Content ist ein Steinbruch, KopfKino Ep. 39, KopfKino Ep. 39

Content ist ein Steinbruch, KopfKino Ep. 39 — KopfKino Ep. 39

„Ich habe so ein wundervolles Thema für euch und das ist das Themenbereich Live-Kommunikation”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 39 des KopfKino: Content ist ein Steinbruch, KopfKino Ep. 39

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Content ist ein Steinbruch – aus einem langen Interview entstehen viele Formate. Gerhard und Christian Spanik sprechen über Content-Strategie, Mehrfachverwertung, Live-Technologie und warum gute Geschichten mehr zählen als perfekte Technik.

Kapitel

00:00 Intro & Gast: Christian Spanik 04:16 Content-Konzept: Was ist das Rahmenziel? 08:34 Verteilung von Zielgruppen heute 12:51 HP & das Beispiel Corporate Storytelling 17:07 Raumfahrtkommunikation & Inspiration 21:25 Live-Technologie im Unternehmenseinsatz 25:43 Mehr Möglichkeiten als früher 30:02 Haftpost & Multi-Channel-Livestream 34:18 Was Zielgruppen wirklich wollen 38:36 Suche nach Kamera & Cutter 47:09 Was gute Filmemacher ausmacht 51:25 Eventberichterstattung live 55:42 Community & Team als Ressource 64:14 Aufmerksamkeit als knappes Gut 72:48 Fazit: Qualität schlägt Quantität

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen
Transkript (KI-bereinigt)

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino, dem Podcast. Ich habe so ein wundervolles Thema für euch und das ist das Themenbereich Live-Kommunikation. Messen, Veranstaltungen und immer mehr in solchen Rahmengeschichten ist Livestream ein Thema. Und dafür habe ich heute einen passenden Interviewgast, Christian Spanik. Los geht’s! Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder. Hallo Christian. Hallo, grüß dich. Du bist ja schon in dieser wundervollen Welt des Livestreams eigentlich ein Dinosaurier. Das kann man jetzt liebevoll und auch, glaube ich, so ganz richtig sagen. Da kommen wir bestimmt gleich auch nochmal drauf, was das Thema Digisaurier angeht. Du kommst ja eigentlich aus der richtig klassischen Fernsehlandschaft, richtig? Ja, groß geworden öffentlich-rechtlich, ernährt durch Privatrundfunk und Privatfernsehen und dann auch trotzdem weiter noch öffentlich-rechtlich. Also ich war in beiden Welten zu Hause und habe mich dann aber Anfang der 2000er in Richtung Online verstärkt bewegt, weil du bei den öffentlich-rechtlichen Online nicht so viel machen konntest. Rundfunk, Staatsverträge, Regeln, die die haben, die Dinge schwieriger machen. Und darum bin ich dann in Richtung Online gegangen. Okay, also du kennst noch klassische Übertragungswagen, vermute ich jetzt mal. Also so, was man sonst eigentlich relativ selten nur noch auf Deutschlands Straßen sieht. Also bei uns in der Gegend hier im Ruhrgebiet abruht, so sieht man so nochmal einen Wagen vom WDR. Aber meistens sehe ich dann heutzutage nur noch so zwei, drei Menschen, vielleicht nur noch auch wirklich mit dem Smartphone auf Schulter, Rick und Funkmikrofon. Das war es dann schon. Also die Technik, mit der solche Geschichten auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder von Privatsendern durchgeführt wird, ist meistens doch sehr stark geschrumpft. Ja, wobei man aufpassen muss. Natürlich hast du auch früher nicht so viele Übertragungswagen gesehen, weil die meistens ja in Hinterhöfen stehen und dort irgendwelche Dinge tun. Also es gibt sie schon noch und es gibt auch eine ziemliche Menge davon. Und sie haben auch ihre Berechtigung. Nimm so Beispiele wie Fußball, große Shows, klassische Live-Formate mit vielen Kameras und so weiter. Also man kann nicht sagen, dass das eine das andere ersetzt. Ich sehe es eher so, die Möglichkeiten, die wir heute haben, sind eine Ergänzung, Dinge zu tun, die du früher nicht machen konntest. Also Beispiel, wenn ich heute auf einer Konferenz bin, dann gab es zuallererst nur die Möglichkeit komplett Ü-Wagen. Dann gab es wirklich die Möglichkeit Livestream mit einer kleinen Technik, also die Vorträge übertragen und dergleichen mehr. Aber das ist nicht das, was mich interessiert, sondern ich glaube, dass der größere Teil der Leute, wenn sie wirklich die gesamte Konferenz, den gesamten Workshop, das gesamte, was auch immer sehen wollen, dann sind sie da. Wenn sie nicht hin dürfen, kann es sein, dass sie sich acht Stunden vor den Rechner setzen und Livestream angucken. Was ich aber glaube, und das ist das, was wir heute machen, und da kommen wir in diese Ü-Wagen-Ecke, wir machen am Abend zum Beispiel eine Zusammenfassung des Tages mit kleinen Einspielern, mit Live-Gästen, mit Moderation, mit allem, was dazugehört. Aber eben als 30 Minuten komprimierte Fassung eines solchen Tages. Da ist Redaktion, schnelle, flexible Technik, da kommen die Handys ins Spiel, du gerade gesagt hast, zum Beispiel zum Drehen, weil ich die schnell verarbeiten kann. Und da kommt eben so ein Livestream dann, weil die Chance beim Livestream natürlich die ist, dass der Zuschauer sich mit Fragen melden kann. Und wenn ich Gäste im Studio habe, zum Beispiel zum Thema intelligente Energie oder, was weiß ich, neue Mobilität, dann können die Zuschauer direkt Fragen stellen und wir können die im Studio einblenden und auch beantworten. Also da fängt das Ding an und das w

Typische Fragen

Was bedeutet „Content ist ein Steinbruch"?

Die Kernthese der Folge: Aus einem langen Interview oder Live-Event lassen sich viele verschiedene Content-Formate gewinnen — Clips, Zusammenfassungen, Zitate, Blog-Posts. Christian Spanik beschreibt, wie er aus einem einzigen Drehtag mehrere Formate für unterschiedliche Kanäle und Zielgruppen gewinnt. Content wird nicht verbraucht, sondern immer wieder neu zugeschnitten.

Wie verändert Livestreaming die Unternehmenskommunikation?

Gerhard und Christian Spanik zeigen, dass Livestream nicht klassisches TV ersetzt, sondern neue Formate ermöglicht, die früher nicht denkbar waren — etwa eine komprimierte 30-Minuten-Zusammenfassung eines Konferenztages mit Live-Gästen und Zuschauerfragen. Entscheidend ist dabei nicht die Technik, sondern die redaktionelle Qualität und das Storytelling dahinter.

Warum ist Qualität im Content wichtiger als Quantität?

Die Folge schließt mit der 80%-Regel: Lieber guten Content veröffentlichen als auf Perfektion zu warten. Gleichzeitig betonen beide, dass gute Geschichten mehr zählen als perfekte Technik. Aufmerksamkeit ist das knappe Gut — wer sie gewinnen will, braucht Substanz, nicht nur Volumen.

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 39?

Content ist ein Steinbruch, KopfKino Ep. 39 — Kai Heddergott und Gerhard Schröder besprechen in dieser Folge des KopfKino das Thema aus B2B- und Kommunikationsperspektive.

Wann erschien diese Folge?

Folge 39 erschien am 02 Juli 2019 und dauert 1:16:58.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.