Die Zukunft der Website — ein Blick in die Glaskugel, Ep. 98

Visual-Com-Podcast Ep. 98 – Die Zukunft der Website

„Wir wollen mal ein bisschen in die Zukunft gucken, wie sich digitale Kommunikation das Internet audiovisuell entwickeln könnte.”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder nehmen Anlauf von 1999 (Boris Becker bei AOL) bis 2026 — und fragen: Was kommt nach der Website?

Was ist der Visual-Com-Podcast?

Der Live-Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Seit 30 Jahren gibt es das Web — doch wie sieht es in fünf bis zehn Jahren aus? Gerhard und Kai nehmen Boris Beckers AOL-Spot von 1999 als Ausgangspunkt und verlängern die Trendlinien: 3D-Websites, Spatial Computing, Ambient Computing und KI-Agenten, die selbstständig im Netz agieren. Statt Spekulation arbeiten sie mit konkreten Entwicklungen: Apples Vorschlag für native 3D-Elemente im Browser (ohne Google-Ping), Androids KI-gestützten Gegenansatz und die Frage, was eine “Website” überhaupt noch sein muss, wenn Information kontextsensitiv zum Menschen kommt.

Ein starker Praxisblock: Gerhard beschreibt, wie er mit Claude, lokalem Whisper und einem Mac Mini M1 in wenigen Stunden alle 97 Podcast-Folgen transkribiert, als Blogartikel angelegt, mit Schema-Markup versehen und YouTube-Kapitelmarken generiert hat — als Paradebeispiel dafür, wie KI klassische SEO-Arbeit skalierbar macht. Danny Sullivan (Google Director of Search) wird zitiert: „Good SEO is good GEO” — die Grundlagen bleiben, nur die Werkzeuge ändern sich.

Am Ende überraschende Wendung: Barrierefreiheit als Zukunftsthema. Gerhard hat die Unternehmensfarbe von viSales geändert — weil Claude beim Review der design.md-Datei auf den mangelnden Farbkontrast hingewiesen hat. Wer Kommunikation wirklich ernst meint — für Menschen und für Maschinen — muss konsequent sein. Das ist das Schlusswort.

Kapitel

00:00 Intro & Thema: Die Zukunft der Website 03:19 Rückblick: KI-Adoptionsrate aus der letzten Folge 06:23 Was können Websites heute noch leisten? 09:28 Spatial Computing: Die dritte Dimension im Web 12:29 3D-Objekte als normaler Web-Standard 15:31 Wie sich Nutzungsverhalten verändert 18:34 Tim Cook & Apples Langzeitstrategie 21:40 Kosten & Zugänglichkeit neuer Technologien 24:44 Audio & Musik als Einstieg ins Spatial Web 27:45 Museen, Beacons & kontextuelle Information 30:45 Die Infrastruktur des Internets im Wandel 35:21 Spatial Audio: 3D-Klang im Raum 36:57 Ambient Computing: Technologie wird unsichtbar 39:59 Hey Siri & die sprachgesteuerte Zukunft 43:00 Rückblick 1999: Boris Becker & AOL 47:38 Problembeschreibungskompetenz als KI-Skill 52:20 Retail & KI: Neue Wege zum Produkt 55:24 Der neue Weg: Ich weiß nicht, was ich will 58:37 SEO-Berater: Was noch Effekt hat 60:20 Entity-Seiten & strukturiertes Wissen für KI 62:02 Kapitelmarken für YouTube mit KI generieren 65:03 Claude als Kommunikationspartner 69:39 Faltbare Displays & neue Formfaktoren 72:42 Rückblick auf alte Podcast-Folgen 74:13 Barrierefreiheit als Abschlussthema

Erwähnt

  • Boris Becker / AOL-Spot 1999 (“Bin ich schon drin?”)
  • Apple Vision Pro & visionOS
  • W3C Barrierefreiheitsstandards (Farbkontrast)
  • Ambient Computing
  • Entity-SEO / Google “same as”-Befehl
Transkript (KI-bereinigt)

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von und mit Kai Heddergott und Gerhard Schröder. Wir sind hier wieder mal in unserem Recording-Studio für den Visual.com Podcast. Diesmal gibt es uns also als Videokonserve und Audio-Only-Podcast, ist es so ja immer, Konserve. Wir haben auch wieder ein Thema mitgebracht, das an das letzte Thema anschließt und eigentlich die Verbindungsglied ist zum nächsten Gespräch. Genau, wir wollen mal ein bisschen in die Zukunft gucken, wie sich digitale Kommunikation das Internet audiovisuell, ich nehme jetzt extra diese Brücke schon mal, entwickeln könnte.

Typische Fragen

Welche drei Zugangswege wird eine Website der Zukunft haben?

Gerhard beschreibt drei parallele Wege, die künftig alle bedient werden müssen: der klassische Website-Weg über www, der KI-lesbare Weg über strukturierte Daten und Schema-Markup (inklusive llms.txt), und der 3D-Weg über Spatial Computing und räumliche Darstellung. Wer nur den ersten bedient, verliert zunehmend an Sichtbarkeit — für Menschen und für Maschinen.

Was bedeutet „Good SEO is good GEO"?

Danny Sullivan, Google Director of Search, wird mit diesem Satz zitiert: Die Grundlagen guter SEO — strukturierte Inhalte, klare Entitäten, verlässliche Quellen — sind dieselben, die auch Generative Engine Optimization (GEO) tragen. Gerhard zeigt am eigenen Beispiel, wie er mit KI alle 97 Podcast-Folgen transkribiert, als Blog angelegt und mit Schema-Markup versehen hat — klassische SEO-Arbeit, skalierbar gemacht durch KI.

Welche Rolle spielt Barrierefreiheit für die Zukunft der Website?

Am Ende der Folge kommt ein unerwartetes Schlusswort: Gerhard hat die Unternehmensfarbe von viSales geändert, nachdem Claude beim Review der design.md-Datei auf mangelnden Farbkontrast nach WCAG-Standards hingewiesen hat. Wer Inhalte wirklich zugänglich machen will — für Menschen und für Maschinen — muss konsequent sein. Barrierefreiheit ist kein Nischenthema, sondern Teil der Kommunikationsstrategie.

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 98?

Kai und Gerhard blicken in die Glaskugel: Wie entwickelt sich die Website in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Themen: 3D-Websites im Browser, Spatial Computing, Ambient Computing, KI-Agenten und warum gutes SEO immer noch die Grundlage für GEO (Generative Engine Optimization) ist.

Was meint Gerhard mit den drei Zugangswegen einer Website?

Die klassische Website (www), der KI-lesbare Weg (strukturierte Daten, Schema, llms.txt) und der 3D-Weg (Spatial Computing, Apple Vision Pro, räumliche Darstellung). Alle drei müssen künftig bedient werden.

Was hat Barrierefreiheit mit der Zukunft der Website zu tun?

Wer Inhalte für Menschen und Maschinen zugänglich machen will, muss konsequent sein. Gerhard hat die Unternehmensfarbe von viSales geändert, nachdem Claude beim Review der design.md-Datei auf mangelnden Farbkontrast nach WCAG-Standards hingewiesen hat.