Als ich vor über 25 Jahren meine Ausbildung im Bereich Modedesign abschloss, war ich ein Unikum: Der einzige Mann unter knapp 30 Frauen – und wohl der Einzige, der sich mehr für Nähroboter als für Stickrahmen interessierte.
Was für viele damals Zukunftsmusik war, war für mich schon Realität: Ich designte Mode am Computer, nicht mit Bleistift und Papier. Mein Praktikum führte mich nicht an die Nähmaschine, sondern an einen CGI-Rechner, ausgestattet mit einem 16-Millionen-Farben-Scanner und beeindruckender Software.
Ich entwarf digitale Stoffe, lange bevor “digital fashion” ein Trend wurde.
Heute nutze ich mein Gespür für Farben, Formen und Bewegung im Bereich Augmented Reality – etwa bei der Inszenierung von Produkten oder der Entwicklung interaktiver AR-Erlebnisse.
Die Fähigkeit zu präsentieren stammt aus meiner Ausbildung als Tanzlehrer.
Und Programmieren? Das habe ich schon als Jugendlicher geliebt. Mit 16 hatte ich meine erste Firma - Klar, Papa hatte den Gewerbeschein.
Drei scheinbar unterschiedliche Wege – heute ein klarer Mix in meinem Skillset.
Und Ihr?
Welche unerwarteten Stationen in Eurem Lebenslauf prägen heute Euren Beruf?
Kuraierter 2025er Impuls von LinkedIn.
Typische Fragen
Was hat Modedesign mit Augmented Reality zu tun?
Der Artikel beschreibt, wie das frühe digitale Arbeiten mit Stoffen, Farben und Formen – noch vor dem Begriff “digital fashion” – dasselbe Gespür schärfte, das heute bei der Inszenierung von Produkten in AR zum Einsatz kommt. Das Verständnis für visuelle Wirkung, Proportionen und Materialeigenschaften ist in beiden Bereichen entscheidend.
Wie früh hat Gerhard Schröder mit digitalem Design gearbeitet?
Schon während seiner Modedesign-Ausbildung vor über 25 Jahren entwarf er digitale Stoffe am Computer – mit einem 16-Millionen-Farben-Scanner und spezialisierter CGI-Software. Das war zu einer Zeit, in der die meisten Kollegen noch mit Bleistift und Papier arbeiteten.
Welche weiteren Stationen haben sein heutiges Skillset geprägt?
Neben dem Modedesign nennt der Artikel zwei weitere Wege: die Ausbildung als Tanzlehrer, aus der die Fähigkeit zu präsentieren stammt, und die frühe Leidenschaft für Programmierung – mit 16 Jahren gründete er seine erste Firma. Diese drei scheinbar unverbundenen Stationen ergeben heute laut Artikel einen klaren Mix.
Was ist die eigentliche Botschaft des Artikels?
Unerwartete Stationen im Lebenslauf werden nicht zum Umweg, sondern zum Werkzeug. Der Artikel schließt mit einer offenen Frage an die Leser: Welche unerwarteten Stationen prägen den eigenen Beruf? Er positioniert sich damit als Impuls zur Reflexion über unkonventionelle Karrierewege.