Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino.
Dieses Mal geht es wieder um das Thema YouTube.
Und ich habe einen Gesprächspartner, mit dem ich mal so sehr gut reden kann,
den Mirko Drotschmann. Wir haben uns mal kennengelernt, den Mirko und ich,
vor ein paar Jahren im Rahmen einer Jury-Sitzung.
Da geht es um so einen Wissenschafts-Web-Video-Preis. Fast Forward Science.
Und ich kannte den Mirko vorher und eigentlich vom Namen her so mal schon gehört
und ich kannte seinen YouTube-Kanal MrWissen2go.
Und ich hatte auch schon ein paar Videos gesehen, dann habe ich mir mal richtig intensiv die Sachen angeschaut
und stellte fest, oh, das ist richtig gut gemacht.
Das Ganze, wenn man ein bisschen genauer nachschaut, wird auch finanziert über unsere Rundfunkgebühren.
Und wie das alles miteinander zusammenhängt, darüber rede ich mit Mirko.
Musik ab.
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visuell.
Und die Frage ist, dass wir uns in der K3-Kanal-Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Okay, also jetzt mal so als Einstieg.
Keiner von uns ist, wir sprechen heute über Video und sagen wir Stichwort YouTube.
Keiner von uns ist als YouTube-Star geboren und auch du bist womöglich nicht aufgewacht als kleines Kind.
Irgendwann hast du gesagt, Mama, Papa, ich möchte nicht Feuerwehrmann, sondern YouTube-Star werden.
Das hat ja bei dir auch eine, ich sag jetzt mal, journalistische, redaktionelle Vorgeschichte.
Erzähl doch mal, wie ging es eigentlich bei dir los?
Genau, ja übrigens dieses Wort YouTube-Star.
Ich glaube, andere sind YouTube-Stars.
Ich bin halt einfach nur jemand, der auf der Plattform unterwegs ist.
Also da würde ich mich da jetzt gar nicht so sehen.
YouTube kam eher zu mir, als dass ich zu YouTube gekommen bin.
Ich habe das über meine Frau irgendwann mal mitbekommen.
Also klar kannte ich YouTube auch vorher schon als Plattform, auf der man halt Videos gucken kann.
Aber ich habe über meine Frau mitbekommen, dass man dort auch richtig Kanäle starten kann, Videos hochladen kann, die Leute dann kommentieren, dass man mit den Leuten in Kontakt treten kann.
Das war mir vorher alles gar nicht so bewusst.
Und meine Frau hatte einen Kanal schon ganz früh und hat mir das aber verschwiegen, weil es ihr peinlich war.
Und irgendwann bin ich mit Zufall drauf geschlossen.
Und dachte dann, ah, das ist ja echt spannend.
Also inhaltlich, sie war halt so im Beauty-Bereich unterwegs, da war das jetzt nicht unbedingt interessant für mich.
Aber einfach diese methodische Art und Weise, wie da gearbeitet wird, das fand ich echt interessant.
Und habe dann, in der Zeit habe ich noch studiert, Kulturwissenschaft und Geschichte.
Und habe dann im Studium dazu eine kleine Forschungsarbeit gemacht zum Thema Do-it-yourself bei YouTube.
Und bin da richtig tief eingetaucht und dann dachte ich, okay, jetzt will ich auch so einen Kanal haben, weil ich das so spannend finde.
Und die Möglichkeit, ja, einfach Dinge, auf die man selber kommt, eigene Ideen dort verwirklichen kann.
Ich habe in der Zeit auch schon als Journalist gearbeitet für den Silvestrundfunk.
Und dachte mir so aus journalistischer Sicht, das ist eigentlich auch eine spannende Plattform, könnte ich doch mal probieren.
Und das war so vor sieben Jahren ungefähr. Und da habe ich einfach mal angefangen.
Also so ungefähr 2011 oder sowas, ne?
Ja, genau. 2012 war das im Mai. Und ja, seitdem bin ich dran geblieben.
Du hast es schon gerade gesagt, damals war noch Studienzeit. Dein Leben hat sich von damals zu heute ja ein ganz bisschen ziemlich verändert.
Du hast jetzt auch eine eigene Agentur im, sag ich mal, Bewegtbildsektor.
Aber das gab ja noch ein paar Zwischenschritte.
Ja, das stimmt. Also eigentlich komme ich ganz klassisch aus der journalistischen Ecke.
Ich habe in der Schule Schülerzeitung gemacht.
Da hat mich irgendwann ein Freund, mit dem ich zusammen im Fußballverein war, so genervt, weil er gesagt hat, wir sind so wenig Leute, komm doc