Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino, dem Podcast.
Ich habe so ein wundervolles Thema für euch und das ist das Themenbereich Live-Kommunikation.
Messen, Veranstaltungen und immer mehr in solchen Rahmengeschichten ist Livestream ein Thema.
Und dafür habe ich heute einen passenden Interviewgast, Christian Spanik.
Los geht’s!
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Hallo Christian.
Hallo, grüß dich.
Du bist ja schon in dieser wundervollen Welt des Livestreams eigentlich ein Dinosaurier.
Das kann man jetzt liebevoll und auch, glaube ich, so ganz richtig sagen.
Da kommen wir bestimmt gleich auch nochmal drauf, was das Thema Digisaurier angeht.
Du kommst ja eigentlich aus der richtig klassischen Fernsehlandschaft, richtig?
Ja, groß geworden öffentlich-rechtlich, ernährt durch Privatrundfunk und Privatfernsehen und dann auch trotzdem weiter noch öffentlich-rechtlich.
Also ich war in beiden Welten zu Hause und habe mich dann aber Anfang der 2000er in Richtung Online verstärkt bewegt,
weil du bei den öffentlich-rechtlichen Online nicht so viel machen konntest.
Rundfunk, Staatsverträge, Regeln, die die haben, die Dinge schwieriger machen.
Und darum bin ich dann in Richtung Online gegangen.
Okay, also du kennst noch klassische Übertragungswagen, vermute ich jetzt mal.
Also so, was man sonst eigentlich relativ selten nur noch auf Deutschlands Straßen sieht.
Also bei uns in der Gegend hier im Ruhrgebiet abruht, so sieht man so nochmal einen Wagen vom WDR.
Aber meistens sehe ich dann heutzutage nur noch so zwei, drei Menschen, vielleicht nur noch auch wirklich mit dem Smartphone auf Schulter,
Rick und Funkmikrofon.
Das war es dann schon.
Also die Technik, mit der solche Geschichten auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder von Privatsendern durchgeführt wird,
ist meistens doch sehr stark geschrumpft.
Ja, wobei man aufpassen muss.
Natürlich hast du auch früher nicht so viele Übertragungswagen gesehen, weil die meistens ja in Hinterhöfen stehen und dort irgendwelche Dinge tun.
Also es gibt sie schon noch und es gibt auch eine ziemliche Menge davon.
Und sie haben auch ihre Berechtigung.
Nimm so Beispiele wie Fußball, große Shows, klassische Live-Formate mit vielen Kameras und so weiter.
Also man kann nicht sagen, dass das eine das andere ersetzt.
Ich sehe es eher so, die Möglichkeiten, die wir heute haben, sind eine Ergänzung, Dinge zu tun, die du früher nicht machen konntest.
Also Beispiel, wenn ich heute auf einer Konferenz bin, dann gab es zuallererst nur die Möglichkeit komplett Ü-Wagen.
Dann gab es wirklich die Möglichkeit Livestream mit einer kleinen Technik, also die Vorträge übertragen und dergleichen mehr.
Aber das ist nicht das, was mich interessiert, sondern ich glaube, dass der größere Teil der Leute, wenn sie wirklich die gesamte Konferenz, den gesamten Workshop, das gesamte, was auch immer sehen wollen, dann sind sie da.
Wenn sie nicht hin dürfen, kann es sein, dass sie sich acht Stunden vor den Rechner setzen und Livestream angucken.
Was ich aber glaube, und das ist das, was wir heute machen, und da kommen wir in diese Ü-Wagen-Ecke, wir machen am Abend zum Beispiel eine Zusammenfassung des Tages mit kleinen Einspielern, mit Live-Gästen, mit Moderation, mit allem, was dazugehört.
Aber eben als 30 Minuten komprimierte Fassung eines solchen Tages.
Da ist Redaktion, schnelle, flexible Technik, da kommen die Handys ins Spiel, du gerade gesagt hast, zum Beispiel zum Drehen, weil ich die schnell verarbeiten kann.
Und da kommt eben so ein Livestream dann, weil die Chance beim Livestream natürlich die ist, dass der Zuschauer sich mit Fragen melden kann.
Und wenn ich Gäste im Studio habe, zum Beispiel zum Thema intelligente Energie oder, was weiß ich, neue Mobilität, dann können die Zuschauer direkt Fragen stellen und wir können die im Studio einblenden und auch beantworten.
Also da fängt das Ding an und das w