Aachener Dom: 3D-Scan fürs Web Teil 2, KopfKino Ep. 26, KopfKino Ep. 26

Aachener Dom: 3D-Scan fürs Web Teil 2, KopfKino Ep. 26 — KopfKino Ep. 26

„Ja und es gibt auch entsprechende Aufbereitungsmöglichkeiten zur ganzen Geschichte in Richtung VR”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 26 des KopfKino: Aachener Dom: 3D-Scan fürs Web Teil 2, KopfKino Ep. 26

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Gerhard Schröder und Carlo Matic vertiefen in Folge 26 das Aachener-Dom-Projekt und zeigen, wie der fertige 3D-Scan auf der Website präsentiert wird und welche Interaktionsmöglichkeiten entstanden sind.

Nutzer können durch den Dom navigieren, auf den Barbarossa-Leuchter zoomen und historische Details entdecken — alles im Browser, ohne App. Das Projekt hat eine Special Mention bei einem Wettbewerb gewonnen und zeigt, was heute mit Web-3D möglich ist.

Außerdem: Nachbearbeitung des 3D-Scans, Übertragung von Bildinformationen und die Frage, was als nächstes kommt.

Kapitel

  • 0:00 — Intro: Aachener Dom Teil 2 — Die fertige Web-Präsentation
  • 2:30 — Kundenwunsch und Umsetzung: Was soll möglich sein?
  • 5:00 — Navigation im Dom: Barbarossa-Leuchter und interaktive Punkte
  • 7:30 — Technische Feinheiten der Web-Integration
  • 10:00 — Nachbearbeitung: Was musste angepasst werden?
  • 12:30 — Special Mention: Auszeichnung für das Projekt
  • 15:00 — Bildübertragung und Performance-Optimierung

Typische Fragen

Was war die Kernaufgabe beim 3D-Scan-Projekt des Aachener Doms?

Die Agentur sollte die Faszination des 1200 Jahre alten UNESCO-Weltkulturerbes digital erlebbar machen, ohne den echten Dombesuch zu ersetzen. Die Lösung war ein Dreiklang: ein emotionaler Rundflug durch den 3D-Scan, interaktive historische Infopunkte und ein klassischer Informationsteil.

Welche Technologie wurde für die Web-Präsentation eingesetzt?

Das Projekt nutzte 3D-Laser-Scan-Technik, um das Bauwerk vollständig zu erfassen. Aus dem 3D-Objekt wurden freie Flüge definiert, die den Dom emotional inszenieren. WebGL für freies Durchlaufen wurde getestet, aber verworfen — weil es den echten Besuch zu sehr ersetzen würde.

Hat das Projekt Auszeichnungen gewonnen?

Ja, das Aachener-Dom-Projekt gewann drei Preise, darunter eine Special Mention bei einem Wettbewerb. Das zeigt laut den Gesprächspartnern, was heute bereits mit Web-3D im Browser möglich ist.

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen
Transkript (KI-bereinigt)

Den Aachener Dom besuchen, das kann man real, das kann man auch auf der Webseite vom Aachener Dom. Ja und es gibt auch entsprechende Aufbereitungsmöglichkeiten zur ganzen Geschichte in Richtung VR. Mehr dazu jetzt gleich im zweiten Teil meines Gesprächs mit Carlo Matic von der Agentur Interactive Pioneers. Wer diesen ersten Teil des Gesprächs letzte Woche verpasst hat, unbedingt, hört euch erst den ersten Teil des Gesprächs an und steigt dann hier in das zweite Teil des Gesprächs ein. Musik ab! Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder. So, jetzt kommen wir mal wieder zurück, jetzt kommen wir mal wieder zurück, direkt nach Aachen und dem Aachener Dom. Okay, was habt ihr da gemacht? Also ich hatte es in der Anmoderation schon gesagt, ihr habt dafür drei Preise bekommen. Da kommen wir später zu. Fangen wir doch erstmal an, wie lief das Ganze ab, was habt ihr da getan? Ja, gerne. Also ganz vorne angefangen, für alle, die den Aachener Dom vielleicht noch nicht kennen, es sind ja viele Touristen, die den auch jedes Jahr besuchen, dass der Aachener Dom ist seit 1978 das erste deutsche UNESCO-Weltkulturerbe. Und das alleine hat uns natürlich schon mal extrem begeistert, so ein beeindruckendes Monument der Menschheit zu inszenieren. Da sprechen wir über ein 1200 Jahre altes Gebäude, eine Kathedrale, die wirklich wuchtig, wirklich toll, wirklich begeisternd ist. Wenn man da einmal drin war, man hört es vielleicht ein bisschen raus, dann bleibt da nur Begeisterung übrig. Und die Kunst ist natürlich, wenn man sowas jetzt digital umsetzen möchte, diese einzigartige Faszination überhaupt digital zeigen zu können. Gleichermaßen aber auch so ein bisschen mit dem Spagat. Wir wollen Lust auf den Dombesuch machen, ihn aber natürlich nicht ersetzen. Das heißt, wir hatten eine relativ schwierige Aufgabe, eine Gratwanderung, wie wir es schaffen, diese Faszination zu zeigen und gleichermaßen aber auch nicht eben den Besuch im Domb zu ersetzen. Ja, wie eben schon eingehend gesagt, ursprünglich entstanden ist das Projekt gemeinsam mit der Power & Radach Werbeagentur, die den Domb eben in der Kommunikation betreut. Und wir sollten jetzt eben uns ein Konzept überlegen, wie schaffen wir diese Aufgabe, die ich eben beschrieben habe. Das war eines der wirklich dankbaren Projekte, was wir am liebsten mögen. Der Kunde kommt mit so einer Aufgabenstellung zu uns und sagt, was kann man denn da tun? Das heißt, wir konnten nur mit der reinen Problematik, mit der reinen Aufgabenstellung uns überlegen, welche Technologie, welches Tool, welche Werkzeuge verwenden wir und haben dann eben als Lösung präsentiert, eine responsivee Website zu machen, in dieser Seite aber einen Schritt weiter zu gehen und zu sagen, wir machen da jetzt nicht ein klassisches Portal, wo man nur die reinen Informationen kriegt, sondern um eben diese Faszination zu zeigen, brauchen wir auch einen interaktiven, einen emotionalen Teil. Und schlussendlich kam noch eine dritte Schicht dazu, nämlich diese ganze Historie, die in der Sache drin steckt. Und genau so haben wir es dann gemacht. Wir haben einen Dreiklang erstellt. Die Seite besteht aus drei Teilen. Der emotionale Teil, das Dom-Erlebnis, das ist ein Rundflug, wo wir eben diese 3D-Laser-Scan-Technik eingesetzt haben, um das Bauwerk einmal zu erfassen und dann aus diesem 3D-Objekt heraus freie Flüge definieren zu können, wie wir den Dom präsentieren wollen. Wir haben initial überlegt, ob wir vielleicht ähnlich wie in einem Computerspiel mit einer Technologie namens WebGL es ermöglichen, dass der Nutzer frei durch den Dom laufen kann, haben dann aber ganz schnell gesehen, bei den ersten Tests bei der User Experience, dass das, was da rauskommt, nicht das ist, was wir erreichen wollen. Es ist zwar toll und beeindruckend, digital da durchlaufen zu können, aber wir wollen ja eben nicht den Besuch ersetzen. Und ganz ehrlich, das kann das auch nicht

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 26?

Aachener Dom: 3D-Scan fürs Web Teil 2, KopfKino Ep. 26 — Kai Heddergott und Gerhard Schröder besprechen in dieser Folge des KopfKino das Thema aus B2B- und Kommunikationsperspektive.

Wann erschien diese Folge?

Folge 26 erschien am 13 Juli 2018 und dauert 19:15.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.