Modernes Videomarketing: Kommunikation braucht Strategie

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Dieser Beitrag erschien ursprünglich 2017 als Medium-Beitrag. Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die einen Einstieg in das jeweilige Thema suchen. Neuere Seiten und Artikel bauen inhaltlich darauf auf und gehen bewusst weiter in die Tiefe.

„Videos sind ja gut und schön, aber was machen wir denn mit den Videos, wenn sie fertig sind?“ - Diese Frage hören wir bei Kreative KommunikationsKonzepte (K3) -seit 2024 viSales- bei Vorträgen, Workshops oder auf Events immer wieder. Sie zeigt das Dilemma, in dem viele Unternehmen - von KMU bis Konzern - stecken: 

Einerseits ist die Bedeutung von Videos und multimedialen Inhalten nicht wegzudiskutieren. Andererseits ist die Produktion solcher Inhalte, auch wenn sie von hoher technischer Qualität sind, längst nicht genug. 

Genau aus diesem Grund sprechen wir bei K3 auch von modernem Videomarketing. Das ist nämlich viel mehr als Videoproduktion und umfasst genau genommen auch den Bereich der Kommunikationsberatung und Konzeptentwicklung.

Was macht ein gutes Video aus?

Bevor wir auf den Arbeitsablauf eingehen, sollten wir zuerst die Frage klären, was ein gutes Video ausmacht. Dabei geht es nicht um die Technik - die kommt erst nach den Antworten auf die folgenden Fragen - sondern um konzeptionelle und strategische Aspekte:

  1. Welches Ziel hat das Video, welche Wirkung soll erzielt werden?
  2. Zu welcher Kampagne und/oder welchem Thema der Gesamtkommunikation gehört das Video?
  3. Warum soll/muss es Video sein? Welche anderen Medienformate kommen noch infrage?
  4. Welche Zielgruppe soll damit erreicht werden?
  5. Welche Kanäle und Plattformen sind vorhanden und sollen damit bespielt werden?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, können wir ein sinnvolles Videokonzept und eine dazu passende Kommunikationsstrategie entwickeln.

Gute Videos sollten technisch den Qualitätsansprüchen der Marke und des Kunden entsprechen, inhaltlich jedoch unbedingt den Bedarf und die Themen der Zielgruppe adressieren. Klingt banal, klar, wird aber bei vielen Videos - vor allem bei den klassischen Image-Videos, die heutigen Seh- und Konsumgewohnheiten ganz und gar nicht mehr entsprechen - oft ignoriert.

Ein Dreh, mehrere Soziale Netzwerke

Ausgangspunkt der Konzept- und Strategieentwicklung ist bei uns in vielen Fällen ein normales Video im Querformat, ein Livestream und/oder 360-Grad-Content. Die Betonung liegt jedoch auf Ausgangspunkt.

Bei vielen Projekten kommen wir zwar mit einem - mehr oder weniger aufwändigen - Drehtermin hin, doch damit beginnt die weitere Arbeit gerade erst. Aus den aufgenommenen Videos produzieren wir mehrere Versionen für verschiedene Netzwerke. 

Dabei geht es nicht nur darum, die passenden Videoformate und -längen zu produzieren. Viel wichtiger ist, auch den Flow und die Story der Videos auf die Länge und vor allem die Gewohnheiten des jeweiligen Netzwerks und der Nutzer anzupassen.

Schlussendlich geht es darum, die Inhalte unserer Kunden optimal an die relevanten Zielgruppen und Menschen zu kommunizieren. Das funktioniert nur mit einer soliden und kreativen Strategie und kanalspezifisch aufbereiteten Videos.

Einfach nur live streamen oder ein Video produzieren? Kann man machen. Besser ist jedoch, Videos und Co. als Teil der Kommunikationsstrategie zu sehen und sie gezielt dafür zu nutzen. 

 

 

Typische Fragen

Warum reicht eine gute Videoproduktion allein nicht für erfolgreiches Videomarketing?

Weil das fertige Video nur der Ausgangspunkt ist, nicht das Ergebnis. Ohne Klärung von Ziel, Zielgruppe, Plattform und Kampagnenzugehörigkeit bleibt ein technisch hochwertiges Video wirkungslos. Der Artikel beschreibt Videomarketing als Verbindung aus Produktion, Kommunikationsberatung und Konzeptentwicklung.

Welche fünf Fragen sollte man vor einer Videoproduktion beantworten?

1) Welches Ziel und welche Wirkung soll das Video erzielen? 2) Zu welcher Kampagne gehört es? 3) Warum Video — und welche anderen Formate kommen infrage? 4) Welche Zielgruppe soll erreicht werden? 5) Auf welchen Kanälen und Plattformen wird es ausgespielt? Erst danach kann ein sinnvolles Konzept entstehen.

Was bedeutet „ein Dreh, mehrere soziale Netzwerke" in der Praxis?

Aus einem Drehtag entstehen mehrere Videoversionen für verschiedene Plattformen — nicht nur in unterschiedlichen Formaten und Längen, sondern mit angepasstem Flow und angepasster Story je nach Plattformgewohnheiten. Ziel ist es, Inhalte so aufzubereiten, dass sie die relevante Zielgruppe auf dem jeweiligen Kanal wirklich erreichen.

 

 

 

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