50 Jahre Apple (Teil 2), Visual-Com-Podcast Ep. 96

Visual-Com-Podcast Ep. 96 – 50 Jahre Apple Teil 2 mit Kai Heddergott und Gerhard Schröder

„Sie sind eigentlich dabei angekommen, wo Steve Jobs ankommen wollte — ein Rechner for the rest of us. Hat nur 50 Jahre gedauert.”

Kai Heddergott und ich schließen die Doppelfolge zu 50 Jahre Apple ab:

  • Jobs-Rückkehr 1997 und der Microsoft-Deal — wie eine Kartellklage Apple rettete
  • iMac, Jonathan Ive & USB — der Turnaround wird sichtbar
  • Keynote-Kultur, „Think Different” und „One More Thing”
  • iPod, iPhone, iPad — die drei Produkte, die alles veränderten
  • Apple Silicon, Vision Pro & der politische Seiltanz heute

Teil 2 knüpft an Ep. 95 an und führt Apples Geschichte von der Beinahe-Pleite Ende der 90er bis zum heutigen Management-Generationenwechsel weiter. Kein Fanboy-Panel, sondern Kommunikationsanalyse durch eine B2B-Linse.

Was ist der Visual-Com-Podcast?

Der Live-Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit gelegentlichen Sonderfolgen zu verwandten Themen. Kai und Gerd sprechen regelmäßig mit Gästen; Aufnahmen fanden auch in Computermuseen und Barcamps statt.

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Worum es geht

Teil 2 der Doppelfolge zu 50 Jahre Apple setzt 1997 ein: Steve Jobs kehrt als Berater zurück, wird Interim-CEO und räumt radikal auf. Auf Anraten des deutschen Designers Hartmut Esslinger sichert er die Finanzierung über einen 150-Millionen-Dollar-Deal mit Microsoft, das zu dem Zeitpunkt selbst eine Kartellklage fürchtet. Parallel trifft Jobs den Chefdesigner Jonathan Ive, den er eigentlich entlassen wollte — und startet stattdessen eine Design-Partnerschaft, die mit dem iMac 1998 (Bondi Blue, USB, All-in-One) den Turnaround einläutet.

Mit dem Einstieg von Tim Cook 1998 professionalisiert Apple seine Logistik und baut über Foxconn eine integrierte Lieferkette in China auf. Die Kampagne „Think Different” positioniert die Marke für die Kreativen und „Misfits”, die Keynote wird unter Jobs zur eigenen Kommunikationsdisziplin — mit Investor Relations im ersten Drittel und dem ikonischen „One more thing” am Ende. Es folgen iPod und iTunes Store (2001), die das Musikgeschäft digitalisieren, und 2007 das iPhone, das Telefon, iPod und Internet-Device in einem Gerät zusammenführt und Multitouch sowie den Verzicht auf Flash durchsetzt.

Das iPad (2010) schließt die Produktkategorien, danach rücken Prozessorwechsel in den Fokus: von Motorola über Intel zu Apple Silicon (M1), begleitet von der Emulationssoftware Rosetta und zuletzt vom günstigen MacBook Neo mit iPhone-16-Chip. Die Hosts ziehen Bilanz zum Generationenwechsel im Management, zur Positionierung rund um Privacy und Apple Intelligence sowie zur politischen Gratwanderung zwischen China-Fertigung und der Trump-Administration. „Apple ist nach 50 Jahren dort angekommen, wo es hinwollte — die offene Frage ist, ob die nächste Führungsgeneration die Werte Privatsphäre und Designkonsequenz glaubwürdig weiterträgt.”

Visual-Com-Podcast Ep. 96 – Direkt auf YouTube: youtube.com/watch?v=qbAAjiBaB5Q

Kapitel

  • 00:00:00 — Intro & Rückblick Teil 1
  • 00:04:30 — Jobs’ Rückkehr, Esslinger-Tipp & Microsoft-Deal
  • 00:09:55 — Jonathan Ive, iMac 1998 & USB-Konsequenz
  • 00:13:16 — „Think Different” und die Tim-Cook-Logistik
  • 00:24:10 — Keynote-Kultur und „One More Thing”
  • 00:32:39 — iPod, iTunes Store und das Ende von Napster
  • 00:50:38 — iPhone 2007, Multitouch und der Flash-Streit
  • 01:05:13 — Apple Silicon, MacBook Neo & Ausblick auf Privacy

Erwähnt

  • Steve Jobs — biografiert von Walter Isaacson (Wikipedia)
  • Jonathan Ive — Chefdesigner ab iMac-Ära (Wikipedia)
  • Tim Cook — heutiger CEO, Eintritt 1998 (Wikipedia)
  • Hartmut Esslinger / Frog Design — Buch „Genial einfach” (frogdesign.com)
  • Owen Linzmayer — „Apple, streng vertraulich” (Nachschlagewerk)
  • SWR/ARD-Dreiteiler „Die Apple-Story” in der ARD-Mediathek
  • Foxconn — Integrator-Fertigung in China (foxconn.com)
  • Film „BlackBerry” (2023) zur Smartphone-Konkurrenz (Wikipedia)
  • Teil 1: 50 Jahre Apple (Teil 1), Ep. 95

Typische Fragen

Wie rettete der Microsoft-Deal 1997 Apple vor der Insolvenz?

Microsoft investierte rund 150 Millionen US-Dollar in Apple-Aktien und sicherte die Office-Verfügbarkeit auf dem Mac. Für Microsoft war das günstiger als eine drohende Kartellklage; für Apple war es die Cashflow-Spritze, die nötig war, um die eigene Produktpalette zu verschlanken und den iMac zu entwickeln.

Was machte Steve Jobs' Keynotes so wirkungsvoll?

Jobs kombinierte Investor Relations, Produktpräsentation und ein emotionales Finale — das „One more thing” — in einem Format. Hinzu kam eine ikonische persönliche Inszenierung (schwarzer Rolli, Jeans, Sneaker), die so prägend war, dass andere Gründer wie Elizabeth Holmes den Stil kopierten.

Warum wechselte Apple von Intel zu Apple Silicon?

Mit der M-Serie ab 2020 konnte Apple Rechenleistung pro Watt deutlich verbessern und das Ökosystem vertikal integrieren — derselbe Chip-Ansatz läuft vom iPhone bis zum MacBook. Die Emulationssoftware Rosetta 2 ermöglichte den Übergang, ohne dass bestehende Intel-Software sofort neu entwickelt werden musste.

Transkript (KI-bereinigt)

hallo und herzlich willkommen zu einer neuen folge von dem podcast von und mit kai heddergott und gerhard schroeder ich muss mich immer noch ein bisschen an diesen neuen namen gewöhnen obwohl er so neu gar nicht mehr ist. Macht nichts. Und ich muss mich gerade zwingen, nicht zu sagen, hi Kai. Okay, sorry.

So ist das, wenn man morgens eine weitere Episode eines Podcasts aufnimmt, man muss sich manchmal erstmal ein bisschen sortieren. Richtig, genau. Und wir haben ja auch einen spezialgelagerten Sonderfall, um mal wieder die drei Fragezeichen reinzuschmeißen. Wenn es klappt, erscheint diese Folge Sonntag.

Und zwar am Ostersonntag. Und sie ist unser zweiter Teil. Der erste Teil lief am 1. April.

Das ist kein Scherz. Und unser, okay, jetzt ist Karlauer genug. Den muss man, die 5 Euro muss man einfach in die Karlauer Kasse reinschmeißen. Genau.

Und unser Thema ist eine Fortsetzung, wie gesagt, vom 1. April. Und da ist eine Firma 50 geworden. Und wir haben uns gesagt, über die Unternehmenskommunikation dieses Unternehmens kommunizieren wir mal.

In Form eines Videopodcasts, den man natürlich in Zukunft auch auf rein Audio konservieren kann. YouTube live am Ostersonntag. So, genug rundherum. So, und worüber haben wir im ersten Teil gesprochen?

Da haben wir ein bisschen die Kommunikation noch so ein bisschen hinten dran gepackt. Das ist am Rande mal so gewesen. Und jetzt im zweiten Teil, wo wir uns mit der Geschichte von Apple nach der Wiederkehr von Steve Jobs beschäftigen, da kann man auf jeden Fall darüber sprechen, wie das Unternehmen anders kommuniziert hat und sich damit noch sichtbarer gemacht hat. Kleiner Recap als Überhang zum letzten Mal.

Unternehmen gegründet 1976, groß geworden 1977 mit dem Apple II. Das haben wir alles in der ersten Folge erzählt. Dann gab es aber auch hin und her innerhalb des Unternehmens. Steve Jobs als strahlende Gestalt wurde dann irgendwann vom eigenen Vorstand rausgeworfen.

1985 hat dann das nächste Unternehmen Next gegründet, zwischendurch nochmal ein anderes Unternehmen gekauft und es groß gemacht, von dem wir heute, wenn wir ins Kino gehen, viel profitieren, nämlich Pixar. Aber Apple ist in der Zwischenzeit so ein bisschen ein Straucheln gekommen und dann hat sich der seinerzeitige CEO im Jahre 97, hat Jill Emelio sich dann gedacht, ich hole mal als Berater den Steve Jobs dazu. Ja, und an dem Punkt sind wir jetzt, wie sich dann das Ganze nochmal neu entwickelt hat. Ja, aus der Phase, was hast du damals noch so an Wahrnehmung vom Unternehmen Apple, so Ende der 90er?

Was hast du so als Wahrnehmung, wo stehen die da, wie präsent sind die? Ich erinnere mich an die Zeit, dass ich damals mit DTP-Computern zu tun hatte und dass Macs wahnsinnig teure Spezialcomputer, mehr oder weniger dann noch waren, die im Fotosatz, also im Layout-Bereich im Einsatz waren. Ja, das ist meine Wahrnehmung aus der Zeit und davor war es eben, ja, dass ich noch an einem Mac, wenn man Zeit lang auch gearbeitet hatte und dann war lange Zeit Ruhe und dann weiß ich noch, dass ich auf der CeBIT war und da war ein Messestand von einer Firma und die hatten schwarze Würfel, also Next. ja und ich war sowas von geflasht und wir landen jetzt ja an dem punkt wie gesagt mit dem berater da gab es die next computer schon auch total überteuert ja total tolle funktionen aber am markt vorbei produziert ja nicht nicht von ihrer funktionalität sondern vom preis ein bisschen wie die Apple Vision Pro, für manche Leute in ihrer Diskussion.

Und Steve kam zurück, liebevoll gesagt, oder meine Worte jetzt sind, er schlug die Hände über den Kopf und hat gesagt, Jungs, wir müssen hier mal einen ganz großen Schlachtplan aufziehen. Der bestand aus einem militärischen Masterplan. Wir sprachen ja beim letzten Mal schon darüber, wie viele Nebenprodukte, also Nebenkriegsschauplätze, man alle aufgetan hatte. Also es gab von alles ein Produkt, auch von Apple, im Sinne von Motto, alles, was Windows-Ökosystem irgendwie hat, auch wenn es schlecht ist, haben sie in Kombination auch.

Bis hin zur eigenen Fotokamera. Und dann kam der Punkt zu sagen, so Kinder, wir machen das hier mal anders. Dazu gehörten ja auch eigentlich bahnbrechende Entwicklungen. Ich halte mal hier in die Kamera, Apple Newton Message Pad 130.

Ein Ding, wenn man das aufklappt, hat man hier eine Schreibfläche. Und wenn man drauf drückt, kommt ja oben ein Stift raus. Das Ding hat meine Handschrift erkannt. Mit dem Ding konnte ich Faxen, E-Mails schreiben.

Das war zum Beispiel für mobile Datenerfassung in Kliniken oder im Vertrieb ganz hilfreich. Aber es war mit Leistungsversprechen am Markt platziert worden, vom seinerzeitigen Apple-CEO John Scully. Man kam dann mit dem Liefer nicht hinterher und man musste echt ein bisschen nachbessern. Und das war eines der ersten Produkte, was allerdings zu dem Zeitpunkt, wo C-Flobs dazu kam, viel besser geworden war.

Nachher das Message-Pad 2100 war richtig gut. Erstens hasste Steve Jobs Stifte als Eingabegeräte und er wollte dieses Produkt, was auch noch ein Erbe war vom vorherigen CEO, der ihn mit rausgeschmissen hatte, das wollte er einfach tilgen. Es war aber auch etwas, was wirklich nur Geld kostete. Und Apple hatte eine irre Produktdiversifikation, eine Modellreihenbreite, die es zu verschlanken galt.

Und sie hat noch eine Betriebssystemkrise, die eigentlich wirklich echte Fortentwicklung dieses Betriebssystems war bei Mac OS 9, würde man heute sagen, angelangt. Das klappte einfach nicht, der nächste Wurf. Naja, und dann hatte eben Steve Jobs Next ja gegründet und mit seinem Betriebssystem auf diesen Rechnern etwas geliefert, was vielversprechend war, was wir übrigens heute im Kern auf unseren Apple-Geräten auch immer noch nutzen. Also Next-Step und Open-Step als Unix-basierte Systeme.

So, aber eigentlich sollte Steve Jobs nur einen Beratervertrag bekommen, das ging aber doch ziemlich fix und er wurde Interim-CEO. Und dann traf er einen alten Weggefährten wieder, der ihm ganz guten Tipp gab. Weißt du, wer in Anfang der 80er aus deutschen Landen kommend Apple-Design mit beeinflusst hat? Ich wohne hier in der Nähe von Essen.

Oh, es kommt ein Wortspiel. Entschuldigung. Hartmut Esslinger von Flock Design. Ich wollte zeigen, dass ich den Namen kenne.

Entschuldige. Der war ja zu Apple gekommen für zwei Jahre und hat das Apple Design so ein bisschen in den 80ern mit beeinflusst. Hat auch solche Studien wie den Bashful, das war so eine Art iPad-Studie, der damals entwickelt. Ich greife gerade neben mich, weil ich dann in die Kamera nochmal halte, das Buch Genial einfach von Hartmut Esslinger.

Leider Gottes nur noch antiquarisch zu bekommen und zündhaft teuer. Er hat irgendwann die Erlaubnis bekommen, die Designstudien von damals, die Pläne, die Fotos zu veröffentlichen und hat dann ein bisschen die Designstory von Apple nochmal erzählt in den 80ern. Der hatte jetzt andere Engagements mit seiner Firma. Also der war mittlerweile in Amerika ansässig und hatte Microsoft als Kunde.

Aber er hat dann Steve Jobs ein paar Tipps gegeben und gesagt, guck dir mal an was du da vielleicht machen solltest und ihr sagt momentan finanziell so ein bisschen in der schwierigkeit red mal mit microsoft ob die euch unterstützen können das war jetzt so eine art win win situation steve jobs musste über seinen eigenen schatten springen und mit der gemeinsamen vergangenheit aus den anfangs tagen ja eigentlich konnten die sich gut riechen eigentlich hatte sich microsoft auf apple ziemlich ausgerichtet also excel gab es zuerst auf max anfang der 90er aber man war ihm jetzt doch konkurrenten windows war ja mittlerweile draußen als betriebssystem aber man braucht ein bisschen unterstützung und dann auch ein bisschen auf raten von hartmut esslinger sprich mit dem und microsoft stand kurz davor eine monopol klage zu bekommen ja eigentlich brauchten die marktkonkurrenz das ist das das ist das verrückte genau alten dann hat man das checkbuch ich glaube 150 millionen us-dollar auf den Tisch gelegt. Das ist günstiger, in der Firma die Anteile zu kaufen, als die Kartellgeschichte mit all ihren Folgen am Ende gegen uns zu haben. Und nebenbei sind die Apple-Aktien ja auch entweder sind sie was wert oder wir haben die Kartellklage vom Tisch. Und ja, der Turnaround, also diese Finanzspritze, dieser Investor, ob er an Apple geglaubt hat oder nicht, ist jetzt gar nicht mehr der Punkt, aber er brauchte einfach ein ganz, für ein wesentlich finanziell größeres Problem an der Lösung.

Und das war die Cashflow-Spritze, die dafür gesorgt hat, dass Apple über die entsprechenden harten Monate hinweg kam, um sich einfach im Prinzip als Firma nur zu finden. Im Motto, wir haben Personal, wir haben eine Produkt, eigentlich wir haben nur Personal. Alles andere im Prinzip stampfen wir ein. Unsere alten Computer schicken wir alle auf eine Müllhalde, unsere Produktpalette schicken wir auf die Müllhalde.

Alles, was wir überlassen, ist das Know-how, das Personal und die Büroräume. Jetzt mal etwas überspitzt gesagt. Also Apple war Übernahmekandidat. Deswegen war das so wichtig, da eine Finanzspritze zu bekommen.

Und wo du gerade Personal sagst, ist überliefert in verschiedenen Filmen zum Thema Apple auch nochmal dargestellt. Steve Jobs wollte dann nochmal gucken, wer hat dann diese ganzen Rechner zu verantworten vom Design, ist zum Design-Team gegangen. Jonathan Ives und den wollte er auch mit rausschmeißen. Aber sie kam ins Gespräch und aus diesem Gespräch, wo Ives ein Kündigungsschreiben dabei hatte, wurde dann eine zunächst immer sehr fruchtbare Partnerschaft.

Man kann das gar nicht kurz fassen. Also das Aufräumen mündete dann in ein Produkt, Kernbesinnung, All-in-One-Gerät. Der Mac ist damit groß geworden. Und 1998 kam der iMac raus.

Das i stand dann auch für die klare Erkenntnis von Steve Jobs, ausrichten, das jetzt über die Menschen kommt. Ende der 90er war das Netz zugänglich für alle geworden und entsprechend war auch dann der Modemanschluss natürlich eine ganz klare Geschichte. Aber es waren auch Neuerungen dabei, wie immer bei Apple. Das Ding hat auf einmal USB-Anschlüsse.

Das war also ziemlich das erste Gerät, was es gab mit diesen Anschlüssen. Also auch konsumtent. Aber es hatte noch andere Anschlüsse noch. Also es war noch nicht ein gerät das sagt wir haben noch usb und alles aber im motto sie haben gesehen mit als erstes oder als erstes bin ich gar nicht mehr sicher gehabt sie waren sie erst wie gesagt haben wir unterstützen diesen neuen standard sehr früh immer dabei gewesen sehr konsequent ich habe zu der zeit als student in einem apple store gearbeitet also nicht in apple store wie wir ihn heute kennen sondern einen apple händler und das meiste was wir zu beraten hatten waren in dieser phase erst mal adapter und zwar usb auf die serielle schnittstelle für apple drucker das war so fast der größte markt und dann brauchte man auf einmal etwas was man nicht kannte beim mac man braucht der treiber software für diese adapter war ja schon eine übersetzung passierte zwischen zwei anschlussarten man war ein bisschen vor der zeit weil auf einmal gab es natürlich nur noch usb drucker usb mäuse usb tastaturen aber was war auch noch ein hintergrund die lieferkette die produktion die stockte auch da hatten die in der logistik ein problem bei apple weltweit überall produziert und nicht liefern können hatten auch produktionsprobleme auf deutsch gesagt und natürlich mit einem neuen gerät jetzt mit einem neuen chef da musste man was anderes machen.

Der übrigens, und das wäre jetzt das Thema Kommunikation, das Ganze auch noch mit einer lange Jahre geltenden Kampagne belegt hat, die deutlich machte, dass man anders ist, dass man für die Kreativen unterwegs ist. Der Claim hängt noch im Kopf, oder, von der Kampagne? Für die Menschen, die anders sind, für the misfits, für the crazy ones. Eine Werbekampagne, die lauter berühmte Personen zeigt und Eine ruhige Sprecherstimme, die in verschiedenen Varianten von verschiedenen Leuten gesprochen.

Im Prinzip, ja genau das sagt For the Mrs. For the Crazy One, ist so wie ein kleines Gedicht, ein Text. Und im Prinzip, es wird kein Produkt gezeigt, es wird einfach nur der Text gesprochen. Es werden berühmte Künstler, Dichter und Denker gezeigt.

Punkt. Also Albert Einstein, Mahatma Gandhi, Muhammad Ali, die wirklich immer für ein sehr eigenes Denken in ihrem jeweiligen Feld und für eine Umwälte gestanden haben. Und die sparsamsten Darstellungen damals waren diese Persönlichkeiten mit dem Spruch Think Different. Also man hat sich, das war ein bisschen ein Babonspiel.

Man war ja schon mit einem kleinen Marktanteil überhaupt nur unterwegs. Und dann hat Steve Jobs gesagt, wir spitzen das zu. Wir machen das Besondere für die Besonderen. und möchte nicht jeder irgendwie in diese Richtung sich entwickeln, von diesen bekannten Persönlichkeiten, und hat dafür eigentlich Marktwachstumssignale gesetzt, weil vielleicht jeder dieses andere Ding haben wollte.

Und wenn man an den ersten iMac denken, Bondi Blue hieß er ja, transluzentes Design, also da hat dann Jonathan… Völlig anders. Alles was damals. Alle anderen waren graue Kisten oder Eierschalen beige Farben.

Also das war so gesehen sonst ja so die Standard-PC-Farbe und Laptops waren schwarzer Kunststoff, so ein Motto, die damaligen Schlepptops. So, und dann hat man eben mehrere Fliegen in einer Klappe geschlagen. Das Besondere, das Innovative, das Moderne, das Wegweisende von den Anschlüssen her. Bis in den Startlöchern, noch nicht ganz ausgeliefert, stand dann noch das neue Betriebssystem.

Das kam dann erst ab Anfang der 2000er, was wir heute Mac OS X nennen. Aber da merkte man, er baute das Ganze um, machte es wieder richtig innovativ, auch durch die Verschlankung. Aber er musste eben auch jemanden haben, der dieses bessere Produzieren auf den Weg bringt. Und da ist dann jemand ins Unternehmen eingetreten, 1998, der heute der CEO ist von Apple.

Und das ist Tim Cook. der also erstmal so für die operations zu zuständig war für die logistikketten der kam von kompakt glaube dass die jobs hatte den den kompakt logistikchef angesprochen der hatte dann aber abgesagt und dann war da noch tim cook der war auch vorher bei ibm also er war aus dem métier und der hat dann eben in den jahren bis 2011 bis steve jobs das kann man ja schon sagen dann verstorben ist und sich immer weiter hochgearbeitet, war zuletzt dann Chief Operations Officer und hat dann im Prinzip das Amt übernommen, weil er eben so im Unternehmen gewachsen war. Du hattest schon eben gesagt, Apple hat das Internet verschlafen. Noch eine kleine Anekdote dazu, warum damals Apple das Internet verschlafen hat.

Sie hatten Apple Talk. Sie hatten ja ein eigenes Netzwerkprotokoll. die Apple Software Entwickler waren davon so überzeugt, dass dieses Ding so überlegen ist. Ihre Lösung gegenüber TCP, IP, also dem Internetprotokoll.

Und als dann die Leute mit Next und so gesehen dem entsprechenden Betriebssystem von Next andere Software Entwickler ins Unternehmen kamen, die wurden ja dann aufgekauft, gemerged, kamen die Leute so, so Team A, Team B, ihr müsst hier zusammenarbeiten. und eure Software wird genommen und eure, die wir seit Jahren nutzen, wird nicht mehr genommen. Gab es da entsprechende, ich vermute mal, ich nenne jetzt mal Grabenkämpfe. Und dann gab es eben auch eine, das ist auch in einem schönen Interview, das ist am 50.

Geburtstag, jetzt gerade vor kurzem, aus dem Computermuseum in den USA als Livestream. Und da hat einer das nämlich so erzählt, wie da der Next-Entwickler mit den Apple-Talk-Leuten zusammensaß. Die Apple-Talk-Leute, wir sind aber besser. Und er so, das ist egal, der Rest der ganzen Welt nutzt aber TCP IP.

Es mag sein, dass ihr, so nachdem, jetzt von mir, es mag ja sein, dass ihr euch besser fühlt. Der Markt ist aber am Ende der entscheidende. Und das führte dazu, dass eben dann, das Witzige war, die hatten sogar ein eigenes Entwicklerteam, das schon längst alles fertig hatten. Aber, das gesehen, die Entscheider haben gesagt, nö, wir bleiben bei unserem Apple-Talk, das machen wir jetzt nicht mit.

Und dann ging es damit einmal relativ schnell, im Sinne von, ach, Entwicklerteam C, die hinten von, die Misfits im eigenen Unternehmen mit der Kampagne, konnten mit immer sagen, we told you to, wir haben es fertig. Ja, Aber in dem Produkt iMac ist dann schon die richtige Erkenntnis letztlich umgesetzt worden. Nach dem Motto, ja, okay, jetzt müssen wir uns dann doch dem annähern. Und dann müssen wir eben aus unserer Expertise mit der richtigen Hardware dem entsprechen, dass die Leute sich jetzt über das, was jetzt gängig ist, connecten wollen.

Und da gab es wirklich ein Umdenken auch bei Steve Jobs. Er war ja in der Zeit, bevor er rausgeschmissen wurde und auch generell sehr auf sein eigenes Denken und seine eigene Überzeugung eigentlich immer sehr fokussiert. Er hat dann doch ein bisschen besser gelesen und gesehen, wo die Richtung hingeht und hat auch, das muss man sich einmal vor Augen führen, er wurde ja auch rausgeschmissen, weil er immer wieder neue Ideen hatte, die auch zum Teil, das haben wir im ersten Teil ausgeführt, Stichwort Apple 3, nicht in die Katastrophe führten, aber in ein Produkt, was nichts brachte. und in der Phase, wo Apple wieder übernommen wurde von Steve Jobs, wurde so ein Satz geprägt, fahr niemals in einen Fahrstuhl mit Steve Jobs.

Lass das nicht passieren. Weil dann wird er dich fragen, an was arbeitest du gerade? Und wenn du in dieser Fahrstuhl fahrt, also wie so ein unaufgeforderte Elevator-Chips, nicht sagen kannst, was du gerade machst, dann kann es unter Umständen heißen, dass du dann in der nächsten Szene im Film mit dem Karton aus dem Bürogebäude gehst. Er wollte einfach, dass wirklich konsequent wieder an einem Strang gearbeitet wird.

Gerade der, der für Wolkenkuckucksheime rausgeschmissen worden war. Aber Hartmut Esslinger wird in einer aktuellen ARD-Dokumentation vom SWR, dreiteilig, die Apple-Story, kann man echt empfehlen, weil die sich echt Mühe gegeben haben. Das ist also aktuell in der Mediathek, jetzt passend zum Jubiläum. David Hartmut Esslinger auch interviewt und hat so ein paar O-Töne von sich gegeben und erzählt so, dass Steve Jobs zur Erkenntnis gekommen ist, die haben dich einmal rausgeschmissen, arbeite dran, dass die dich nicht wieder rausschmeißen können, weil ein CEO kann immer noch, egal wer er ist, vom Vorstand rausgeschmissen werden.

Also er holt den richtigen Designer an Wort, macht daraus ein neues Produkt, stellt Lieferketten und Produktionsketten sicher über Tim Cook, holte auf einmal Foxconn mit ins Unternehmen. Ohne Foxconn gäbe es heute keine iPhones, weil für diese durchsichtigen Rechner musste Kunststoff neu verarbeitet werden. Da wird er ganz sicher auch mit Hartmut Esslinger drüber gesprochen haben, weil der hat in den 80ern für Sony die Triniton-Fernseher designt und also Produktdesign, nicht nur vom Design konnte dieser Mann. Also sie sind eigentlich in eine Qualitätsoffensive gegangen und eben eine stringentere Führung, ja, der hat man richtig aufgeräumt in dem Laden, was anscheinend nötig war.

Übrigens, diese Geschichte mit Microsoft, auch das ist dann so eine witzige Verbindung zu einer eigenen Präsenz, auch in der Kommunikation zu früher. Es gab dann eine Konferenz von Apple und dann hat Steve Jobs eben verkündet, Bill Gates unterstützt uns jetzt und hat ihn auf eine Videoleinwand schalten lassen. Und im doppelten Sinne war Big Brother, wirklich überlebensgroß auf der Leinwand zu sehen, da unten ganz kleinen Steve Jobs. Und der famose und legendäre Fernsehspot zur Einführung des Macintosh 1984 thematisiert ja Big Brother IBM.

Wir sind die Renegaten, die dagegen ankämpfen. Und man sieht einen großen Kopf in diesem Werbespot auf einer Leinwand. Also Bildsprache konnten da ein paar Leute. So, ne?

Also man weiß gar nicht so richtig, war das jetzt Absicht? gespielt einige haben es auch vorgeworfen du kannst dich doch so nicht präsentieren aber er wusste ziemlich genau was er an lehren hat ziehen müssen aus der ganzen nummer und dass er stringent vor gehen muss und da war er jetzt übrigens auch noch mal hier in der zweiten episode neben natürlich dem hinweis auf die steve jobs biografie von weiter isaxton dann noch mal entschuldige ganz Kurz kurz, es gibt auch zwei weitere Biografien, die man lesen könnte, von Johnny Ive und von Tim Cook. Und von Tim Cook, genau. Die drei widersprechen sich an ein paar Aussagen.

Wer so gesehen, also ist ja jeweils eine Lobhudelei auf die jeweilige Einzelperson und nicht auf das Teamwork vielleicht von Leuten. Ja, also zum Beispiel gibt es in der Aussage, in der Steve Jobs Story steht so gesehen dann drin, dass er zu den Design-Teams ging und die Entscheidung getroffen hat. Und bei Johnny Ive steht drin, dass die Design-Teams ein bisschen, ich sage jetzt meine Wortwahl, das irgendwann vorher gesehen haben und zuerst zwei, drei Entwürfe gezeigt haben, wo sie schon selber wussten, das waren die früheren Entwürfe. Und dann so gesehen ihren dritten, den konnten dann Steve Jobs jeweils ablehnen und dann haben sie gesagt, okay, aber ich habe hier auch noch.

Und dann hat Steve Jobs das entschieden, was Designer ihm im Prinzip als Entscheidungsvorlage, also ich sage ja seit 30 Jahren immer, nicht der Entscheider entscheidet, sondern wer die Entscheidungsvorlage macht, ist eigentlich der Entscheider, weil er legt ja vor aus, schweife ab. Ja, aber man mag diese Figuren, diese Köpfe, die nach außen hin wie so ein eingeschworenes Team wirken, die sind entscheidend, da sind Kämpfe, aber diese Reibung, da kommt Kreativität daraus und auch eine Qualität, die aber auch nötig war. Es gibt auch so den Satz bei dem Microsoft-Deal 97, 98, die haben diesen Deal gemacht, dabei hat der Apple eigentlich zu dem Zeitpunkt nichts zu bieten, was das wert war und das entstand dann erst mit dem iMac. Es gibt noch eine Ein Buch, das kriegt man noch, preiswert, Apple, streng vertraulich, von Owen Linsmeier.

Das geht so bis in die Anfang der 2000er und deckt schon ein bisschen den Bereich ab, eben auch, wo das neue Betriebssystem kommt. Und das ist ein verdammt gut recherchiertes Buch, was auch viele Kommentatoren und Pressestimmen aus den jeweiligen Phasen aus Amerika zitiert, alles natürlich in Deutsch übersetzt, wo man dann eben auch nochmal objektive Perspektive auf all das bekommt, von dem wir gerade sprechen. Also das Buch ist immer noch für mich ein Nachschlagewerk, ein ganz großartiges Buch. So, jetzt sind wir Anfang der 2000er knapp.

Der iMac entwickelt sich, verkauft sich übrigens ganz gut. Also ab da geht es wirklich wieder aufwärts. Und dann haben wir ja mittlerweile eine Art der Kommunikation, die sehr auf Steve Jobs fokussiert ist und sich in einem ganz speziellen Format darstellt. Was gibt es jetzt quasi mindestens einmal im Jahr und wo Steve Jobs in den immer gleichen Klamotten auftritt?

Korrekt. Es hatte sich so gesehen aus der alten Phase, da gab es ja schon immer auch eine Messe, die nicht von Apple selbst war, die Macworld. die gibt es immer noch, aber irgendwann hat Apple sich selbst von diesem Format verabschiedet, dass so gesehen Apple nicht mehr auf der Macworld Aussteller ist, das ist eine Sache am Rande und Tiefshops hat an seiner Bühnenpräsenz gearbeitet, würde ich jetzt mal sagen und sie haben ja dadurch, dass sie nicht mehr auf der Macworld so gesehen präsent sind sich entschieden zu sagen, wir müssen selbst nicht nur Gast sein, sondern wir wollen Gastgeber sein und ein eigenes Format rausgebracht und das ist jeweils immer mit einer Eröffnungs-Keynote. Dafür brauchen wir noch eigene Software, aber Stück für Stück.

Und das ist immer so, dass Steve Jobs dann auf die Bühne ging und wenn man sich einfach mal so die Weltuhrzeit anschaut, wann ist so gesehen ein Sweet Spot, wenn man gleichzeitig USA und Europa irgendwie wenigstens abdecken will, damit asiatische Markt leider total an die Kandara fehlt. der rund ist, irgendwie einen trifft es immer. Good morning. Und das ist dann bei uns so eine schöne Abends- oder Spätnachmittagszeit.

19 Uhr ist das Übliche. Ja, so. Und dann hat der eben mit seiner Keynote erreicht eine ganze Menge. Also irgendwann haben sie es ja auch live gestreamt über das Internet.

Aber es gab eben diese zentrale Keynote von Steve Jobs in seiner blauen Jeans, in seinem schwarzen Rolli und den weißen Sneakern. Was übrigens dann so ikonisch wurde, dass andere Startups das nachgemacht haben. Elizabeth Holmes, von dem letztlich ein totales Fake-Startup, Theranos, das war dieses Ding, mit einem Blutpixer 20 Krankheiten rausbekommen. Die hat sogar ihre Stimme tiefer gemacht.

Die hat ihre Bühnenpräsenz an Steve Jobs angeglichen. Gut, es gibt fernse Serien zu dieser Frau, dass sie einen riesen Betrug gemacht hat. Deswegen ist sie jetzt auch für lange Zeit im Gefängnis. Aber so war diese Wirkung alleine von der Bühnenpräsenz von Steve Jobs, weil er stellte dann die Markterfolge vor, die Entwicklung der Produktreihe, die Umsätze.

vor allem immer sehr viel über die ersten jahre ging es immer um die umsätze zu anfangen man kann sagen drittel der sendezeit war erst mal finanzdaten also es war eigentlich eine software entwickler konferenz und aber hat immer erst mal so 20 30 minuten darüber geredet wie es die wie die verkaufszahlen also immer immer nach oben die grafik alles super das wurde irgendwann auch schon legendär langweilig man hat sich trotzdem angeschaut man wollte ja auch man hat ja was danach kam vor allem hat man auf eine sache gewartet die man zum schluss kam und die alle anmoderiert hat mit one next thing one more thing one big thing könnte man auch sagen ja ich habe da noch was moment mal ich eine sache habe ich da noch eigentlich war das das genau da habe ich darauf gewartet aber er hatte eben gelernt ich muss auch der öffentlichkeit die finanzdaten präsentieren, weil wir werden eben als ein Unternehmen, das mal am Krausenbäumchen gewesen ist, anders begutachtet. Die Analysten wollen wissen, wohin die Reise geht. Und damit ich dann meine Geschichte erzählen kann, möchte ich diese kritischen Nachfragen gleich mit meiner Präsentation abräumen. War so clever kombiniert die Finanzkommunikation.

Also Investor Relations hatte er im Prinzip in seiner Keynote mit drin. Und dann kam das nächste große Ding. oder das nächste Ding. So, und das kann man jetzt fast abarbeiten.

Über das Jahrzehnt, ab Anfang der 2000er, bis Steve Jobs dann 2011 verstorben ist, kann man sagen, was dann eigentlich kam. Also er hat erst mal über den iMac dann auch so ein bisschen die i-Geschichte eingeführt. Es gab dann auch iBooks als tragbare Rechner, auch schön designt, transluzent. Das wurden später die MacBooks dann.

Das wurden später die MacBooks und dann die MacBook Pros. Also aus Kunststoff wurde irgendwann Aluminium, sehr wertig, sehr langlebig und man hat da auch im Prinzip gezeigt, wir haben noch Anfang der 90er mit den ersten Powerbooks eigentlich gezeigt, wie man Laptops wirklich arbeitsfähig bauen kann. Also das hat er parallel auch noch gemacht. und Motorola Prozessoren.

Motorola Prozessoren? Waren da immer noch drin. Also die Phase mit Intel, bevor die M-Serie kam, steht so gesehen eigentlich noch vor uns. Die kommt erst in den 2000ern, späten 2000ern, also 2001ern, 2008, 2009 glaube ich, kommen dann die Intel Prozessoren in die Maschinen rein, wo man auch dann Windows auf einem Mac laufen lassen konnte, nativ.

Haben auch einige gemacht. Oder beides? Ja, hatte ich. Ich hatte beides, genau.

Ich versuchte mal damals auf dem Mac-Rechner ein Spiel zu spielen. Und da ich ja damals MMOs gespielt habe, die gab es alle nur auf Windows. Das heißt, ich habe einmal in der Woche immer die Windows-Partition angeschmissen. Ich musste das immer ein bisschen früher tun, weil dann fingen ja die ganzen Updates an.

Sorry, zurück zum Thema. Oder eine Finanzbuchhaltungssoftware, die nur unter Windows lief oder irgendein Spezialtool zur Ansteuerung von irgendetwas. Das ging dann ganz gut. Also hat man auch wieder ein bisschen mehr Markt erschlossen.

Entwicklermarkten irgendwann, als dann Mac OS X rauskam. Moment mal, Unix System, das ist zwar ein geschlossenes Ökosystem, aber wir können dafür ganz anders programmieren. Auf einmal war das das Gerät für Entwickler, also für Programmierer. Auf einmal verbreitete sich dieses MacBook und nachher das MacBook Pro in der Entwicklergemeinde, die eigentlich mit diesen ganzen DTP-Kisten angeblich überteuert nur für Designer nichts zu tun hatten.

Aber sie merkten auf einmal, dass das hochverlässliche Geräte sind. Und in der Entwicklerszene wurden die dann auch stark verbreitet. Und Tim Cook hat da angefangen, seine Hausaufgaben in den nächsten Jahren auch sehr stark umzusetzen. Bisher wurden, sage ich mal, Tastaturen in einem Land auf der Welt produziert und die nächste Komponente ganz woanders.

Er hat dafür gesorgt, was der Foxconn schon gerade erwähnt, zu sagen, okay, wir haben einen zentralen Integrator, der alles zusammenschraubt. Der sitzt im Land X, in dem Fall China. Also sorgen wir dafür, dass alle Zulieferer bitte auch dort rum herum und nicht erst über Kontinente hinweg irgendwelche Komponenten liefern müssen, sondern im Umkreis von ein paar hundert Kilometern spätestens sind alle Bauteile vor Ort. Das heißt, diese ganze Problematik mit Logistik, oh, wir haben die Platinen aus England oder wo auch immer, die dann erst mit dem Container, oh, der Container hängt im Suezkanal, so ist mal eine blöde Story, ihr wisst schon, was ich meine.

Ja, diese ganzen Probleme waren damit vom Tisch, weil einfach so ähnlich wie wir in Deutschland im Land der Häuslerbauern sagen können, wenn du in der Nähe von Süddeutsch, von Augsburg oder wo auch immer bist, da findest du alle rundherum. Weswegen ja heutzutage das Raketenstartup aus Augsburg zum Beispiel sagt, wir nutzen die ganze Automobilzuliefererkette für unsere ganzen Komponenten. Ja, weil wenn du in der Lage bist, einen Scheibenwischermotor zu bauen, kannst du denselben Motor auch für was anderes nutzen, um für eine Rakete. Sorry, zurück zum Thema.

ja, aber das wurde irgendwann alles wichtig, weil man eben auf einmal auch neue Produkte hatte und dann diese Fertigungslogik und Logistik schon entscheidend war. Es gab einige Produkte, da hat man glaube ich nachher doch noch dafür gesorgt, dass wenigstens das Gehäuse im letzten Moment in Cupertino draufgepackt wurde. Da stand auf den Geräten nämlich Produced in China, Assembled in Cupertino. Also für den letzten Schliff.

Wir haben die Schraube noch zugedreht. Wir haben gesagt, damit wir sagen können, Also, was hatten wir? 2001 kam der iPod auf den Markt. Also ein Gerät, um 1000 Songs auf einem Gerät zu haben.

Genau, auch das war wiederum eine interessante Bühne- oder eine legendäre Bühnen-Präsentation. Er redet, er redet, er redet, 1000 Songs in your Pocket, Apple Keynote und zieht dann einfach aus der Hosentasche, bitteschön. Also im Prinzip, wie beiläufig man dann das Produkt, also wie bewusst beiläufig, erst die ganze Zeit darüber zu reden und dann zu sagen, also Motto, ich habe es hier in der Husentasche auch wirklich dabei. So ähnlich, wir hatten ja schon darüber gesprochen, die Präsentation, oder haben wir es noch nicht erwähnt, in der ersten Folge vom MacBook Air, wo er das MacBook Air aus dem grauen Briefumschlag einfach rauszieht, den er vorher schon die ganze Zeit einfach unter dem Arm hat, so nach dem Motto.

So, diejenigen, die jetzt zuschauen, denen wird was auffallen. Die nur zuhören, für die ist es nahtlos, geht das in einander über. Gerd hat eine neue Frisur. Und da merkt ihr, wie das so ist, wenn man die Aufnahme von Episoden zeitlich streckt und im echten Leben zwischendurch was passiert.

Das sieht eigentlich genauso aus fast wie vorher, bis auf die Frisur von Gerd. Das ist jetzt der Disclaimer nur für diejenigen, die uns hier zuschauen, dass auf einmal so die Continuity mit der Episode nicht mehr gegeben ist. dann mit der matrix kommt die katze zweimal genau ja und ich habe mir extra die bad rasur noch ein bisschen aufgespart kommt dann danach in der nächsten episode sehe ich dann wieder ein bisschen anders aus aber das nur als einschub stehen geblieben waren wir ja inhaltlich beim ipod und für diejenigen zu schauen die sehen jetzt was ich hier mache ich gehe mal so ein bisschen durch ich halte hier mal den 2004 ipod hoch der ist in weiß dann gab es irgendwann den ipod touch ein iphone irgendwann gab es den ipod nano und es wurde unübersichtlich wir sind in der ära in der apple nachdem steve jobs zurückgekommen ist das unternehmen wieder in den erfolg führt weil mit dem imac beginnend das unternehmen wieder anfängt schwarze zahlen zu schreiben dem markt einen impuls gibt dass es wieder interessantes apple zu kaufen mit jonathan eif einen chef designer hat der das Aussehen der Produkte und des Unternehmens weitgehend prägt in dieser Phase. Übrigens, das kann ich jetzt nur bedingt in die Kamera halten, ist diese Phase vor allem 2011 vom Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg in einer Ausstellung dargestellt worden, wo die aufwendigst dieses Produktdesign gezeigt haben.

Es gibt dazu einen Katalog. Ich blätter den mal hier kurz in der Kamera einmal so durch. Da sieht man, was es alles für Produkte gegeben hat. Ich muss den Gag machen, Gerd.

Das Buch hat einen grünen Einwand. Wenn ich den in die Kamera halte, dann wird es ein bisschen schwierig. Hintergrund, für die Leute, die uns nur hören, Kai hat ein Greenscreen hinter sich. Und grünes Buch auf grünem Grund, kann sich jeder denken.

Das ist wie weißer Adler auf weißem Grund. Absolut. Da kann man nichts mehr sehen. Aber wir sprechen ja von etwas Visuellem.

Das will ich natürlich für unsere Zuhörer einfach noch mal erläutern. deine Erinnerungen oder ersten Erfahrungen mit dieser etwas neueren Designwelt von Apple. Was hat das mit dir damals gemacht, Gerd? Ja, also mein erster Gedanke ist dabei die Werbung von Apple, die sie damals mit den iPods geführt haben.

Knallige Farbe, schwarze Personen, auch nur als Silhouette, als Umriss und das Produkt, die was in Knallweiß ist. Deswegen habe ich eine ganze Reihe LinkedIn-Beitragsbilder, natürlich mit KI generiert, die diesen Look auch genau aufgreifen, wenn ich über irgendwelche Produkte und Technologien spreche oder schreibe. Allein weil ich diesen Stil aufgreife und weil das so klar erkennbar ist, funktionieren die Bilder sehr gut. Es ist total spannend, was dann so eine Kleinigkeit, wie dieses weiße Kabel der iPod-Kopfhörer, dann wirklich dann im Prinzip zu dem wesentlichen Element der Bildsprache in der Werbung wurde.

Ich habe einen Bekannten, der ist jetzt schon zum dritten Mal für die ARD in Amerika, mittlerweile in Washington und der war 2004 in New York. Und wir haben ihn dann Jahreswechsel 2004, 2005 in New York besucht. Und wenn man dann durch Manhattan lief, war die Stadt geflastert mit Plakaten, bunt, diese Silhouetten von tanzenden, bewegenden, laufenden Menschen, nur Silhouetten. Und was hervorstach, waren die weißen Kabel.

Das hatte allerdings auch noch eine Auswirkung. Das waren ja begehrenswerte Objekte, diese iPods. so oberhalb der 100. Straße, auch im New York der 2000er Jahre, eine viel sicherere Stadt als in den 90ern noch, und dann das weiße Kabel so sichtbar zu tragen, weil das ja auch ein Statussymbol war, das war nur die zweitbeste Idee, weil das eben auch Menschen dazu aufrief, ach, das möchte ich jetzt auch haben, ich möchte dafür aber nicht bezahlen, da läuft aber jemand rum, der das hat, das nehme ich mir.

Also das war in mehrfacher Hinsicht Talk of the Town. Nur weil das Kabel weiß eben so hervorgestopfen hat. Tja, sieh’s mal. So, also die wussten schon, was sie damit anrichten.

Gesprächswertigkeit ist immer ein Aspekt gewesen bei Apple. Ob es die Haptik ist, das Aussehen, die Reduzierung auf das Wesentliche. Also sie haben im Prinzip ja mit ihren Produkten das Marketing betrieben. Hat aber auch zu dem Ruf geführt.

Das sind Geräte, habe ich ja eben so ein bisschen auch mit der New Yorker Geschichte angedeutet, für die, die es sich leisten können. Das sind teure Geräte, das sind Luxusobjekte. Und wir haben das ja schon in den vergangenen 30 Minuten schon beleuchtet. Durch das neue Betriebssystem, im Kern ein Unix-System, oder wir können auch sagen Linux-System, ist es für Programmierer auf einmal viel interessanter geworden, auch sich die Mac-Kisten auf den Tisch zu stellen.

Und die Entwickler hatten auf einmal einen anderen Zugang zu diesen Produkten. ein bisschen was von der markenwahrnehmung das war der urgedanke war ja mal beim apple macintosh denkt man die erste episode for the rest of us hat aus preisgründen nicht ganz geklappt nicht ganz nicht ganz das änderte sich jetzt apple wurde präsenter und naja mit der figur von steve jobs die wieder da war erst recht wir haben das ja schon gesagt und du hast das auch schon angedeutet das Stichwort Keynotes. Das braucht eine eigene Anwendung vielleicht. Was ist da passiert bei Apple?

Das war das Jahr mit Napster und Co. Das war ja so gesehen auch dann die Zeit von Musikstreaming und Raubkopien. Also, sorry, Sicherheitskopien. So wie damals auf dem Schulhof.

Diskette gegen Diskette. Sicherheitskopien. Genau. Ja, das war die Zeit, in der die Musikindustrie so gesehen gerade noch mehr als vorher schon ihre Fälle schwammen, davon schwemmen sah.

Und keiner hatte so richtig eine Lösung, außer jetzt den Rechtsstreit gegen den Appstar und den Laden zumachen und dann kommt der nächste Laden um die Ecke. Aber jeder wusste auch, naja, das ist wie Fröschen in Australien töten. Da kannst du viel drauf rumtreten, kriegst sie aber nicht platt. Also musste irgendeiner mit einer Idee um die Ecke kommen, im Sinne von, ich habe hier was Besseres, außer nur kostenlose Musik.

Und das war dann so gesehen die Kombination von, also gesehen das richtige Produkterlebnis, damit Leute bereit sind für Musik zu zahlen. So kann man das auch formulieren. Das war die Kombination, schaffe entsprechend eine Software, mit der du am Desktop-Rechner Musik kaufen kannst und einen entsprechend sehr bequemen Wiedergabegerät, weil es gab schon vorher MP3-Player. Das war jetzt nicht das Neue.

Es gab vorher MP3-Player, die hatten einfach nur einen Speicherstick, Windows-B-Stick da drin. Die brauchten aber die ganze Zeit immer Strom. das heißt, wenn Strom ausfiel du brauchst das Strom auch ja zum Hören aber auch zum Speichern der Musik wenn Strom ausfiel, war alles da drauf so gesehen gelöscht, das war unglücklich dann gab es damals auch schon erste Ansätze, lasst uns vielleicht doch eine die Idee war jedenfalls, lasst uns eine Festplatte einbauen, Festplatte aber das Thema Wackeln, Wackel und alles ähnliche braucht noch mehr Strom es gab noch nicht die richtige Kombination das Besondere eigentlich vom iPod war zu sagen, da kam mit apple im gespräch wir haben ja für laptops eine noch kleinere festplatte entwickelt und die leute von apple so ja theoretisch damit können wir jetzt auch ein laptop bauen aber sie haben sich dann entschieden zu sagen wir nehmen jetzt diese komponente diese sehr kleine festplatte nehmen auch entsprechend dann entsprechend speicher chips bauen das zusammen geben dem ganzen ein tolles interface johnny hiff klick wie die geschichte und geben dem ganzen noch entsprechend eine desktop software mit der man das ganze auch gut zu gesehen befüttern kann und dieses ganze ding dieses ganze ökosystem da waren damit aber leute auch dann bereit zu sagen 99 cent für musik und ich hab sie dann ja legal gekauft das war das das war nicht so gesehen der punkt wohl auch die musikindustrie sagte ich sage ja immer so gerne apple besteht zur hälfte aus Rechtsanwälten, weil ein Unternehmen, ein Konzern, der in der Lage ist, mit der gesamten Musikindustrie so gesehen solche Verhandlungen durchzuführen, the only Apple can do, so ungefähr. Und wir haben das ja bei Spotify gesehen.

Das ist an einer Netflix-Map-Teile, an der Spielhandlung gut aufgezeigt. Da gibt es eine Folge, wo die Kollegen aus der Rechtsabteilung auch diese Deals versucht zu machen. Die haben natürlich auch Deals mit der Musikindustrie gemacht, aber das wirkliche Verkaufen, also wirklich das Geschäftsmodell der alten Musikindustrie in das digitale Zeitalter zu Und das war tatsächlich die Idee, die Apple einbrachte. Gleichzeitig schafft das natürlich wieder Abhängigkeiten für Nutzer.

Du bist auf einmal in dem Ökosystem noch mehr gefangen. Wir haben ja schon auf die SWR-Doku, die Spiegel TV im Auftrag der ARD produziert hat, verwiesen, diesen Dreiteiler, der jetzt im März rausgekommen ist und in der ARD-Mediathek zur Apple-Geschichte zu sehen ist. da sind auch ehemalige Mitarbeitende von Apple, ein Ingenieur, der sagt, damit begann es eigentlich, dass Apple auch so ein bisschen den Charakter des Guten verloren hat. Also auch diese Stimmen gibt es aus dem eigenen Umfeld, weil man eben, der Klammergriff wurde größer und stärker.

Heute haben wir auch TV-Serien und Filme über Apple TV auch entsprechend. Aber das war auch nur so gesehen, um diesen Deal hinzubekommen, musste Apple natürlich auch gleichzeitig vom Betriebssystem, von der Dateistruktur und allen Dingen natürlich auch ein gesichertes System schaffen, dass die Musikindustrie sagt, das ist kein Napster, wo jeder die Musik wieder rauskopieren kann und wie auch immer, sondern dieses Gesamtrechtemanagement, dieses Closed Shop. Also man könnte auch sagen, Apple hat da den, das wird man nicht falsch verstehen, den Pakt mit dem Teufel eingegangen, mit der Musikindustrie, hat sich auf dieses ganze rechte Thema eingelassen und dafür aber so gesehen auch ein Produkt und eine ganze Produktkategorie am Ende definieren können. Also ich weiß noch damals ganz genau, ich als App-Benutzer, der ich dann schon seit den 80ern war, natürlich hätte ich die Möglichkeit auch gehabt, Musik mir runterzuladen, aber ich wollte das nicht.

Ich wollte Künstlern auch weiterhin dafür sorgen, dass Künstler auch Geld bekommen. Und in der Futterkette bekommen sie ja Geld. Was baute ich, weil sieht das ein bisschen anders aus. Ich habe Napster zwei Wochen, bevor Napster geschlossen wurde, installiert, habe hinter mir in die Regale geschaut und habe nur nach den Lieblingssongs einmal gesucht, weil ich lust hatte die ganzen cds selbst irgendwie und hatte hinterher 100 songs von napster wo ich die dinger im original hinter mir im schrank stehen einfach weil ich keine lust hatte mit mp3 player zu befüllen ja also convenience faktor war das zwischendurch auch und den hat das natürlich mit der idee von dem itunes store in allem ja du hattest die einfache möglichkeit das konnte auf dein endgerät du musst es war das endgerät von apple kaufen aber sagen wir doch mal ehrlich dann mit diesem Rechtemanagement, das dann da auch überall umgesetzt war, dass du es nicht kopieren konntest, war eigentlich den Interessen der Musikindustrie und den Künstlern eigentlich auch ein bisschen Tribut gezollt.

Also wer das so richtig machen wollte, konnte das dadurch richtig machen und andere Anbieter hatten das so nicht auf den Weg gebracht. Hat alles seine Vor- und Nachteile, aber es war also von der rechtlichen Sache die sauberste Geschichte und das von dir angesprochene Regal mit den CDs. man mal ganz genau hingeguckt hat, das waren physische Datenträger, die CDs, die wir dann im Schrank stehen hatten. Die Musik gehörte uns damals auch noch nicht.

Wir hatten nur die Möglichkeit, die Musik abzuspielen. Eigentlich haben wir die Lizenz in Form einer Hardware bekommen, eines Datenträgers, aber es war immer noch nicht eine Musik, die wir hätten kopieren und in Weiterverbreitung bringen dürfen. Das war natürlich jetzt im Digitalen ein bisschen einfacher, aber die Lizenz war eigentlich immer klar, du darfst sie hören, dafür bezahlst du einmal, Und das hat sich dann eben mit dem iTunes Store allein von dem Transport der Musik ein bisschen geändert. Und Sie haben dazu, wie gesagt, wir sprachen gerade schon, coole Werbung gemacht, sodass die Leute auch das Produkt von der Verpackung so interessant waren, dass andere Leute, also die günstigen MP3-Player hat vermutlich keiner klauen wollen.

Nicht so. Es gab ein paar, Rio zum Beispiel, der Rio-Player, der war dann ganz bekannt, aber die hatten alle eben das nicht so reduziert und dann dieser clevere Schachzug, diese 1,8 Zoll Festplatte, die dann auch heftigste Verwacklung mitmachen konnte, was zu Kassettenzeiten der Walkman DD2 vielleicht mit seinem Sorbo-Mechanism, also seinem Sabo-Drive, bei Kassetten vielleicht noch so gerade hinbekommen hat. Das war dann eben Ja, das Neue. Also diese iPods, die es dann so alle gegeben hat und die ich hochgehalten habe, hier nochmal stellvertretend der weiße, war dann ein Teil, wo auch neue Produkte dabei waren.

Dann gab es auf einmal andere Laptops, wie auch das weiße MacBook. Über den iMac haben wir schon gesprochen. Ich greife mal kurz rechts neben mich und halte hier für die Sehenden kurz mal die Original-Tastatur des ersten iMac in die Kamera. Und da kann man jetzt trotz Greenscreen sehen, das ist so ein bisschen bläulich, Bondi Blue, genannt nach einer Bucht im australischen Sydney, wo die Surfer sich treffen.

Da ist das Wasser so besonders blau. Und dann auf einmal gab es ganz andere Farben. Grün, Tangerine, Mandarin. orange an als oftmals an das wetter genau es wurde also bunt und es gab dann neue rechner und auch neue prozessoren die wurden leistungsfähiger und ich weiß noch als ich 1999 2000 als student bei einem apple händler war gab es die neuen g3 rechner haben glaube ich schon angesprochen in diesem transduzenden weiß und türkis hoch als tower und wir warteten dann in dem laden ab ob es dann Informationen im Internet gibt über diese neuen Modelle und da hatte nachts, ich weiß gar nicht über welche Kanäle der das rausbekommen hat, weil Streams gab es damals noch nicht in der Form, einen Kunden, der war super informiert und konnte uns dann schlau machen, wie die neuen Geräte aussahen.

Also wir sind in dieser Design-Ära, die aber auch neue Produkte mit sich bringt. So und jetzt haben wir 2026 und nächstes Jahr jährt sich die Vorstellung eines Produkt, was jetzt, ich würde mal über die Präsentation des Produkts, über das wir gleich sprechen, so ähnlich sprechen digital historisch wie über The Mother of All Demos von 1968 von Douglas Engelbart, der das Konzept der Maus von Menü-Systemen auf dem Bildschirm damals noch gar nicht als Produkt präsentiert hat. und ich habe Handbücher jetzt zum Thema, wie man Unternehmensstories in Form von Reden gut aufbereitet. Da ist auch die Rede von Ronald Reagan nach dem Absturz der Space Shuttle Challenger nochmal gebracht.

Das war eine ganz wichtige Fernsehrede und in diesem Buch ist eine Produktvorstellung als Rede auch dargestellt, auf die wir jetzt kommen. Wir schreiben das Jahr 2007. Trommel, Trommel, Trommel, Trommelwirbel. und das war angekündigt, dass das irgendwann passieren wird.

Was hat uns Steve Jobs damals präsentiert und jetzt kann man wirklich, glaube ich, von der Revolution sprechen? Ein Mobiltelefon. Ein Mobiltelefon, aber das gab es doch schon. Ein Musikabspieler.

Das gab es doch auch schon. Ein Internet-Device. Das hatten wir doch auch schon. Aber alles in einem.

Und er wiederholt das ja genauso, wie du es gerade gesagt hast. Genau, das klingt so, wenn man es auf Deutsch sagt, egal, aber ja, genau, das war es, Dreimal diese Begriffe wiederholt hat. Und übrigens in der Präsentation oben an der Wand kamen die Icons erst nacheinander. Dann waren sie beim zweiten und dritten Wiederholen, standen sie alle nebeneinander.

Wenn ich mich nicht alles täusche. Das ist ja auch Teil der Geschichte. Aber das Wichtige war, dass er so gesehen, damit es auch der Bauer auf dem Land versteht, bitte versteht mich jetzt nicht falsch, ja, ich wusste nicht, wen ich jetzt hier an der Stelle bashen soll, damit es irgendwer auch Lieschen Müller versteht, hat er die Geschichte dreimal wiederholt und irgendwo wurde jedem klar, das ist irgendwie nicht nur ein Gag, sondern es ist was Besonderes. Und das Besondere war dann das iPhone.

Und es waren zwei Sachen besonders. Also einmal, ich habe das iPhone als erstes jetzt nicht hier, aber so ungefähr ein bisschen größer war es und hinten silbrig. Ich habe jetzt hier einen iPod Touch, das sah es ja aus. Er hat dann umgeblendet auf diese Folie, wo man das iPhone sah, mit einem schwarzen Schirm, also mit einem Glasschirm.

Das war eigentlich nicht spektakulär. Er hat es dann aber live vorgeführt. Und was mich damals tatsächlich als erstes cachede war, dass er einen Browser, also Safari, auf dem Smartphone so umgesetzt hatte, dass man das Internet so benutzen konnte, mobil, wie auf dem Rechner, also von dem Look and Feel und der Usability, mit einem Unterschied, ich brauchte keine Maus. Das war nämlich das zweite wesentlich neue, die Touch-Oberfläche, die so exakt war, dass man wirklich mit dem Fingerspitze einzelne Sachen antippen konnte, die gar nicht mal formatfüllend waren auf diesem kleinen Display.

Und dazu hatte ich eine Weile, ich glaube ein oder zwei Jahre vor, ich weiß es gar nicht, ein Tid-Talk gesehen. Da gab es ein Tid-Talk, wo jemand Multitouch vorgestellt hat. Das war natürlich ein großer, 30 Zoll oder sowas, Display. Und der konnte mit mehreren Fingern gleichzeitig auf der Oberfläche, wurde nicht nur ein Finger erkannt.

Und im Prinzip das, was da im TED-Talk war, das hat im Prinzip die Firma Apple dann 2007 in ein kleines Produkt hineingepackt. Und das ist Teil der Gesamtmagie. Ich habe diesen Talk damals nochmal in einer anderen Form gesehen. war nochmal bei einer Konferenz und zeigte auf so einem Riesendisplay, so einer Geografieanwendung und zog dann mit zwei Fingern die Karte größer.

Also das Pinschen, was wir heute alle kennen, wo man sich manchmal fast schon ertappt, auf seinem Laptop was großziehen zu wollen mit Daumen und Zeigefingern. Shame on me, ich weiß gar nicht, was du meinst. Was zu einer Kulturtechnik geworden ist. Und in der Doku, die wir angesprochen haben von der ARD, wird genau das gesagt.

Auf einmal hatten wir eben das Internet immer bei uns. Wenn ich irgendwo sitze und Seminare gebe und dann frage ich immer, wer hat denn sein Smartphone nicht dabei oder behauptet, sein Smartphone ist ein Meter oder mehr als ein Meter von ihm weg. Das kann heute fast keiner mehr behaupten, der im normalen Arbeitszusammenhang erreichbar sein muss. Dann haben wir alle das Ding dabei.

also 2000 was du meinst ja du hatten ja hier liegt es also ja und mittlerweile ist das thema fotografie damit auch noch mal ganz anders abgedeckt auch da schleppen wir mittlerweile weniger mit also wirklich einen smartphones gab es genauso wie es mp3 player von dem ipod gab gab es schon das ist wirklich ein meilenstein das von der usability so zu verdichten und genauso wie es den iTunes Store gab, gab es dann ein bisschen später auch den App Store. Auch das, there’s an app for that, dieser Spruch, ist damit entstanden. Genau, und das war, das iPhone war auch jetzt mal, wir hatten glaube ich in einer anderen Folge auch schon mal das Stichwort der Firma, der Firma Adobe angesprochen. Jetzt kommen wir zu einem Produkt der damaligen Zeit und zwar zu Flash.

Nicht Flash Gordon, sondern die damalige animierte und ehrliche, interaktive Inhalte fürs Web zu bauen, Lösung von der Firma Adobe, die aber meistens technisch schlecht umgesetzt war. Das heißt, häufig war es so, dass zum Beispiel, ich komme aus der Welt der Online-Werbung, ihr wisst auch damals, blinkende, bunte Banner, die wurden damals eben auch gerne von Grafik und Design mit Flash gemacht. Damit kann ich so schön kontrollieren, was da alles in diesem blinkenden Werbebanner alles passieren kann. Häufig waren die Sachen aber so programmiert, dass gleichzeitig der Hauptprozessor mit voller Rechenleistung, die ihm zur Verfügung steht, einfach mal hochgedreht wurde.

Weil man irgendwie auch nur eine Framerate-Begänzung vielleicht in dieser Werbung vergessen hat. Also hat das Ding versucht mit 80 oder was auch immer Frames pro Sekunde intern zu rendern. Das kostet natürlich einfach Strom. Also es ging der Lüfter an.

und das iPhone 1 in seiner ersten Konfiguration im ersten Jahr konnte keine Apps, im ersten Jahr gab es noch kein App Store, du konntest nur Sachen über den Browser machen und Browser hieß dann eben, dass manche Leute sagten, super, da machen wir jetzt eine Geschichte in Flash und das wollte Steve Jobs und das Team nicht, weil? Weil natürlich das nicht einfach nur nicht gewollt wurde, sondern weil das auf die Batterielebensdauer natürlich sich direkt auswirkt. Wenn der Prozessor so in Anspruch genommen wird, geht auf einmal dann der zur Verfügung stehende Strom im Prinzip runter, weil das eben so eine dolle Last auf den Akku bringt. Und das fällt aber natürlich auf den Hersteller zurück.

Also wenn man dann eine mit Flash gebaute Web-Animation oder Web-Applikation benutzt, ist die Nutzenerfahrung unter Umständen auch mobil ganz toll. Aber wenn nach zwei Stunden der Akku dann leer ist, dann sagen die Leute, das taugt ja nichts, das Ding ist ja total schnell leer. Also man hat im Prinzip sich richtig überlegt bei Apple, nee, Moment mal, lass uns doch lieber dann auf die Technologien bauen, die weniger Strom verbrauchen und trotzdem ansehnliche Informationen transportieren können. Und das kam natürlich so, wie das bei Steve Jobs ist, so apodiktisch rüber.

Ich hasse Stifte als Eingabegeräte bei solchen Geräten. Und genauso hasse ich Flash. Übrigens, kleiner Seitenstrang, Smartphones gab es natürlich, es gab ein ganz bekanntes Smartphone vor dem iPhone, das im Business-Bereich vor allem verbreitet war. Das war der Blackberry, neben dem Palm, das war der Blackberry.

Und zu den Blackberry-Entwicklungen und zu den Großwerten dieses Produkts gibt es auch einen sehr schönen Film. Ich muss überlegen, wo der gestreamt wird. Aber er wird auch gestreamt. Also diese Blackberry-Story, der Film ist von 23, glaube ich.

Und hinten raus kommt dann eben, wie dann die Blackberry-Mitarbeitenden die Keynote vom iPhone sehen. Und der Blackberry-Chef sagt, ein Mobiltelefon ohne Tastatur. Und man war es gewohnt, beim Blackberry die kleinen Tasten zu drücken. Ja.

Und das konnte er sich nicht vorstellen und sagte, das kann doch nichts werden. Tja, die Geschichte war dann eine andere. Heute gibt es keine Blackberries mehr. Ich glaube, es gibt auch dieses Unternehmen.

Es gibt auch noch irgendwelche Geräte, aber es gibt eben keine Geräte, wie es der Blackberry damals gewesen ist. Wobei, es kommen jetzt gerade ganz neue Android-Handys raus, die wieder tatsächlich unten so Tastatur bekommen. Aber das ist für alles immer ein Markt. Es ist ein spannender Punkt.

Nach einer Generation, nach einem Vierteljahrhundert kommt alles wieder, manchmal auch aus anderen Gründen. Die jüngeren Anteile der Generation Z, so wird aktuell beobachtet. Ich weiß nicht, ob man es schon wirklich Trend nennen kann oder einen sich verfestigenden Trend, aber es ist interessant. als Gegenbewegung zu dem komplett Vernetzten, zu dem Stream, zu all dem Abgreifen deiner Nutzerdaten, kaufen die jungen Leute sich alte iPods, kaufen sich wieder Kabelkopfhörer.

Also der weiße Kabelkopfhörer ist in bestimmten Umfeldern wieder ein Statussymbol oder zumindest eine Aussage. Tja. Vielleicht ist das Teil des Trends, warum der MacBook Neo auch wieder eine Klinker hat. Genau, weil ich da den Kopfhörer anschließen kann.

Übrigens ganz weit unten und nicht irgendwo oben. Einige Nutzer finden das gut. Dichter an der Person dran, wegen Kabellänge. Da kann man mal sehen, was für Überlegungen sich dann so Unternehmen machen müssen, wenn sie dann auch aktuelle Trends vielleicht abgreifen.

Das ist jetzt eine Vermutung von mir, dass wir sowas auch im Kopf haben, aber ich würde mal sagen, es gibt ein Unternehmen, wo das so sein könnte, das ist Apple. Mir fällt gerade noch ein Grund ein, warum die Klinke eingebaut haben. Das MacBook Neo soll ja auch im Schulumfeld unterwegs sein. Und wenn du da ein günstiges Notebook rausbringen willst, musst du dafür teure, relativ teure Bluetooth und wie auch immer, Kopfhörer so gesehen auch noch dazu kaufen.

Im Notfall kannst du auch aus dem China-Laden oder wo auch immer her ganz günstige, kabelgebundene Kopfhörer dann einfach deinem Sprössling geben und sagen, hier, tun’s auch. Oder kabelgebundene Boxen. Wo die Klinke auch noch mit eingebaut war, das war hier beim iPad 1. Dann kommt jetzt nämlich das nächste Gerät, also das ist noch das etwas dickere iPad.

Das kam 2010 raus. Das war der Zeitpunkt, als die Präsentation war, die habe ich gesehen und habe an dem Tag gesagt, ich könnte bei meinem alten arbeitgeber ich war damals ja vorher verkauft hat der studie vz dann vertriebsleitung für linkedin und als ich die präsentation gesehen habe ich gesagt ich kündige weil ich hatte vorher eine studie von niemand labs gesehen ja gelesen wie so gesehen sich mediennutzung mit einem tablet artigen gerät verändern könnte oder körper ändern wird also im prinzip wischen nicht mehr nur blättern, sondern was wir heutzutage als normal ansehen. Und dachte, das ist genau der Punkt, auszusteigen. Und was Eigenes ist, auch einen neuen Weg zu gehen.

Die Präsentation war der Grund, warum ich meinen Job gekündigt habe. Also die innere Kündigung habe ich direkt mit dem Sehen der Präsentation ausgesprochen. So kann man jetzt mal sehen, was so Produkte auslösen. Ich hatte mich während Gerd das erzählt hat, so ein bisschen mal nach links weggedreht.

Ich versuche das mal jetzt zu finden, weil wir sind jetzt ja beim iPad. Und ich versuche das mal in die Kamera zu halten. Das Buch haben wir auch schon erwähnt von Hartmut Esslinger. Genial einfach über seine frühen Designjahre bei Apple.

Hartmut Esslinger kommt erheblich oft zu Wort in der erwähnten ARD-Doku. Und 1983 hat er das Konzept von Bashful präsentiert. Eine Art Tablet, was dann nicht verwirklicht wurde, weil es einfach technisch noch nicht möglich war. Man hat es damals auch noch mit Stift und Tastatur gedacht, aber ich versuche es mal in die Kamera zu halten.

Man kann, glaube ich, zumindest sehen, eine schwarz umrandete Displayfläche. Jetzt halte ich nochmal das iPad 1 in die Kamera. viel dünner und auch viel dünner als damals aber man sieht wie lange die dann an solchen sachen mal herum denken und das konzept schon dann quasi 40 jahre dann schon existiert und oder 30 40 jahre existiert und dann umgesetzt wird in der zeit sind wir diese neuen produkte die machen richtig umsatz also wir haben jetzt schon in den 2000ern schafft apple ist alleine durch das iPhone. Also wenn man nur das iPhone nimmt, nur die Umsätze des iPhones, da würden sich so viele Unternehmen die Finger nachlecken.

Nebenbei wird Apple tatsächlich in dieser Zeit zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Die haben eine Barkasse, da träumen so um einige kleine Staaten von. Und auch mittlere. Ein wichtiger Punkt an der Stelle ist, Apple hatte vorher als Cash Cow die ipod reihe in klein mittel und groß am ende hatte ich noch ein ipod shuffle das war der ganz kleine so als gürtel clip ja der genauso viel speicher fast hatte wie die allerersten geräte gefühlt und als dann das iphone aufkam ging die nach und nach dann die verkaufszahlen von ipods runter im sinne von die leute haben sich dann gesagt okay ich schaffe mir entweder oder an das hieß natürlich dann häufig, weil sie konnten dann, Achtung, Karl Lauer, sie konnten drei Produkte, die sie vorher hatten, durch ein neues Produkt ersetzen.

Sie brauchten keinen iPod mehr, weil die Funktion des iPods, iTunes, hatten sie im iPhone auch mit drin. Und irgendwann waren die Speicher, also was an eingebauter Festplatte drin war, so groß wie bei dem iPod. Es gab dann eben auch neue Speichertechnologien, die SSD-Platte, die also im Prinzip nichts Mechanisches mehr hat und ist, fand dann auch in den anderen Geräten, auch in den Laptops irgendwann Platz. Die Langebigkeit der Produkte war natürlich zum Teil ein bisschen schwierig für Apple, die mussten immer was Neues einfallen lassen.

Ich habe hier noch lauffähig stehen, nicht nur mein Mac Plus von 1988. Ich habe hier auch noch mein i7 MacBook Pro von 2011 stehen, das läuft noch. Hier steht noch ein Mac Mini von 2011 und die Dinger laufen noch im Prinzip. Also Mac Mini, darauf kann ich einige Sachen aufrufen, die ich heute nicht mehr aufrufen kann, weil der Prozessor nicht mehr passt, die Betriebssystemsoftware überholt ist.

Und da kommen wir eigentlich zu der nächsten Geschichte. Wir merken, Apple hat dann mit Finden des iPads, auch Tablets gab es vorher, aber mit Einführung des iPads, eigentlich so die Produktkategorien alle abgegrast. Ich klammer jetzt mal die Apple Watch aus, die kommt später. Aber auch das gab es schon.

Und es reiht sich nur eben das ganze App und Betriebssystem, Ökosystem natürlich wieder sehr passend ein. Aber eigentlich kommt Apple an so ein Problem. Was ist denn die nächste große Story, die sie zu erzählen haben? Und die passiert zunehmend unter der Haube oder eben auf Betriebssystemebene.

Also mit der Musik, mit den Filmen, die es mittlerweile gibt, dann haben Sie auch den Fitnessbereich. Das kann ich alles über meine mobilen Endgeräte, alles nutzen. Da sind auch entsprechende Sensoren drin, damit ich das auch machen kann, sprich Uhr und iPhone. und dann ist aber die Frage, was kommt jetzt?

Und du hast das ja oft genug angesprochen, dass die Motorola-Prozessoren am Anfang bei Apple, ganz am Anfang, wichtig waren für die Leistungsfähigkeit. In den 2000ern ist man dann gewechselt auf Intel-Prozessoren. Ich meine, von den Power-PC-Chips gewechselt, weil Intel, ich glaube, die Aussage damals war irgendwie für gleiche Wattanzahl doppelte Rechenleistung. Auf jeden Fall war es so ein großer Sprung, dass die Leute von Apple gesagt haben, wir gehen diesen schmerzhaften Transitionsweg, im Prinzip unten drunter die Hardware einmal komplett austauschen, aber oben drüber, das ist ja alles Apple-Betriebssystem.

Ja, aber um das aber zu erleichtern, haben sie sich dann überlegt, wir entwickeln auch eine Emulationssoftware mit dem Namen Rosetta, wie der Rosetta Stein, der Übersetzungen in gewissen Bereichen ja erst ermöglicht hat von alten hygienischen Hieroglyphen. Ja, und als dann Jahre später, vor ein paar Jahren, der Wechsel dann von Intel Chips zu Apples eigenen Apple Silicon M1 und wie sie auch alle heißen, stattgefunden hat, hat man wieder den alten Namen und die alte Idee rausgeholt und hat Rosetta 2 auf den Markt gebracht. Und vor einer Woche ungefähr wurde das letzte, nee nicht mal eine Woche her glaube ich, wurde das letzte Intel basierte Apple Produkt vom Markt genommen. Der Mac Pro, die große Käsereibe, die neue, die recht teuer war.

Ja und vor Jahren auch dann mal ein Wow Gerät war. aber inzwischen von Mac Studio und Mac Minis überholt wird, also für einen Bruchteil des Preises. Das letzte Intel-Produkt ist gerade vom Markt gegangen. Das heißt, ich vermute mal, für die nächsten sieben Jahre wird Apple aber die Software dafür noch weiter pflegen.

Also Intel-basierte Betriebssysteme wird von Apple noch, wir haben 26, ja, bis Mitte der 30er werden die dann noch Intel-basierte Software unterstützen. wobei diese unterstützungs zyklen sind für apple verhältnisse kürzer geworden weil es aber auch eine andere bereitschaft gibt ja den menschen was neues zu kaufen das wird dann immer so wenn es dann passiert also ich habe den wechsel von den motorola über die power pc über die intel bis hin zu den apple silicon chips jetzt alles mitgemacht in den ganzen jahrzehnten so ja aber es gab gar nicht so viel ja es gab ein bisschen umstellung schmerzen meistens eher war auf betriebssystem eben das mehr liefen. Aber mit wie vielen Patches und Treibern man sich in anderen Systemumgebungen eigentlich abplagen musste. Das kam, haben wir auch schon erzählt, eigentlich ist mit der Umstellung auf USB, dass man dann zwischendurch auch bei Apple neue Treiber brauchte, weil die alten seriell angesteuerten Peripheriegeräte dann nicht sofort liefen.

Das war aber eine kurze Phase des Schmerzes. Und mittlerweile ist ja sowieso alles auf USB-C auch standardisiert worden. Druck von außen, hat die EU auch darauf eingewirkt. Aber bei demselben Stecker habe ich dann eben auch Thunderbolt, also ganz andere Datendurchsatzmöglichkeiten und Ansteuerungsmöglichkeiten.

Ich habe noch ein altes Thunderbolt Display und mit einem Adapter, der ist allerdings Apple-typisch sündhaft teuer, kann ich den auf USB-C auch anschließen, also auf die aktuellen Geräte. Dieses Display ist von 2012 und es läuft noch. Und es ist gut. Hat eine eingebauten Superbox, hat einen USB-Hub eingebaut.

Man wäre doof, da was Neues zu kaufen. Und eine Geschichte, die haben wir in unseren Live-Podcast-Folgen mit Sascha Pallenberg immer wieder besprochen und Thomas Riedel. Dieser Schwenk, dieser historisch wichtige Schwenk auf diese Apple Silicon Chips, auf die eigenen Chips M1, M2, M3, mittlerweile seit 2020 angekommen, heißt auch, die sind jetzt in allen Geräten drin. Also als Entwickler einer Software habe ich die Möglichkeit, Prozessorna zu entwickeln für alle Geräteklassen.

Und jetzt mit dem Neo, das haben wir ja auch ausführlich mit Thomas Riedel in der Folge zu den neuen Apple-Geräten besprochen, ist es ja mal sogar ein umgekehrter Weg, dass ein Chip aus einem iPhone, und zwar der aus dem iPhone 16, jetzt in einem Apple-Rechner, in einem Laptop eingebaut ist und siehe da, das Ding tut seinen Dienst. Die Testberichte sind einigermaßen okay. Wir haben noch spekuliert, die 8 GB Hauptspeicher maximal, ist das nicht ein bisschen eng? Und da haben wir jetzt von Videos gesehen, was die Leute auf dem Ding parallel alles fahren können.

So, also Apple ist auf einmal da angekommen. Das muss man wirklich festhalten. Nach 50 Jahren mit dem wo sie hinwollten. Es gab noch nie ein so billiges MacBook, einen so billigen Rechner.

Erst recht nicht mit Leistung pro Euro, wenn du so willst. Die sind dabei angekommen, wo Steve Jobs eigentlich ankommen wollte, ein Rechner for the rest of us. Hat nur 50 Jahre gedauert. 499 Dollar oder sowas.

599 Dollar. Okay, die Schulvariante. Okay, das kann gut sein. Location-Variante ist ein hunderter günstiger, aber egal.

Es ist aber auf jeden Fall ein, natürlich dort plus Steuern, aber wie auch immer. Ja, aber es ist auf jeden Fall in der Vergleichsklasse mit ähnlichen Produkten von Marktbegleitern, das muss man so vorsichtig zu umschreiben, was man auch von verschiedenen Vergleichen macht. Hier, günstigen Windows-Laptop im Vergleich in ähnlicher Preisklasse dazu. in der Gesamtverarbeitungsqualität, Rechenleistung, Bildqualität, bla bla bla.

Am Ende kannst du nur sagen, nimm den da, nimm den Neo. Also kommt aber darauf an, wenn du so in Autozahlschriften so Vergleichstests von Autos siehst. Ich habe jetzt auch so einen Test gesehen, wo ein entsprechender Chromebook war dabei und noch andere Rechner in der gleichen Klasse. Die punkten dann in anderen Bereichen durchaus besser.

Aber das Gesamtpaket, und jetzt kommen wir auf das Thema Langlebigkeit, also Werterhaltung, das hat Apple zumindest bis jetzt geschafft, so aufrechtzuerhalten. Also zur Werterhaltung gehört ja noch, dass man dann auch mit Wolllust auch noch sowas wie ich jetzt in die Kamera hält. Also für die, die uns zuhören, ich halte hier gerade an einer Schnur alleine, das ist ja schon unglaublich. meine erste Maus, die ich hatte die ist noch mit einer Kugel unten drin vom Mac Plus von 1988 man kann das hören richtig lautes Klicken das Ding geht noch wobei an dem anderen Ende des Kabels der Anschluss ist ein bisschen absurd ihr seht so ein neunpoliges Kabel also mit zwei Schrauben geht heute nicht mehr da brauchst du aber einen teuren Adapter da bräuchte man heute einen teuren Adapter ich weiß gar nicht, ob das gehen würde wahrscheinlich ja Es gibt im Internet bestimmt einen Adapter, der das Ganze auf USB-C überträgt, wenn du dieses Klickgeräusch und vor allem diese ergonomisch-mörderische Maus nutzen möchtest.

Aber ist das nicht sogar noch eine Folgevariante? Ist doch die aus dem Star-Trick-Film, oder? Ja, das ist noch die aus dem Star-Trick-Film, die danach kam. Das ist die hier, diese schöne flache Maus.

Die ist etwas, kann man schon fast gerne hören, etwas leiser und leichter. Wir müssen das kurz erklären für diejenigen, die den Film nicht kennen. Entschuldigung. Star Trek, zurück in die Gegenwart, das ist der vierte Kinofilm von Star Trek.

Und die Reisen, sie müssen Wale in die Zukunft bringen, weil dann eine außerirdische Intelligenz sich besänftigen lässt. Und es gibt keine Wale mehr. Ein leichter Hinweis, auch die Zeit läuft schon in den 80ern. Und sie müssen ins Jahr 84 zurückreisen und müssen Wale mitnehmen, um sie dann und so weiter.

Und für diese Wale brauchen sie, weil sie sind nur mit einem geklauten klingonischen Schiff unterwegs und nicht mit der Enterprise, die ist nämlich im dritten Film kaputt gegangen, da müssen sie die Wale in einen Tank tun. Und sie brauchen also jetzt einen Hersteller und sind in San Francisco und sie kommen auf die Idee, es gibt auch so ein Unternehmen, das baut transparentes Aluminium. Und der Bordingenieur Scotty sagt, mein Gott, sind die rückständig hier, transparentes Aluminium. und die sind aber noch nicht wirklich im Durchbruch bei diesem Startup und dann möchte ich Ihnen kurz zeigen, wie das geht und da steht dann in dem Entwicklerbüro ein Mac Plus, also wirklich, ich glaube sogar noch 128K.

Damals high sophisticated, Kinowerbung indirekt, Product Placement. Hallo, vom ersten Moment an, Stichwort Kommunikation. Es gibt eine eigene Webseite, wir finden das noch raus für die Shownotes, Die listet auf, welche Mac-Produkte in welchen Kinofilmen zu sehen sind. Wir denken nur an Jurassic Park, die ganze Entwicklerumgebung, das sind alles Macs.

Und kommen wir zurück zu dem Star Trek-Film. Scotty steht vor diesem Mac Plus und sagt, ich mach mich mal dran, lässt einmal die Hände knacken, und nimmt die Maus in die Hand und spricht in die Maus rein und sagt, Computer… Moment, Entschuldigung, ich hab den Gag versaubeutelt. Er steht vor dem Computer und sagt, Computer, und der Ingenieur sagt, Sie müssen die Maus nehmen.

Und er nimmt die Maus vor den Mund und sagt, Computer. Und das klappt nicht. Und dann passiert etwas, was im Film immer passiert. Er bewegt die Maus zweimal und tippt dann wie wild auf dem Rechner rum.

Und es zeigen sich 3D-Grafiken auf dem Mac, warum auch immer die erscheinen, wenn man darauf rumtippt. Und am Ende steht da eine sich drehende Darstellung eines Tanks aus transparentem Aluminium. So viel zu der Maus. Genau, Computer.

Computer. Ein jetzt schon 42 Jahre alter Gag aus dem Film. Also wir sind, wenn man so will, angelangt an dem Ende, wo Apple mal hin wollte. Meine Beobachtung ist, dass das Jubiläum von Apple selbst, warten wir mal ab, was morgen, wir nehmen das jetzt hier am 31.

März auf, was morgen am 1. April dann Apple vielleicht auch mal freischaltet. Es gibt den Brief von dem heutigen CEO von Tim Cook auf der Webseite. Es wirkt alles so ein bisschen dünn oder gar nicht mal so der langen Zeitraum entsprechend.

Also Sie haben auch nicht diese Geschichte erzählt, wir sind jetzt da angekommen, wo wir hinkommen wollten. Ich weiß gar nicht, wie Sie das selber so wahrgenommen haben mit For the Rest of Us oder ob das noch wichtig ist. spannend wird die Frage sein, wo geht das Unternehmen hin? Weil es gibt eine nächste Zäsur.

Tim Cook kommt jetzt auch ins Rentenalter und erhebliche Anteile aus dem Management, in Entwicklung, Vertrieb, Marketing, die sind schon lange im Unternehmen. Und die kommen jetzt alle in den Alter. Die sind teilweise auch bis zu 40, 50 Jahre eben auch im Unternehmen. Und die sagen auch einfach irgendwann zu, Kinder, wir sind auch mal alt, wir haben unsere Anteile vielleicht und sagen, lass gut sein.

Also wir haben schon im letzten Jahr, das war ein kleiner Krisenmoment beobachtet worden, das Management restrukturiert sich auf hohen Ebenen und das wird dann wirklich eine neue Generation sein. Aber gut, nach 50 Jahren kann das passieren. Die Frage ist, welchen Kurs schlägt das Unternehmen dann ein? war das so die frage die du einfach so als ende stehen lassen wolltest oder wollen wir diese geschichte noch diskutieren ich habe noch keine antwort drauf ich auch nicht aber zwei drei prognosen aus den letzten jahren bitte also meine wahrnehmung apple hat früher komplett nur mit closed shop gearbeitet.

Ich finde das also im Prinzip Hard und Software, alles aus einer Hand. Das machen sie nach wie vor, um eine optimale Nutzererfahrung, Kundenerfahrung zu generieren. Sie haben aber gelernt, auch wenn nur unter Schmerzen, dass vielleicht an der einen oder anderen Stelle, wenn es um Software geht, das Freischalten von entsprechenden Softwaresystemen am Ende auch ihnen selber nützt. Stichwort, wir kennen alle SMS seit Jahrzehnten und es gibt WhatsApp und wen auch immer.

Und es gibt so gesehen auch die moderne SMS-Variante und diese Datentechnologie wird zum Beispiel von Google genutzt. Aber eine iMessage und eine Google-Nachricht sind ja nicht direkt kompatibel. Es hat ja schon lange gedauert, bis beide so gesehen auch eine klassische SMS schicken konnten. Und wir wissen auf dem iPhone, eine Apple-zu-Apple-Nachricht ist blau.

Und wenn man mit Fremdgeräten kommuniziert, ist die Nachricht grün. Ja, aber jetzt gibt es eben auch erste Möglichkeiten, dass man auch mit Google-Geschichten zusammenarbeiten kann oder selbst solche Funktionen wie Shareplay oder solche Dinge werden jetzt auf Android-Geräten nach und nach Einzug halten. Also Apple hat an einigen Stellen neue Standards definiert, hat aber dann nicht gesagt, die behalten wir nur für uns, vielleicht mal für eine gewisse Zeit, Marktversprung, aber dann geben sie inzwischen auch solche Sachen frei. oder zum Beispiel in Ihren, wie ich fand, sehr smarten Schachzug vor ungefähr zwei Jahren, als das KI-Thema so richtig gehypt ist.

Und Sie auch Apple Intelligence angekündigt haben hier in Siri. Lassen wir den Joke mal jetzt außen vor. Sie haben parallel ja im Hintergrund auch dazu neue Software entwickelt. Und zwar auf Ihrem Kern Wert Privatsphäre.

Und zwar haben Sie eine Software entwickelt, zwischen deinem iPhone und dem KI-Server dazwischen geschaltet wird und deine Anfrage anonymisiert. Also wenn du nicht selbst sagst, ich bin gerade Lissier Müller und stehe hier und da. Es werden aber nicht sonstige Informationen. Das berühmte Google-Tracking mit Google Ads und so was.

All solche Sachen werden durch diese Schnittstelle für KI-Anfragen unterbunden. Und das wäre auch eine Prognose, die hatten wir ja auch schon in unserer Apple-Folge mit Thomas Riedel jetzt zu den aktuellen Produkten. Es ist noch ein bisschen teuer, gerade in den aktuellen tragbaren Geräten, in den MacBook Airs. Mac Studio ist auch nicht hinterhergeschmissen, aber es ist zumindest für Menschen, die sagen, ich möchte KI benutzen, leistungsfähige, verfügbare Modelle, das kann ich auch auf der eigenen Maschine lokal machen.

Ich spiele das ja gerade selber durch. Das geht. Das ist machbar. Und zwar in gar nicht mal so großem Aufwand.

Die Hardware ist entscheidend und der Hauptspeicher ist entscheidend. Und da versucht Apple, glaube ich, auch wieder ein bisschen unter der Haube, die propagieren das gar nicht so, die versuchen zumindest, das was sie selber aufgestellt haben, Privatsphäre ist uns wichtig, Privacy ist eigentlich bei ihnen das Schlagwort, wie es lange bei Google Don’t be evil gewesen ist. Und das wird, glaube ich, der Knackpunkt sein, schafft Apple es glaubwürdig und auch tatsächlich, diese Werte in Produkten und Dienstleistungen umzusetzen und strahlt da nicht dieses, und das gilt für die gesamte Tech-Branche, gerade an der Westküste Amerikas, schaffen sie es sich weniger anzubiedern an die aktuelle Regierung namens Donald Trump in den USA, weil Tim Cook da auch mit an dem großen Tafel gesessen hat und sich angedient hat. bisschen für die traditionelle Wahrnehmung von Apple nicht so gepasst hat.

Wenn Sie sich da verantworten. Ja, bin ich voll und ganz bei dir. Aber welche Alternative? Das ist ein Unternehmen.

Wurde ich gerade sagen, wenn dieser Politiker sagt, alles Produkte, die von der Firma in den USA rein sollen, wir machen da, weil ich gerade Bock drauf habe, irgendwie noch einen extra Zoll und irgendwie würde er schon finden. Ja, er hat ja versucht, selber so eine Art Smartphone auf den Weg zu bringen, der lieber Herr Trump. Und das hat ja nicht geklappt, aus Gründen. Also das hat Tim Cook 2017 auf einer Konferenz ja schon selber gesagt.

Wir müssen nach China gehen für die Fertigung, weil wir gar nicht die Kompetenz haben. Wir haben gar nicht die Menschen, die das können, die Smartphones, die wir herstellen, zu bauen. Also man müsste in Bildung investieren. Und das ist jetzt, glaube ich, kein Strang, der Trump irgendwie interessiert.

Also wenn Apple es schafft, bei sich selber zu bleiben und dann einen kleinen Widerstreit aufzubauen und nicht nur den Eindruck vermittelt, auch wir hängen unser Fähnchen in den Wind, das wird, glaube ich, so ein Knackpunkt sein. Ob sie das schaffen, da haben sie so ein bisschen jetzt in der Wahrnehmung dafür gesorgt, ach, ihr auch. ich würde auch sagen sie sind dann auch auf einer anderen spur unterwegs das mag aber an der längeren beschäftigung mit dem unternehmen liegen dass man da so selber leichten bei es vielleicht hat bin ich nach hoffnung und weiß der hoffnung stirbt im notfall auch zuletzt also wir werden in ein zwei jahren wissen wie wohin apple tatsächlich abbiegt ich glaube auch also ich glaube diese 50 jahre das ist eine zäsur jetzt mit all den beschriebenen faktoren wurde jetzt angelangt sind und dann wird das ganz spannend. Ein bisschen haben wir jetzt ja an die Kristallkugel geguckt.

Das ist noch ein bisschen milchig, aber ich würde meine Hand für einige Thesen noch nicht ins Feuer legen wollen. Ja, dann haben wir das jetzt, glaube ich, geschafft, in, naja, so halbwegs kompakt, 50 Jahre Revue passieren zu lassen. Genau, ungefähr drei Stunden alles zusammen. Ja, komm, das ist nicht mal eine Stunde für ein Jahrzehnt.

Also, das war noch einigermaßen kompakt. waren ein paar neue Informationen für euch dabei, ein paar Anekdoten. War auch wieder spannend, vor uns nochmal wieder einzutauchen. Und guckt in die Shownotes.

Wir haben da so einiges vor euch zusammengetragen. Alleine mit den Sachen, wenn man sich die anguckt oder beschafft, kann man sich, glaube ich, nochmal gut zwei bis drei Tage länger mit dem Thema beschäftigen. In dem Sinne, mit den üblichen Sätzen, Kaido zuerst. Over and out.

Good night and good luck. Musik

Häufige Fragen

Wie hat der Microsoft-Deal 1997 Apple gerettet?

Microsoft investierte rund 150 Millionen US-Dollar in Apple-Aktien und sicherte eine mehrjährige Office-Verfügbarkeit auf dem Mac zu. Für Microsoft war das günstiger als eine drohende Kartellklage, für Apple war es die Cashflow-Spritze, um die harten Monate bis zum iMac zu überstehen. Die Vereinbarung gab Apple Zeit, die Produktpalette zu verschlanken, das Next-Betriebssystem zu integrieren und unter Jobs’ Interim-CEO-Führung neue Lieferketten aufzubauen. Ohne diesen Deal wäre Apple Ende der 90er ein Übernahmekandidat gewesen.

Warum war der iMac 1998 so wichtig für Apple?

Der iMac war das erste Produkt nach der Jobs-Rückkehr, in dem die neue Strategie sichtbar wurde: ein All-in-One-Gerät mit transluzentem Bondi-Blue-Design von Jonathan Ive, konsequente USB-Anschlüsse und ein Fokus auf Internet-Nutzung. Er brachte Apple zurück in die schwarzen Zahlen und etablierte das i-Präfix als Marken-Signatur. Zugleich setzte er einen neuen Industriestandard: Während die PC-Welt graue Kisten baute, demonstrierte der iMac, dass Gehäusedesign, Farbgebung und Anschlusspolitik strategische Kaufargumente sein können.

Was machte die Keynote von Steve Jobs so besonders?

Jobs kombinierte in seinen Keynotes drei Kommunikationsebenen: Investor Relations mit Verkaufszahlen im ersten Drittel, Produktpräsentation mit Demonstrationen auf der Bühne und am Ende das „One more thing” als emotionalen Höhepunkt. Er trat konsequent in schwarzem Rolli, Jeans und Sneakern auf — so ikonisch, dass Gründerinnen wie Elizabeth Holmes den Stil kopierten. Die Inszenierung, etwa der iPod aus der Hosentasche oder das MacBook Air aus dem Briefumschlag, machte die Keynote zum eigenständigen Kommunikationsformat und zur Blaupause für Tech-Präsentationen weltweit.

Warum wechselte Apple von Intel zu Apple Silicon?

Mit der M-Serie (M1 ab 2020) konnte Apple Rechenleistung pro Watt und Akkulaufzeit deutlich verbessern und das Ökosystem vertikal integrieren — derselbe Chip-Ansatz läuft vom iPhone bis zum MacBook. Die Transition wurde über die Emulationssoftware Rosetta 2 abgefedert, die Intel-Software weiter lauffähig hielt. 2025 nahm Apple das letzte Intel-basierte Produkt, den Mac Pro, vom Markt. Ein Nebeneffekt: Das MacBook Neo mit iPhone-16-Chip erreicht eine Preis-Leistungs-Klasse, die Apple einem breiten Markt erstmals glaubwürdig zugänglich macht.