Enttäuschung bei Star Wars Galaxy's Edge, KopfKino Ep. 48, KopfKino Ep. 48

Enttäuschung bei Star Wars Galaxy's Edge, KopfKino Ep. 48 — KopfKino Ep. 48

„Heute von und mit Achim Hepp und Gerhard Schröder”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 48 des KopfKino: Enttäuschung bei Star Wars Galaxy’s Edge, KopfKino Ep. 48

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Star Wars: Galaxy’s Edge im Disneyland sollte das ultimative Immersionserlebnis sein – und enttäuschte trotzdem. Gerhard und Achim Hepp analysieren, warum das Theming gut war, die Erfahrung aber scheiterte: Warteschlangen, Preise, Erwartungsmanagement und was Experience-Design wirklich bedeutet.

Kapitel

00:00 Intro & Gast: Achim Hepp 02:09 Galaxy’s Edge: Erster Eindruck 04:16 Das Theming: Ein runtergekommener Planet 06:24 Hohe Erwartungen & erster Schock 08:32 Mit Kindern ins Themenpark-Erlebnis 10:41 1:1-Repliken aus dem Film 12:48 Wartezeiten & menschliches Verhalten 14:55 Zeitfenster-System & Chaos 17:02 Wer will rein – und wer nicht? 19:10 Preisgestaltung & Merchandising 21:20 Feedback von anderen Besuchern 23:28 Craft-Bier für 10 Euro: Fair? 25:36 Reservierungssystem für die Kantine 27:44 Restaurant vs. Theme-Park-Verpflegung 29:51 Was für den Eintrittspreis geboten wird 34:09 Darf man fotografieren? 36:16 Kontakt & Abschluss

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen
Transkript (KI-bereinigt)

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kopfkino. Heute von und mit Achim Hepp und Gerhard Schröder. Wir beide sprechen über eine gewisse Leidenschaft und zwar geht es um Star Wars. Also ich persönlich gebe zu, ich bin ja ein Babylon 5 Fan, falls das noch jemand was sagt. Das ist eine TV-Serie, die vor 25 Jahren lief. Und Star Wars, ja, ich habe es im Kino gesehen, brennt da jetzt aber nicht für. Beim Achim ist es anders, der ist echt ein Star Wars Fan und war extra, weil er so schon gerade in die USA geflogen ist, auch natürlich im Disneyland in Galaxy’s Edge. Das ist im Rahmen von Disneyland, von den Themenparks, ein eigener Bereich, in dem es nur um Star Wars geht, wo man so gesehen welche Leute in Sturmtruppenuniform rumlaufen sieht und das Ganze spielt auch in einem gewissen Wüstenplanet-Flair. Man kann dort auch tatsächlich den rasenden Falken, den Millennium-Falken fliegen und vor Monaten, vor Jahren gab es dazu schon entsprechende Konzeptzeichnungen, wo das Ganze erklärt worden ist, wie interaktiv, wie sehr das Ganze doch auch Storytelling sein soll. Und ja, jetzt muss man unterscheiden zwischen dem, was geplant ist und was nachher zeitlich realisiert worden ist. Und da gibt es gewisse Diskrepanzen. Bis jetzt ist das gesamte Themenland noch nicht komplett eröffnet. Ja, man kann schon in einer Bar entsprechend auch Alkohol kaufen, was es sonst eigentlich in Disneyland nicht gibt. Und man kann den rasenden Falken fliegen und, und, und. Aber ein paar, oder sagen wir so, eine ganze Reihe relevante Dinge von dem, was angekündigt worden ist, haben in der Umsetzung bisher noch nicht geklappt. Und darüber rede ich heute mit Arren. Los geht’s! Jetzt müssen wir eigentlich Star Wars Musik einspielen. Magst du singen? Nein. Nee. Singen ist okay, ne? Einspielen ist schon wieder Lizenzproblem. Ja, ja, ja, genau. Also stellt euch jetzt bitte mal die Ditte-Modie von Star Wars vor. Und jetzt kommt Han Achim und fliegt den rasenden Falken. Ja. Okay, fangen wir vielleicht mal einen Schritt vorher an. Und Achim war in den USA. Der war in Disney World? Nee, Disneyland. Disneyland, sorry. Genau, am anderen Ende des Kontinents. Und hat dort die große interaktive Storytelling-Experience besucht, namens Star Wars Land. So heißt es ja nicht. Nee, Star Wars Galaxy’s Edge. Ja, Entschuldigung. Aber das Konzept dahinter ist, ein Stück von Star Wars persönlich erlebbar zu machen. Genau. Das gibt es seit, glaube ich, seit Mai. Mai haben sie eröffnet. Erstmal im kleinen Rahmen für Promis und Influencer. Und genau, kurz darauf wurde es dann für alle offen gemacht. Ist halt eine weitere Erweiterung des Disneyland Theme Parks. Die haben ja verschiedenste Bereiche. Und der Star Wars-Bereich ist halt Galaxy Edge. Es gibt übrigens auch immer noch Star Tours zum Beispiel. Die gibt es schon seit, also in Disneyland schon seit 1990 oder so. Also es gibt ja diverse Star Wars-Attraktionen schon bevor Disney auch Lucasfilm gekauft hatte. Aber jetzt halt ein rieseneigener Bereich. Und ich habe mich damals halt vorab bei YouTube dann auch schlau gemacht von den Leuten, die da rein sind, sich das angeguckt haben. Was gibt es denn da? Und fand es halt, wie die alle erzählt haben und gezeigt haben, eigentlich zu 80 Prozent super spannend. Denn die ganzen Mitarbeiter von Disney, die in dem Bereich sind, die bleiben auch im Charakter. Also im Endeffekt, die sind Bewohner des Planeten. Genau, das ist die LARP. Live Action Roleplay. Ach so, okay. Ja. Nerd-Sprache. Sorry. Und die haben auch eine eigene Schriftart entwickelt für den Planeten und eine eigene, in Anführungsstrichen, Sprache, die schon Englisch ist. Aber zum Beispiel Toiletten heißen nicht Toiletten. Ich frage mich jetzt nicht, wie sie heißen, aber wenn du nach einer Toilette fragst, wissen die nicht, was du willst. Also tun zumindest so. Dann natürlich logischerweise rennt da halt auch nicht das weder, sondern wie heißt der aktuelle Kollege? Kylo Ren. Kylo Ren und die Zoom Troopers, also die der ne

Typische Fragen

Warum war Star Wars: Galaxy's Edge trotz gutem Theming enttäuschend?

Das Theming war aufwendig und konsequent — eigene Schrift, eigene Sprache, Mitarbeiter im Charakter als Planetenbewohner. Die Enttäuschung kam woanders her: Warteschlangen, ein unfertig eröffneter Bereich und Preise, die das Gesamterlebnis dämpften. Achim Hepp und Gerhard diskutieren, dass hohe Erwartungen und schlechtes Erwartungsmanagement oft mehr schaden als schlechtes Theming.

Was lernen Marken und Experience-Designer aus Galaxy's Edge?

Die Folge analysiert das Scheitern als Experience-Design-Lehrstück: Ein immersives Erlebnis funktioniert nur, wenn alle Ebenen stimmen — nicht nur das visuelle Theming, sondern auch Wartezeiten, Preisgestaltung und das Reservierungssystem. Wenn ein Element aus dem Konzept fällt, bricht die gesamte Illusion zusammen.

Welche Rolle spielt Immersion im Themenpark-Kontext?

Galaxy’s Edge hatte den Anspruch, eine echte Star-Wars-Welt erlebbar zu machen — nicht nur eine Kulisse. Dazu gehörten interaktive Story-Elemente wie das Fliegen des Millennium-Falken und Live-Action-Roleplay mit den Mitarbeitern. Gerhard und Achim diskutieren, wie weit Immersion tragen kann — und wo die Grenzen des „als wäre man wirklich dort”-Erlebnisses liegen.

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 48?

Enttäuschung bei Star Wars Galaxy's Edge, KopfKino Ep. 48 — Kai Heddergott und Gerhard Schröder besprechen in dieser Folge des KopfKino das Thema aus B2B- und Kommunikationsperspektive.

Wann erschien diese Folge?

Folge 48 erschien am 13 Dez. 2019 und dauert 38:22.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.