360-Video: Technik und Locations Teil 2, KopfKino Ep. 17, KopfKino Ep. 17

360-Video: Technik und Locations Teil 2, KopfKino Ep. 17 — KopfKino Ep. 17

„Heute spreche ich nochmal im zweiten Teil mit Martin Heller über”

Kai Heddergott und Gerhard Schröder in Folge 17 des KopfKino: 360-Video: Technik und Locations Teil 2, KopfKino Ep. 17

Was ist der KopfKino?

Der Talk von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — zu B2B, XR, KI und digitaler Kommunikation. Seit 2017, zunächst als KopfKino, ab 2025 als Visual.com.

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Worum es geht

Gerhard Schröder und Martin Heller vertiefen in Folge 17 die technische Seite von 360-Video-Produktionen: Kameras, Locations, Audio-Equipment und die Frage, welche Fehler Einsteiger am häufigsten machen.

GoPro Omni, Ricoh Theta, professionelle Rigs — der 360-Kamera-Markt hat sich verändert. Was vor wenigen Jahren noch Spezialwissen war, ist heute mit Consumer-Geräten zugänglich. Aber die Hürden beim Schnitt, beim Stitching und beim Audio bleiben.

Außerdem: Warum Audio bei 360-Content oft das unterschätzte Element ist — und welche Tools dabei helfen.

Kapitel

  • 0:00 — Intro: Technik und Locations für 360-Video-Produktion
  • 2:30 — Kamera-Übersicht: GoPro Omni, Ricoh und Co.
  • 5:00 — Was hat sich seit Teil 1 getan? Markt-Update
  • 7:30 — Stitching und Schnitt: Die unterschätzte Hürde
  • 10:00 — Locations: Wo funktioniert 360-Video besonders gut?
  • 12:30 — Audio bei 360-Content: Das vergessene Element
  • 15:00 — Equipment-Tipps für den Einstieg
  • 18:00 — Fazit: Was braucht eine gute 360-Produktion?

Erwähnt

  • TODO: Links aus Shownotes ergänzen

Typische Fragen

Welche Kameratypen gibt es für 360-Video-Produktionen?

Die Folge unterscheidet drei Ebenen: Consumer-Kameras ab wenigen hundert Euro (Samsung Gear 360, Insta360), Rig-Lösungen aus mehreren GoPros mit manueller Stitching-Software sowie professionelle Systeme wie die Z-Cam S1 Pro. Die Wahl hängt von Budget, Qualitätsanforderung und Einsatzzweck ab.

Warum ist Audio bei 360-Produktionen so wichtig?

Die eingebauten Mikrofone von Consumer-360-Kameras liefern bei Wind oder Außenaufnahmen oft schlechte Ergebnisse. Martin Heller und Gerhard Schröder empfehlen grundsätzlich separate Audiogeräte — unabhängig davon, ob 3D-Audio oder normales Stereo aufgenommen wird.

Was ist beim Stitching von 360-Videos zu beachten?

Stitching — das Zusammenfügen der Einzelbilder verschiedener Linsen — bleibt eine der häufigsten Fehlerquellen. Je größer der Abstand zwischen den Linsen, desto stärker fallen sogenannte Stitchlines auf. Auto-Stitching-Kameras vereinfachen den Prozess, aber manuelles Nacharbeiten wird in vielen Fällen trotzdem empfohlen.

Transkript (KI-bereinigt)

Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe des Podcasts Kopfkino. Heute spreche ich nochmal im zweiten Teil mit Martin Heller über 360-Grad-Video-Kamerasysteme und ein paar Besonderheiten, was so Drehorte und Rahmenbedingungen bei 360-Grad-Videos angeht. Das ist eine sehr launige Runde. Viel Spaß beim Zuhören. Willkommen zu Kopfkino, dem Podcast zu Videomarketing, AR, VR und visueller Kommunikation mit dem Geschäftsführer der K3, Gerhard Schröder. Wir hatten schon das Thema angesprochen, 360-Grad-Videoproduktion. Da gibt es verschiedene Systeme. Für meine Zuhörer wollen wir mal ganz kurz versuchen, mal so zwei, drei, vielleicht vier Kategorien aufzumachen, damit die Zuhörer verstehen, was gibt es denn da überhaupt am Markt. In der Tat, wo fangen wir an? Unten oder oben? Lass uns unten anfangen. Einfach mal bei dem, was so gesehen jeder, so sei es formuliert, im Elektrofach-Supermarkt sich kaufen kann. Das ist ja so. Inzwischen muss man das gar nicht mehr so dazusagen, weil eigentlich alle kleinen Consumer-Kameras diese Anforderungen haben. Aber es muss wirklich darauf geachtet werden, dass das eine 4K oder 4K-UHD-Qualität hat, also mindestens 3820 Frames in der Breite. Das heißt ja nicht wie bei einem 16 zu 9 Bild in der Breite, sondern eben das Rundum-Bild muss ja 4K-Qualität haben, dass eben der Bereich, den ich auch sehe, eine einigermaßen hohe Qualität hat. 4K ist schon ganz anspruchsvoll. Wir Profis wollen natürlich immer 8K haben. Aber das ist die Mindestanforderung. Da gibt es Kameras wie die Samsung Gear 360, wie die Insta360 One, die man sogar auf ein Smartphone aufstecken kann und das Ganze dann live zu Facebook streamen kann in 360 Grad. Die sind durchaus interessant. Die kosten wenige 100 Euro. Und hier rate ich den Zuhörern nur dazu, dann eben noch in ein separates Audiogerät zu investieren, weil die Tonaufnahme dieser Kameras oft schlecht ist. Wenn es windig ist, ist alles verrauscht. Sowieso ist separaten Tonaufnehmen immer ganz wichtig, ob 3D-Audio oder nicht. Auf jeden Fall brauchen wir immer separate Audiogeräte. Dann gibt es ja im Prinzip das nächste Level, die nächste Stufe, sind dann nicht mehr zwingend Kameras, die Auto-Stitching sind, also die selbst das Bild zusammennähen, sondern eben, wir hatten darüber gesprochen, sowas wie sechs GoPros an einem Mount aus einem 3D-Drucker zusammengebaut. Das Ganze hinterher in der Stitching-Software, wie zum Beispiel haben wir teilweise immer noch im Einsatz, Color Auto Pano Video zu werfen und dort zu synchronisieren und zu stitchen. Es gibt ja auch von GoPro die GoPro Omni, die diese Synchronisation schon inklusive hat. Dann gibt es weitere Modelle, zum Beispiel Back-to-Back-Modelle. Das heißt, Rücken-an-Rücken geschraubte Weitwinkel, Extrem-Weitwinkel-Kameras. Kodak hat da die Pix Pro 360. Da kostet so ein Set, glaube ich, um die 1.000 Euro. Da muss auch mal nochmal per Hand gestitcht werden. Es gibt die Modelle, wir haben selbst zwei GoPros, Rücken-an-Rücken geschraubt, mit Linsen reingeschraubt, Extrem-Weitwinkel, 250-Grad-Linsen. Entania von der Firma Entapano aus Japan, sehr hochwertige Linsen. Damit haben wir zum Beispiel dieses Stasi-Gefängnis-Experience gedreht, noch im Jahr Dezember 2016 war das. Ja, und inzwischen gibt es halt eben doch auch noch viel höherwertigere Kameras, die sogar Auto-Stitching teilweise im Live-Bereich schon haben, wo ich immer rate, trotzdem nochmal per Hand ranzugehen. Ich finde zum Beispiel ganz interessant die Z-Cam S1 Pro für rund 10.000 Euro, die aus vier Linsen besteht, die jeweils 220 Grad abdecken und die sehr lichtstark ist. Und darüber hinaus gilt es eben auch, sich noch Modelle selbst zu bauen, aus Systemkameras mit Extrem-Weitwinkel-Linsen aneinandergeschraubt, drei oder fünf Kameras. Man kann das bis hin zu RED-Kameras machen. Wobei man wissen muss, eben je weiter, je größer diese Mounts sind, je weiter die Linsen auseinander sind, baubedingt, desto größer ist ja wiederum das Problem mit diesen sogenannten Stitchlines

Häufige Fragen

Worum geht es in Folge 17?
Wann erschien diese Folge?

Folge 17 erschien am 26 Juni 2018 und dauert 20:15.

Was ist der KopfKino?

Der KopfKino ist der Podcast von Kai Heddergott und Gerhard Schröder zu visueller Unternehmenskommunikation — mit Fokus auf B2B, XR, KI und digitale Kommunikation.