Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Podcasts Kopfkino.
30. Ausgabe, Sonderausgabe zum Stichwort und zur Messe Digility.
Achso, ganz nebenbei, der Podcast hatte im September sein einjähriges Bestehen.
So, aber jetzt zur Digility.
Die Digility ist ja eine Fachmesse für AR, VR, immersive Medien, 360 Grad Video,
also all das, was in diese ganze Richtung geht, was auch Themenbereich meines Podcasts hier ist.
In der Folge 8 und Folge 9, wer möchte, kann da nochmal reinhören,
da hatte ich ein Gespräch mit Annette Gläse-Masloff.
Mit Annette habe ich unter anderem auch über Digility gesprochen.
Und die Digility hat mich eingeladen.
Die haben mir zwar kein Sofa hingestellt, sondern ein kleiner Tisch, zwei Stühle,
zwei bequeme Stühle, eine große Büropflanze.
Was gefehlt hatte, war jetzt so ein spießiges Bild oder so ein Hirschgeweih an der Wand.
Also es war schon genau passend für mich.
Also wer ein bisschen Humor hat, der hat das für mich schon genau richtig eingeordnet.
Und in dieser kleinen Plauderecke, da habe ich während der Messe, während der zwei Tage,
mehrere Gespräche geführt.
Und diese sechs Gespräche, die gibt es hier als Podcast-Spezial,
um ein Streiflicht, um eine Art Rundgang mal über die gesamte Messe zu geben,
um mal zu zeigen, AR, VR, etc., das ist mehr als das neueste Computerspiel,
sondern es gibt eben auch Einsätze im Industriebereich.
Los geht’s!
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation
mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Ich habe jetzt bei mir den Marc Flören von Point Reef.
Die Jungs sitzen in Düsseldorf, das ist gar nicht so weit weg hier von Köln.
Marc, magst du mal erzählen, was ihr eigentlich so tut?
Ja, klar.
Was wir machen, ist die Digitalisierung von Objekten, vom kleinen Schuh bis hin zu ganzen Umgebungen,
ganzen Lagerhäusern, ganzen Gebäuden.
Und die anschließende Weiterverarbeitung dieser Vermessungsdaten,
beispielsweise Scandaten für Riesenhallen, um daraus dann 3D-Modelle zu erstellen,
teils dafür, um beispielsweise unbegehbare Orte begehbar zu machen,
dass man zum Beispiel eine spannende Unterführung oder eine Katakombe,
die für den normalen Besuch halt nicht zugänglich ist, einscannt,
ganz viele Fotos macht und daraus eine virtuelle Umgebung erstellt.
Und im anderen Bereich ist es für den Bereich Architektur,
dass man eine alte Lagerhalle vermisst, einscannt
und daraus ein Architekturmodell erzeugt.
Gerade hier im Ruhrgebiet sind viele Hallen, die keine Pläne mehr haben.
Und wir gehen dorthin, wir scannen das Objekt ein, machen daraus ein Architekturmodell.
Und der Kunde hat dann nicht nur einen realistischen, maßgenauen 2D-Plan,
sondern direkt ein 3D-Modell, was passgenau ist.
Okay, jetzt habe ich verstanden.
Ihr liefert am Ende im ersten Schritt eine Punktewolke
und noch nicht wirklich ein 3D-Modell.
Magst du das zu diesem Arbeitsschritt noch sagen, dass man gesehen von A nach B kommt?
Ja, klar, gerne.
Das ist ganz simpel.
Wir gehen dorthin in dieses Objekt und machen diese Laserscans.
Und dann hat man diese Punktwolke.
Die sind Milliardenpunkte, die schon richtig im 3D-Raum angeordnet sind.
Die haben auch alle eine Farbe.
Man kann also erkennen, wie das Objekt aussieht.
Also was wir machen, wir nehmen es auf.
Wir haben dann diese Milliardenpunkte im Raum.
Und die verarbeiten wir dann so weiter, dass wir die entweder automatisch meschen,
also daraus ein 3D-Modell generieren und das dann mit den passenden Texturen anmalen.
Dann hat man ein fotorealistisches Modell.
Beziehungsweise im Architekturmodell bauen wir es halt nach.
Das heißt, wir setzen an die Stelle, wo in dem Modell eine Tür ist, eine Architekturtür.
Weil der Algorithmus kann natürlich nicht erkennen, was für eine Tür ist.
Ist es eine Stahltür? Ist es eine Holztür? Ist es eine Feuerschutztür?
Und wenn man da ein authentisches Modell kriegt.
Also da im Architekturbereich ist viel Handarbeit.
Und im Bereich VR kann man vieles schon durch Algorithmen automati