Die Zukunft des digitalen Bewegtbilds, KopfKino Ep. 49, KopfKino Ep. 49

Die Zukunft des digitalen Bewegtbilds, KopfKino Ep. 49 — KopfKino Ep. 49

„Ich glaube es müsste Nummer 49 sein und es müsste die erste Folge sein”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 49 des KopfKino: Die Zukunft des digitalen Bewegtbilds, KopfKino Ep. 49

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

TV ist tot – lang lebe der Stream. Gerhard blickt auf die Entwicklung digitaler Bewegtbilder seit 2007: Plattformen, Formate, Algorithmen. Wie hat sich das Konsumverhalten verändert – und was kommt als nächstes für Creator und Marken?

Kapitel

00:00 Intro & Thema 03:12 2007: Der Beginn einer neuen Ära 06:22 Plattformhintergründe & Technik 09:35 Vorteile neuer Streaming-Plattformen 12:46 Serien nach sechs Folgen: Das neue Modell 15:57 Narrative Freiheit & neue Formate 19:09 Warum lineares TV scheitert 22:19 Aktuelle Zahlen & Trends 25:29 Eigene Erfahrungen mit Streaming 28:40 Was nervt & was begeistert 31:51 80%-Regel: Lieber gut als perfekt 38:11 Globale Reichweite durch Streaming 41:21 YouTube als Leitmedium 44:31 YouTube vs. klassisches TV 50:53 Ruhige Formate als Gegenbewegung 54:03 Neue Ausdrucksformen im Bewegtbild 57:13 Kontakt & Abschluss

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen
Transkript (KI-bereinigt)

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kopfkino. Ich glaube es müsste Nummer 49 sein und es müsste die erste Folge sein, die auf dem überarbeiteten iTunes Account läuft. So, das interessiert ja alle Menschen nicht, die uns über Spotify oder andere Plattformen oder Technologien hören. Aber jedenfalls, hallo jetzt wieder auf iTunes. Ich habe heute ein paar kleine Veränderungen anzukündigen. Eine wichtige Veränderung ist, ich bin wieder mal nicht alleine. Und zwar, ich werde öfter mit einem Partner unterwegs sein. Und das ist der Kai Heddergott. Guten Morgen Kai. Guten Morgen Gerd. Das ist jetzt natürlich völlig inakzeptabel, nur Uhrzeit zu nennen, eine Morgenstunde, weil manche Menschen hören es ja auch vielleicht morgens, mittags oder abends. Also in dem Sinne an alle Zuhörer nochmal, guten Morgen, Mittag und Abend. Wir legen los nach der Musik. Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder. Kai, sag doch mal, was machen wir eigentlich heute Gutes hier? Also außer, dass ich jetzt einen Sasse Tee trinke. Ich habe neben mir ein Glas Wasser stehen. Was machen wir heute? Wir sprechen über Bewegtbild. Das überrascht nicht. Aber Bewegtbild ist so ein bisschen ins Gespräch gekommen. Oder auch ein bisschen in Diskussion, wenn es darum geht, wohin führt das Ganze? Was ist die Zukunft von Bewegtbild? Und da kommen solche Wörter wie Netflix, Streaming, Zukunft des Fernsehens rein. Ja, und da kann man schon viel drüber debattieren und viel drüber nachdenken, weil das interessiert die Hörer ja schon. Es geht ja um Bewegtbild. Was wird denn da demnächst mit passieren? Und was muss ich über TikTok wissen? Weil das ist ja auch nochmal was Neues, was über uns kommt. Und ist das denn alles so sicher und glaubwürdig? Und da haben wir also ganz viel zu besprechen. Genau. Also legen wir einfach mal los. Wir haben so dankenswerterweise dank Kai ein kleines Notepad mit einigen Stichworten. Das erste Stichwort ist alles Stream oder was? Also wir fangen mit Streaming-Thematiken an. Genau. Ja, also ich habe das deswegen auf unsere kleine Agenda gesetzt, weil alle reden momentan über Netflix. Das ist erstmal in sich nichts Neues, weil Netflix ist ja auch nichts Neues. Aber es gibt so einige Studien und das sei mal als kleiner Disclaimer gesagt, ich sitze jetzt ja gar nicht neben Gerd. Ich sitze jetzt ja in Münster, während er in Essen sitzt. Und hier in Münster gibt es einen Lehrstuhl, Fachbereich 4. Es geht um Wirtschaft und dort sitzt ein schon sagenumwobener Lehrstuhl zum Thema Marketing. Und da gibt es einen Prof, der zusammen mit Roland Berger eine Studie gemacht hat zum Thema Zukunft des Fernsehens. Kuwades deutsche Medien zur Zukunft deutscher Fernsehanbieter in digitalen Streaming-Zeiten. Das ist rauf und runter gebetet worden, vor allem auch vom Spiegel. Und die Kernbotschaft ist, zieht euch richtig dick an. Winter is coming, liebe alten TV-Anstalten. Netflix zieht euch demnächst die langen Unterhosen aus. Das ist so ein bisschen momentan die Diskussion, weil die Leute viel mehr, wie nennen es die Studien, zeitautonom Video wahrnehmen und nicht mehr die alte Glotze anmachen. Na gut, also bei mir begann diese Phase 2007. 2007 hatte ich zu meinem Fernseher das erste Mal drin damals eingebaut, einen Festplattenrekorder. Und damit hatte sich dann für mich das gesamte Thema zeitlich fixiertes Fernsehschauen eigentlich komplett erledigt. Und seit jetzt sechs oder sieben Jahren habe ich auch gar kein Kabel oder irgendwas anderes mehr. Also ich glaube, dieser Trend hat schon lange begonnen. Er ist schleichend und inzwischen schlägt er mit einer großen Keule um sich. Wer aber um das Thema, wie die TV-Sender, jedenfalls ZDF und ARD, darauf reagieren, da gibt es eine Podcast-Folge von mir zum Themenbereich funk.net. Die empfehle ich da mal. Guck mal, schöner Querverweis. Aber die Frage, die sich mir da bei der ganzen Diskussion stellt, ist, es wird mein

Typische Fragen

Verdrängt Streaming das klassische Fernsehen?

Die Folge zeigt: Streaming ersetzt lineares TV nicht vollständig, sondern ergänzt es um ein neues Nutzungsverhalten. Menschen konsumieren Video zunehmend „zeitautonom” — wann sie wollen, auf welchem Gerät sie wollen. Für Creator und Marken bedeutet das: Plattformwahl und Format werden relevanter als der Sendetermin.

Welche Rolle spielt YouTube als Leitmedium?

Gerhard und Kai diskutieren YouTube als das zentrale Bewegtbild-Medium der Gegenwart — nicht als Nischenplattform, sondern als Leitmedium, das klassisches TV in vielen Nutzungsszenarien ersetzt hat. Besonders die globale Reichweite und der algorithmische Zugang zu Nischenpublika machen YouTube für Creator und Unternehmen interessant.

Was sind neue Ausdrucksformen im digitalen Bewegtbild?

Die Folge beschreibt, wie sich neben hochproduzierten Formaten auch ruhige, langsame Inhalte als Gegenbewegung etablieren. Narrative Freiheit, kurze Serienformate mit sechs Folgen und die 80%-Regel (lieber veröffentlichen als warten) prägen das neue Bewegtbild. Die Technik ist nicht mehr die Hürde — Storytelling und Konsequenz sind es.

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 49?

Die Zukunft des digitalen Bewegtbilds, KopfKino Ep. 49 — Kai Heddergott und Gerhard Schröder besprechen in dieser Folge des KopfKino das Thema aus B2B- und Kommunikationsperspektive.

Wann erschien diese Folge?

Folge 49 erschien am 24 Mär. 2020 und dauert 57:17.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.