Messen der Zukunft — Virtuelle Showrooms, KopfKino Ep. 05, KopfKino Ep. 5

Messen der Zukunft — Virtuelle Showrooms, KopfKino Ep. 05 — KopfKino Ep. 5

„Auf Messen stellen Aussteller gerne ihre großen Maschinen aus, um die Besucher zu beeindrucken”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 5 des KopfKino: Messen der Zukunft — Virtuelle Showrooms, KopfKino Ep. 05

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Gerhard Schröder und Frank Eilers diskutieren in Folge 5 die Messe der Zukunft — und wie virtuelle Showrooms das klassische Messekonzept auf den Kopf stellen könnten.

Die These: Der Messeauftritt ist teuer, logistisch aufwendig und in seiner Reichweite begrenzt. Virtuelle Showrooms dagegen sind dauerhaft zugänglich, skalierbar und können mit AR und VR das physische Erlebnis ergänzen oder sogar ersetzen. Aber: Kann man Vertrauen virtuell aufbauen? Und was geht verloren, wenn der Handschlag fehlt?

Frank Eilers bringt die Perspektive des erfahrenen Messegängers und Trainers.

Kapitel

  • 0:00 — Intro: Die Messe der Zukunft
  • 2:00 — Virtuelle Showrooms als Messeersatz
  • 4:00 — AR und VR auf Messen: Was ist heute möglich?
  • 6:00 — Kann man Vertrauen virtuell aufbauen?
  • 7:30 — Reichweite vs. Tiefe: Virtuelle vs. physische Messe
  • 8:30 — Fazit: Wann macht welches Format Sinn?

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen

Typische Fragen

Was sind virtuelle Showrooms und wie ersetzen sie klassische Messestände?

Virtuelle Showrooms ermöglichen es, Maschinen und Anlagen per 360-Grad-Video oder VR-Brille auf dem Messestand zu zeigen — ohne die physische Aufbaulogistik. Ein Kunde von viSales zeigte so eine Anlage von 15 mal 40 Metern Fläche, die auf einer Messe nie hätte stehen können, und führte täglich rund 50 Besucher durch das Video.

Lohnt sich VR auf Messen wirtschaftlich?

Der wirtschaftliche Vorteil liegt in kleineren Messeflächen bei gleichzeitig größerem Produktportfolio: Statt drei echten Maschinen zeigt man eine — und die anderen zwölf per VR oder 360-Grad-Video. Das spart nicht nur Standmiete und Logistik, sondern erhöht laut Gerhard Schröder auch die Kontaktqualität, weil Besucher gezielter informiert werden.

Kann man Vertrauen virtuell aufbauen?

Genau diese Frage diskutieren Gerhard Schröder und Frank Eilers in der Folge. Ihre Einschätzung: Physische Präsenz bleibt wichtig für den ersten Eindruck und den Handschlag, aber virtuelle Formate erweitern die Reichweite dramatisch. Das optimale Messeformat kombiniert beides — eine echte Maschine plus virtuelle Varianten.

Transkript (KI-bereinigt)

Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder. Auf Messen stellen Aussteller gerne ihre großen Maschinen aus, um die Besucher zu beeindrucken. Doch große Messestände kosten viel Geld. Mit dem Einsatz von 360-Grad-Videos und Virtual Reality kann man das Messeerlebnis auf weniger Platz erweitern. Wie das geht, erklärt Gerhard Schröder im Gespräch mit Frank Eilers, Keynote-Speaker und Visionär. Ja, das heißt, wir haben ein Meeting und einer sitzt in San Francisco und einer sitzt in Berlin. Und jetzt reden die miteinander, aber es ist so, also gefühlt, als wenn die im gleichen Raum sitzen. Genau, und sowas machen wir jetzt schon auch im Messeeinsatz. Du kennst das sicherlich, ne? Großen Messestand, Leute gehen da hin, schauen sich irgendein Produkt an. Und bisher hat man ja auf genug Fachmessen dann irgendwelche große Maschinen auch tatsächlich auf dem Messestand aufgestellt, um die im Detail auch alles zeigen zu können, damit es auch groß und beeindruckend ist. Und das haben wir jetzt für Kunden auch schon anders gelöst. Wir haben Sachen in 360-Grad-Video wirklich gefilmt, in der Fabrik, in der Produktionsanlage oder im Testlabor. Und auf dem Messestand haben die Leute sich nur noch die Brille aufgesetzt oder gesetzt bekommen und konnten sich da wirklich mittendrin in den Anlagen umschauen. Ja, vor allem, ich glaube, also ich glaube, dass du, wie du schon sagtest, die alte Technologie wird nicht verdrängt. Also der Messestand beispielsweise, keine Ahnung, du hast da eine Maschine, die stellst du noch live hin, damit die Leute sehen, ach guck mal, das können die wirklich. Aber die anderen 27.000 Varianten, die kannst du dann ja mit VR machen. Das muss nicht mal VR sein, das kann auch 360-Grad-Video sein. Aber wie auch immer, ja genau, Kostenersparnis durch kleinere Messestände. Das heißt ja nicht, dass du schlechtere Kontaktqualität auf dem Messestand hast, sondern dass du eben am Ende tatsächlich mehr zeigen kannst, also auch damit eine bessere Kontaktqualität erreichen kannst, wenn du überlegst, was du da tust. Und ja, das sind so die Spielfelder der Zukunft. Ja, ich stelle mir gerade vor, da ist ein Hersteller, der stellt da normalerweise drei Maschinen aus. Jetzt macht er eine und sagt, ja, jetzt haben wir, wir haben nicht nur noch zwei andere, sondern wir haben noch zwölf andere. Und hier die Videos, hier VR, hier keine Ahnung was. Und der Kunde kann genau auf sich die Thematik abstimmen und geht da halt rein. Das ist genial, weil ja auch logistisch und Co., also der spart ja nicht nur Kosten, sondern auch eine Menge Arbeit und bietet auf der anderen Seite viel mehr an. Und kann vielleicht auch viel mehr Kontakte in der gleichen Zeit durchführen durch diese Wellen. Weil er legt da jetzt nicht drei Maschinen hin, sondern 50 Brillen oder 50 Filme. Also ein Kunde von uns hat das im Frühjahr diesen Jahres auf einer Messe gemacht mit einer VR-Brille. Die haben pro Tag ungefähr 50 Leute dieses Video vorgeführt. Und da war nochmal ein Beamer, ein Monitor angeschlossen, großer. Und da haben natürlich, weil üblicherweise trifft der meinetwegen so auf dem Messestand nicht nur immer eine Person, mit der der dann ein Gespräch führt. Die kommen meinetwegen zu zweit oder zu dritt. Und die anderen haben dann auf dem großen Monitor sich das anschauen können, genau den gleichen Blickwinkel, den die Person hat, die gerade die Brille auf hat. Ach cool. Und die haben dadurch, also die Anlage, die wir da gefilmt und gezeigt haben in diesem Video, das wäre eine Fläche von 15 mal 40 Meter gewesen. Wenn du die tatsächlich hättest, jetzt auf dem Messestand aufbauen wollen. Wir haben gerade für einen anderen Kunden Messestand gefilmt. Die haben fünf Wochen gebraucht, um den Messestand aufzubauen. Der Messestand hatte eine Kantenlänge von 64 Meter. Mal 64 Meter. Ach krass. Fünf Wochen nur Aufbauzeit des Messestands. Eine Woche Messe und drei Wochen wieder abbau

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 5?

Messen der Zukunft — Virtuelle Showrooms, KopfKino Ep. 05 — Kai Heddergott und Gerhard Schröder besprechen in dieser Folge des KopfKino das Thema aus B2B- und Kommunikationsperspektive.

Wann erschien diese Folge?

Folge 5 erschien am 22 Apr. 2018 und dauert 9:16.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.