Willkommen bei Kopfkinder Ruhr, dem Podcast zum Thema Marketing, Kommunikation und vor allem Videokommunikation mit Gerhard Schröder und Kai Herdergott.
Heute haben wir zu Gast Kerstin Hoffmann.
Muss man Kerstin Hoffmann wirklich noch vorstellen?
Googles einfach und ihr werdet sofort die ersten Treffer haben und wir kommen an dem Thema Kommunikation, Unternehmenskommunikation, Digitales an Kerstin gar nicht vorbei.
Ich habe sie noch kennengelernt als die PR-Doktorin. Das ist auch noch ihr Twitter-Händel.
Tatsächlich haben wir uns das erste Mal getroffen bei einem Barcamp 2014 beim Krisen-PR-Camp.
Am zweiten Tag konnte sie nicht dabei sein und dann hatte ich eine Session zum Thema Krisen-PR und dann wuchs daraus eine wunderbare Zusammenarbeit für einen kleinen Blogbeitrag, den ich als Gastautor schreiben durfte bei Kerstin Hoffmann.
Also bei Kerstin Hoffmann, ihr sein Blog, wie man im Ruhrgebiet sagen würde.
Wir sind aber nicht im Ruhrgebiet. Wir sind heute virtuell, so wie das diese Monate ist, zusammengeschaltet.
Und das sind wir jetzt zu dritt an drei Standorten.
Aber das hört und spürt ihr natürlich gar nicht mehr. Das ist ja schon eigentlich gang und gäbe.
Und Gerhard kann uns jetzt sagen, was eigentlich unser Thema heute ist.
Ja, erstmal möchte ich eingehen auf das Thema.
Wir haben den Namen für diesen Podcast Kopfkino.ruhr.
Und das Spaßige ist meine Firma. Wir ziehen jetzt nächste Woche, also Aufnahmedatum ist der 29. Oktober.
Wir ziehen nächste Woche raus aus dem Ruhrgebiet rein ins Bergische Land.
Aber der Podcast hat jetzt diesen Namen und gut ist.
Der Kai sitzt in Münster. Ich sitze noch in Essen.
Und die Kerstin Hoffmann, die sitzt bei sich auch zu Hause.
Hallo Kerstin.
Hallo. Schön, dass ich dabei sein darf. Und schön, euch wenigstens virtuell zu sehen.
Ja, wir winken jetzt mal zu gesehen, weil wir haben natürlich hier entsprechend auch eine Videokonferenz,
damit man sich wenigstens ein bisschen noch dabei sieht.
Kerstin, wo sitzt du?
Bei Düsseldorf am Niederrhein.
Ist ja dann eigentlich theoretisch alles Entfernung fast noch fahrtechnisch möglich.
Aber wir bleiben lieber momentan alle zu Hause.
So, jetzt kommen wir zum Themenbereich Thema.
Ich hatte gerade irgendwie indirekt schon erwähnt, es geht um Kamera, um Video.
Es geht um Markenbotschafter und Video.
Das ist so gesehen das große Oberthema.
Und von daher gleich mal die Einstiegsfrage.
Du, Kerstin, was ist der Unterschied zwischen einem Influencer und einem Markenbotschafter?
Gibt es einen Unterschied?
Wenn ja, welchen?
Das ist so Äpfel mit Birnen vergleichen.
Es gibt ja übrigens, habe ich kürzlich gehört, es hat mal jemand einen Preis dafür bekommen,
für eine Studie, wo sie wirklich wissenschaftlich Äpfel und Birnen verglichen haben.
Aber anderes Thema.
War es lecker?
Ach, egal.
Entschuldigung.
Ich habe die Studie nicht gehört.
Ich habe nur im Internet gehört von einem, der davon gelesen hat.
Ja, was du tust, ist genau das Richtige.
Nämlich, ehe man über Markenbotschafter, Schrägstrich Corporate Influencer spricht,
stell erst mal sicher, dass du über das Gleiche sprichst wie dein Gegenüber.
Und schau mal, wie dein Gegenüber reagiert.
Wenn man Markenbotschafter sagt, so wie ich sie verstehe, nämlich Mitarbeiter aus dem Unternehmen,
gibt ja auch andere Markenbotschafter, die Mutter aller Markenbotschafter der Neuzeit,
Thomas Gottschalk für Haribo.
Aber wenn wir über Mitarbeiter Markenbotschafter sprechen oder Corporate Influencer,
stellen wir eben fest, dass fast jeder was anderes darunter versteht.
Manche sagen auch Brand Ambassador.
Und manche machen genau das, was du gerade auch hast anklingen lassen.
Sie hören Corporate Influencer und kürzen das erste weg und denken an Influencer
und denken dann sofort an Instagram oder YouTube-Stars,
die irgendwelche Kosmetikprodukte oder Proteine in die Kamera halten.
Eigentlich kann man sagen, jeder ist ein Influencer, der in irgendeiner Weise eine Community hat,
also mit anderen Menschen verbunden ist.
Manche sind eben