzt einfach lange gerne mal so ein bisschen Schub in den Markt geben.
Gutes, spannender Punkt, dieses Verbindende von VR.
Zum Beispiel ich als Agenturchef sorge immer dafür, dass ich, wenn ich Präsentationen halte,
den Leute zu sehen sind, die eine VR-Brille aufhaben,
achte ich immer darauf, dass ich nicht diese Verzeihung geistlosen Bilder nehme,
wo Leute irgendwie komisch in den Himmel starren.
Nee, vollkommen richtig.
Das sind die üblichen Stock-Bilder, die man vielleicht so immer bekommt.
Am besten noch den Mund auf dabei.
Ja, genau. Das ist für mich so ein No-Go. Solche Bilder absolut nicht.
Ich habe da zwei schöne Fotos gefunden.
Das eine Foto zeigt zwei Menschen,
unser Thema ist ja auch vielleicht mal 360-Content für Messestände oder sowas.
Und dann habe ich da ein Foto,
da sind zwei Leute auf einem Messestand.
Beide haben eine VR-Brille an.
Beide schauen in eine völlig andere Richtung.
Das ist immer mein schlechtes Beispielfoto.
Und dann habe ich ein zweites Foto.
Das ist zwar gestellt, das erkläre ich auch immer dazu
und sage auch immer, das ist aber, wo ich hin möchte.
Und zwar haben da beide zwei Leute eine VR-Brille auf,
geben sich aber real die Hand.
Ja.
Also, dass das technisch nochmal eine ganz extra Hürde ist,
ist nochmal ein anderer Punkt.
Aber wir machen ja sehr viel zum Beispiel auch Kommunikation
für irgendwelche Messestände.
Und dann ist es mir wichtig,
in diese Richtung muss ich die gesamte Geschichte weiterentwickeln.
Ja.
Auch nicht nur Social VR im Sinne von,
es gibt vielleicht, sage ich mal, ein Facebook für VR oder sowas.
Da gibt es ja auch entsprechende Geschichten.
Darüber reden wir vielleicht mal ein andermal.
Aber auch bei der realen Begegnung von zwei Menschen mit VR-Brille,
sich der Präsenz der anderen Person gewahr zu werden.
Weil wenn du Verkaufsgespräche hast,
ja genau, wenn du Verkaufsgespräche hast
und beide tragen eine VR-Brille,
dann müssen die sich wenigste