Das Ende der Apple Vision Pro? XR-Ausblick 2025, Visual-Com-Podcast Ep. 87

Das Ende der Apple Vision Pro? XR-Ausblick 2025 — Visual-Com-Podcast Ep. 87

„Das Ende der Apple Vision Pro? Nein. Das Ende der Gen-1-Erwartungen? Ja. Das sind zwei sehr verschiedene Dinge.”

Kai Heddergott und ich nehmen Ende 2024 die Frage in den Blick, die alle stellen: Hat Apple Vision Pro versagt — und was bedeutet das für XR 2025?

  • Apple Vision Pro: Verkaufszahlen, Realität und was es wirklich bedeutet
  • Meta Quest 3 vs. Vision Pro: wer gewinnt welchen Markt?
  • XR diffundiert in andere Apple-Produkte — was kommt als nächstes?
  • B2B-Spatial-Computing: wo stehen wir Ende 2024?
  • Ausblick 2025: günstigere Vision, mehr Entwickler, erste Produktivsysteme
Was ist der Visual-Com-Podcast?

Der Live-Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Schwerpunkt auf XR, Spatial Computing und B2B-Visualisierung. Ep. 87 ist die Jahresend-Analyse zu Apple Vision Pro und XR.

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Worum es geht

Ende 2024 kursierten Berichte über schwache Verkaufszahlen der Apple Vision Pro — manche sprachen vom Scheitern. Kai und Gerhard nehmen das auseinander: Was genau ist gemeint mit „Ende”? Und was bedeutet das für die XR-Branche und B2B-Anwender?

Die Kernthese der Folge: Die Vision Pro ist kein Massenprodukt geworden — das war aber auch nie ihr Ziel in Generation 1. Sie ist ein Plattform-Statement, ein Entwickler-Testbed und eine Technologie-Demonstration. Apple hat damit Spatial Computing als Kategorie definiert, visionOS als Plattform etabliert und Entwickler auf die Hardware gebracht. Das ist der Erfolg von Gen 1.

Die entscheidende Frage ist nicht „ist die Vision Pro gescheitert”, sondern: Diffundiert die Technologie in andere Produkte? Und die Antwort ist ja — XR-Technologien, die Apple mit der Vision Pro eingeführt hat, tauchen in iPhone, iPad und zukünftigen AR-Brillen auf.

Für B2B-Unternehmen, die in WebAR, USDZ oder Spatial-Computing-Anwendungen investiert haben, ist das eine gute Nachricht: die Plattform wächst, auch wenn das Flaggschiff-Gerät noch ein Nischenprodukt ist.

Kapitel

  • 0:00 — Intro: vertauschte Rollen, Gerhard von unterwegs
  • 3:04 — Vision Pro: was „das Ende” wirklich bedeutet
  • 8:38 — XR diffundiert in andere Apple-Produkte
  • 20:00 — Meta Quest 3 vs. Vision Pro: zwei verschiedene Märkte
  • 37:09 — B2B-Spatial-Computing: Stand Ende 2024
  • 55:00 — Was wäre eine günstigere Apple-Vision-Variante wert?
  • 1:06:09 — Ausblick 2025 und Abschluss

Erwähnt

  • Apple Vision Pro — Apples Spatial-Computing-Headset
  • visionOS — Betriebssystem für Apple Vision Pro
  • Meta Quest 3 — Metas Consumer-XR-Headset
  • OpenUSD — offenes 3D-Dateiformat, Basis für Spatial Computing
  • USDZ — Apples AR-Dateiformat auf Basis von USD
Transkript (KI-bereinigt)

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino, dem Podcast mit Schröder und Heddergott — heute mal mit vertauschten Rollen. Ja, ich habe mich heute dazu schalten müssen, ich bin nicht in meinem normalen Setting — ich sitze hier in einer anderen Umgebung, habe auch meine Brille aufgesetzt.

Also so gesehen im Titel vom Video steht: wird Apple die Apple Vision Pro einstellen? Das möchte ich ein bisschen anders formulieren — denn das impliziert, dass es ein Scheitern ist. Und das ist es nicht.

Was „das Ende der Vision Pro” wirklich bedeutet

Die Apple Vision Pro hat die Erwartungen an Verkaufszahlen verfehlt. Das ist Fakt. Aber: Gen-1-Erwartungen und Plattform-Erfolg sind zwei verschiedene Dinge. Apple hat mit der Vision Pro Spatial Computing als Kategorie definiert. visionOS läuft. Entwickler bauen Apps. Das Ökosystem wächst.

Die spannendere Frage ist: diffundiert die Technologie in andere Produkte? Und die Antwort ist ja. Zwischendurch die Technologien, die sie tatsächlich mit dem Gerät eingeführt haben — die diffundieren in die anderen Produkte. Also zum Beispiel bestimmte Display-Technologien, bestimmte Sensor-Kombinationen, Eye-Tracking-Ansätze. Die tauchen auf in anderen Apple-Produkten.

Meta Quest 3 vs. Vision Pro

Meta Quest 3 und Quest 3S sind günstiger, massenmarkttauglich, haben ein Game- und Social-Ökosystem. Apple Vision Pro ist teurer, hat bessere Hardware, Fokus auf Produktivität und professionelle Anwendungen.

Aber an der Stelle musste ich dann daran denken — das sind zwei verschiedene Märkte. Meta gewinnt den Consumer-Massenmarkt. Apple baut die professionelle XR-Plattform. Im B2B-Bereich hat Apple durch OpenUSD und Enterprise-Integrationen einen Vorsprung.

XR-Ausblick 2025

Eine günstigere Apple-Vision-Variante ist realistisch für 2025. Mehr Entwickleraktivität auf visionOS. Und im B2B-Bereich: erste ernstzunehmende Deployments von Spatial-Computing-Anwendungen — von Proof-of-Concept zu ersten Produktivsystemen. Industrietraining, Remote-Kollaboration, Produktkonfiguratoren.

Wer in WebAR und USDZ investiert hat, steht gut da. Die Plattform wächst — auch wenn das Flaggschiff-Gerät noch ein Nischenprodukt ist.

Bis zum nächsten Mal.

Typische Fragen

Ist die Apple Vision Pro gescheitert?

Die Folge differenziert: Die Vision Pro hat die Erwartungen an Verkaufszahlen deutlich verfehlt — aber „gescheitert” ist nicht das richtige Wort. Sie ist ein Plattform-Statement, ein Entwickler-Testbed und eine Technologie-Demonstration. Apple hat damit Spatial Computing als Kategorie definiert und visionOS als Plattform etabliert. Ob daraus ein Massenprodukt wird, entscheidet sich mit den nächsten Generationen, nicht mit Gen 1.

Wie positionieren sich Meta Quest 3 und Apple Vision Pro im Vergleich?

Die Runde sieht beide Ansätze als komplementär: Meta Quest 3 und Quest 3S sind günstiger, massenmarkttauglich und haben ein wachsendes Game- und Social-Ökosystem. Apple Vision Pro ist teurer, hat bessere Hardware und einen Fokus auf Produktivität und professionelle Anwendungen. Meta gewinnt den Consumer-Massenmarkt — Apple baut die professionelle XR-Plattform.

Was bedeutet die XR-Entwicklung für B2B-Unternehmen?

Wer in WebAR und USDZ investiert hat, steht gut da — diese Technologien funktionieren auf iPhone, iPad und Vision Pro. Die Folge prognostiziert für 2025 erste ernstzunehmende Deployments von Spatial-Computing-Anwendungen im B2B-Bereich: von Industrietraining über Remote-Kollaboration bis zu Produktkonfiguratoren. Spatial-Computing-Investments lohnen sich als frühe Positionierung, nicht als kurzfristiger ROI.

Häufige Fragen

Ist die Apple Vision Pro wirklich gescheitert?

Die Folge differenziert: Die Vision Pro ist kein Massenmarkt-Erfolg und hat die Erwartungen an die Verkaufszahlen deutlich verfehlt. Aber 'gescheitert' ist nicht das richtige Wort. Sie ist ein Entwicklungsgerät, ein Plattform-Statement und ein Technologie-Testbed. Apple hat damit Spatial Computing als Kategorie definiert und Entwickler auf die Plattform gebracht. Ob daraus ein Massenprodukt wird, entscheidet sich mit den nächsten Generationen — nicht mit Gen 1.

Wie positioniert sich Meta Quest vs. Apple Vision Pro?

Meta Quest 3 und Quest 3S sind günstiger, massenmarkttauglich und haben ein wachsendes Game- und Social-Ökosystem. Apple Vision Pro ist teurer, hat bessere Hardware und einen Fokus auf Produktivität und professionelle Anwendungen. Die Runde sieht beide Ansätze als komplementär: Meta gewinnt den Consumer-Massenmarkt, Apple baut die professionelle XR-Plattform. Im B2B-Bereich hat Apple durch OpenUSD und Enterprise-Integrationen einen Vorsprung.

Was ist der XR-Ausblick für 2025?

Die Folge prognostiziert: günstigere Apple-Vision-Variante, stärkere Entwickleraktivität auf visionOS, weiteres Wachstum bei Meta, und im B2B-Bereich erste ernstzunehmende Deployments von Spatial-Computing-Anwendungen. Spatial Computing wird sich von Proof-of-Concept zu ersten Produktivsystemen entwickeln — vor allem in Industrietraining, Remote-Kollaboration und Produktkonfiguratoren.

Was bedeutet das für B2B-Unternehmen, die in XR investiert haben?

Wer in WebAR und USDZ investiert hat, steht gut da — diese Technologien funktionieren auf iPhone, iPad und Vision Pro. Wer nativen visionOS-Apps gebaut hat, braucht Geduld — der Markt ist noch klein, aber wächst. Die Kernbotschaft: Spatial-Computing-Investments lohnen sich als frühe Positionierung, nicht als kurzfristiger ROI.

Warum sitzt Gerhard in dieser Folge woanders als sonst?

Gerhard ist in dieser Folge nicht in seinem normalen Setting — er ist von unterwegs zugeschaltet. Das erklärt die vertauschten Rollen in der Moderation am Anfang der Folge. Kai moderiert, Gerhard ist in einer ungewohnten Umgebung. Das wird kurz erwähnt und dann ist es wie immer.