Videos in der Unternehmenskommunikation machen Sinn, hat Kersten Hoffmann schon in der letzten Folge gesagt.
Und jetzt stellt sich die Frage, wie genau macht man das jetzt eigentlich?
Ich hatte dazu vor kurzem ein Gespräch mit dem Podcaster Jan Hossfeld
und er hat mir Fragen für seinen Podcast gestellt zum Themenbereich Videos in der Unternehmenskommunikation.
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Zunächst aber noch zwei Hinweise.
Bisher habe ich die ganzen Podcastaufnahmen durchgeführt.
Das werde ich beibehalten.
Was sich hier ändern wird, weitere An- und Abmoderationen übernimmt die Mitarbeiterin aus meinem Team, Susanne Niemann.
Susanne hat auch schon eine Weile als Radiosprecherin gearbeitet.
Die ist eigentlich regelrecht für diesen Job prädestiniert.
Freut euch jetzt auf Susanne.
In dieser Folge ist Jan Hossfeld zu Gast, der 2009 in das Unternehmen seines Vaters eingestiegen ist und mittlerweile in der Geschäftsleitung sitzt.
In seinem eigenen Podcast Follow-up FM beschäftigt er sich mit dem Thema Unternehmensnachfolge und wie man sie mit der Start-up-Mentalität zusammenbringt.
Hier nun der erste Teil eines längeren Gespräches, das er mit Gerhard Schröder zum Thema Social-Media-Marketing führte.
Ich bin jetzt der Nachfolger in der Stahlfirma.
Mein Vorgänger ist noch da vom alten Schlage.
Der hat noch alle Leute im Rolodex.
Ich habe extra nochmal gerade den Begriff gegoogelt für das runde Teil mit den Visitenkarten.
Jetzt ist es mir auch wieder bekannt.
Ich habe eine Homepage, die nicht mobil optimiert ist.
Die hat mir mal irgendwann jemand so gemacht.
Jetzt komme ich da als Nachfolger hin und sage, oh mein Gott, das kann ja nichts sein.
Wir müssen doch da was tun.
Was für Argumente habe ich denn gegenüber dem Senior, der das vielleicht nicht möchte?
Fangen wir vielleicht mal da an.
Das kenne ich auch, dieses Nicht-Möchten.
Also meine erste Argumentation ist immer in dem Fall Zahlen, Daten und Fakten getrieben.
Weil es geht in dem Fall darum, erstmal das Bauchgefühl, das Unwohlsein des Vorgängers zu überwinden.
Und da einfach nur zu sagen, ich bin jetzt der Neue, ich mache jetzt hier was mit frischem Wind, einfach alles anders, ist glaube ich dann nicht unbedingt die politisch beste Variante so unter den zwei Leuten.
Nee, das dürfte wahrscheinlich eine ganz natürliche Abwehrreaktion hervorrufen.
Ja, genau.
Von daher hilft erstmal in dem Fall nur eins, Zahlen, Daten und Fakten.
Das Simpelste und Einfachste, was man erstmal machen kann, ist zu sagen, okay, was heißt ich, Papa, gib mir mal unsere zehn Mitbewerber.
Okay, der nennt dir dann die zehn?
So, dann hast du zehn Visitenkarten oder was auch immer und dann fängst du erstmal an nachzuschauen.
Machst dir am besten mal selbst eine Tabelle.
Die auf Facebook, haben die eine Website, wie alt oder neu ist die Website?
Du machst so eine Art Grundanalyse erstmal deiner direkt Mitbewerber, die du jetzt, die dein Vorgänger einfach so als erstes nennt.
Und wenn du feststellst, die sind auch alle im Dornröschenschlaf, okay, vermutlich sind die aber alle nicht alle im Dornröschenschlaf.
Und selbst wenn nur einer von denen schon vorne mitschimmt, unter Blinden ist der Einäugige schon König, ne?
Korrekt, das sind zwar altes, aber sehr richtige Sprichworten.
Das wäre natürlich schon mal ein gutes Argument gegenüber dem Vater oder Vorgänger.
Genau. Wenn dieser einfache Schritt schon mal nicht hilft, musst du selbst so gesehen dir überlegen, wo willst du mit der Firma hin?
Also du willst ja vielleicht auch, nehmen wir jetzt mal die Geschichte, du willst dich mit diesem Thema 3D-Druck anders positionieren in der gesamten Branche als die anderen im Saarland oder im Schwabenland oder wo immer.
Du willst ja was anders machen, willst eben neue Märkte auch angehen.
Da musst du mal eben schauen, was tun die anderen, die in diesen neuen Branchen unterwegs sein wollen.
Und da musst du eben mit den