Vorführung oder Werkzeug?

Virtual Reality Vertrieb – viSales

Genau daran scheitern viele neue Technologien, oder?

Wenn ich mir neue Technologien anschaue, stelle ich mir als Geschäftsführer immer dieselbe Frage: Hilft mir das im Alltag, oder ist es nur eine gute Vorführung?

Viele dieser futuristischen AR- und VR-Ansätze sehen beeindruckend aus. Aber sie enden oft dort, wo der eigentliche Betrieb beginnt: Nach der Präsentation.

Was für mich zählt, ist nicht der Effekt.

Sondern ob das, was einmal aufgebaut wurde, später noch nutzbar ist. Eine solche Szene ist wie ein Messestand: Gut für den Moment. Danach wird sie abgebaut.

Ein gute 3D-Datei ist eher wie eine Maschine: Es steht da. Man kann es erweitern. Man kann Teile austauschen. Und man nutzt es in unterschiedlichen Situationen weiter.

Genau deshalb interessiert mich das Thema OpenUSD: Nicht als Technikdiskussion, sondern aus einer ganz einfachen Überlegung: Baue ich heute etwas, das morgen wieder neu gemacht werden muss, oder schaffe ich eine Grundlage, auf der Vertrieb, Marketing und Produkt langfristig arbeiten können?

Die Datenbrille ist dabei austauschbar.
Der Kanal auch.
Die Datei / Struktur / das Environment dahinter nicht.

 

 

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Mich würde interessieren: Worauf achtet ihr stärker, auf den Effekt beim ersten Messe-Termin oder auf die Nutzbarkeit danach?

Typische Fragen

Was unterscheidet eine Vorführ-AR von einem echten Vertriebswerkzeug?

Eine Vorführ-AR beeindruckt beim ersten Einsatz — und verschwindet danach im Schrank. Ein Vertriebswerkzeug steht dauerhaft im Einsatz, lässt sich erweitern, Teile austauschen und in verschiedenen Situationen nutzen. Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern in der Frage: Ist die 3D-Datei dahinter so strukturiert, dass Vertrieb, Marketing und Produkt langfristig damit arbeiten können?

Warum ist OpenUSD für den Maschinenbau-Vertrieb strategisch relevanter als eine App oder ein WebAR-Viewer?

Apps und Viewer sind Kanäle — sie werden ausgetauscht, sobald der nächste Standard kommt. → Augmented Reality im B2B-Vertrieb: Kanäle, Plattformen und Einstiegspunkte Die strukturierte 3D-Datenbasis dahinter bleibt. OpenUSD ist das einzige Format, das von Smartphone bis Nvidia Omniverse skaliert, native VariantSets für Konfiguratoren unterstützt und von Apple, Nvidia und Siemens aktiv entwickelt wird. Wer heute in OpenUSD-Masterdaten investiert, schafft eine Grundlage, die nicht mit dem nächsten Gerätewechsel veraltet.

Wie erkenne ich, ob eine 3D-Lösung im Vertrieb wirklich nutzbar ist oder nur gut aussieht?

Die einfachste Frage: Kann der Außendienst sie ohne Vorbereitung im Kundengespräch einsetzen? Wenn eine Vorführung Technikunterstützung, spezielle Hardware oder lange Ladezeiten braucht, ist sie ein Messestand — kein Werkzeug. Ein echtes Vertriebswerkzeug öffnet sich per QR-Code auf dem iPhone des Kunden, läuft ohne App und zeigt das Produkt konfigurierbar im Raum.