Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kopfkino, dem Podcast rund um Video AR, VR, visuelle Kommunikation, das Übliche.
Mal jetzt kurz. In dieser Folge geht es irgendwie um all diese Themen und um wesentlich mehr.
Man könnte auch sagen, es ist eine Fluff-Folge, also eine Folge, bei der wir einfach mal zum Spokes rundherum reden.
Und zwar führe ich dieses Gespräch mit Richard Gutjahr.
Richard Gutjahr, den habe ich vor vielen Jahren mal im Internet kennengelernt, in diesem Internet.
Und zwar hat er sich damals für ein Apple-Produkt ganz lange angestellt.
Das war das erste Mal, dass ich ihm was mitbekommen habe.
Dann habe ich festgestellt, Mensch, der ist ja beim Bayerischen Rundfunk im Fernsehen tätig.
Und dann irgendwann kam eine ganz tolle Aktion zum Themenbereich Arabischer Frühling.
Und danach stand er bei mir in der Firma, also mein Videoproduktionsteam, mal vor der Kamera.
Das tolle war, da gab es eine Situation.
Wir brauchten von ihm ganz kurz noch ein Statement.
Er wollte eigentlich schon zum Flieger.
Und wir brauchten ein 45-Sekunden-Statement.
Und alles klar, das und das brauchen wir von dir.
Er stellt sich leicht schräg vor die Kamera.
Komm, so wie man das vielleicht ganz gut machen kann.
Schaut in die Kamera, legte los, schloss die Lippen und war nach 44 Sekunden passend auf den Punkt fertig.
Ich so, vielen Dank, guten Flug.
Und in dem Sinne, euch viel Spaß beim Zuhören.
Los geht’s.
Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder.
Hallo Richard.
Hi Gerhard.
Vielen Dank, dass das bei dir klappt.
Vor allen Dingen aufgrund der großen Entfernung, die zwischen uns beiden jetzt gerade liegt, dass es trotzdem möglich wurde.
Ja, wir hätten eigentlich so ein Draht spannen können mit so Blechbüchsen dran.
Und das wäre wahrscheinlich dann genauso gut geworden.
Das ist eine witzige kleine Einspielung.
Unsere E-Mail-Signatur-Grafik hat tatsächlich ein Dosentelefon drin.
Ist kein Wärts.
Siehst du?
Ist ernsthaft.
Bei uns steht auch auf der Kontaktseite, Kontakt kann man uns aufnehmen mit Dosentelefon, Brieftaube, mit USB-Stick oder schicken sie ein E-Mail.
So.
Faustauge.
Genau.
Für alle Zuhörer, die jetzt nicht wissen, wovon wir reden.
Richard Gutjahr ist gerade in Essen.
Ich auch.
Aber wir sitzen trotzdem nicht an einem Schreibtisch oder so zusammen, was ja eigentlich so naheliegend war.
Aber das hat sich so spontan alles ergeben.
Das war trotzdem jeder an einem anderen Ort sitzen.
In der großen Welt statt essen.
Das macht man aber heutzutage, dass man nur noch online miteinander kommuniziert.
Weil ich glaube, wir haben auch verlernt, uns noch in die Augen zu schauen, weil wir die ganze Zeit ja gebückt auf unsere Smartphone-Screens schauen.
Auch beim Essen.
Es ist nicht dein Ernst.
Es gibt uns gerade aktuell eine Studie, die gerade in München, glaube ich, durchgeführt wird, zum Themenbereich Blickkontakt und soziale Interaktion.
Kommen wir mal zum Thema.
Für Menschen, die Richard Gutjahr nicht kennen, gab es ja ein bisschen was in der Anmoderation.
Ich würde gerne an der Stelle einsteigen, dass wir vielleicht zuerst das Stichwort Snapchat nochmal abhandeln.
Denn du warst ja mal der Snapchatter des Jahres.
Das ist jetzt zwar auch schon ein Weilchen her, aber ich glaube, es war beim Gold.
Ein Blogger oder so, ne?
Ja, genau.
Welches Jahr das war, weiß ich nicht mehr.
Das ist ja, Gott, was interessiert mich?
Mein Tweet von vor zehn Minuten.
Ja, genau.
Genau.
Also als Snapchat das erste Mal so der Wahrnehmung größer geworden ist, da hattest du schon diese Plattform sehr großartig genutzt und bist dafür dann auch geehrt worden.
Ich erinnere mich dann noch an dein Zurück in die Zukunft Geschichte, die du auch damals aufbereitet hattest.
Du hattest ja so gesehen die ersten Minuten des Kinofilms in Snapchat nachgestellt.
Kann man das so umschreiben, ja, ne?
Ja, das war an dem Tag, an dem Marty McFly im Jahr 2015 aus der Vergangenheit