eBook-Laden-2-Go: 2012 hatte ich einen QR-Code-Laden. Ohne Laden.

eBook Laden 2 Go – viSales

Im Unperfekthaus in Essen wollte ich eine gedruckte Speisekarte aufstellen – Klappentext, Cover, QR-Code. Kein Regal, kein Kassenbon. Nur Papier und ein Link zum Kauf.

Die Idee war: eBooks kaufen wie vom Menü bestellen. Der Laden ist das Bild. Der Kauf passiert woanders. Wollte ich eher als eine Art Kunstprojekt statt kommerzieller Testlauf im Unperfekthaus umsetzen. Hatte sogar schon die Zusage vom Eigentümer Reinhard Wiesemann.

eBook Laden 2 Go Katrin – viSales Zeichnen einer lieben Bekannten, Katrin.

Leider wurde dann Thorsten “Woody” Wolfersdorf, mein Zeichner / Grafiker / Freund krank. Habe dann die Idee zu den Akten gelegt und mich auf die weitere Entwicklung meiner Agentur konzentriert.

ebook laden 2 go cropped – viSales Zeichnung / Comic zur Gesamtidee von Woody

Realitätscheck

QR-Codes sind heute überall. Physische Objekte als Interface zum Digitalen – das ist kein Experiment mehr, das ist Alltag. Die Idee war nicht falsch.

Sie war nur… circa zwölf Jahre zu früh dran.

Ich meine ich hatte sogar damals die URL ebookladen2go.de.

 

 

War ein Projekt kurz bevor ich die interaktiven eBooks für den Hobbit-Film produzierte, einfach hier kuratiert unter Impulse.

 

 

Typische Fragen

Was war die Kernidee des eBook-Ladens?

eBooks kaufen wie vom Menü bestellen: Eine gedruckte Speisekarte mit Cover, Klappentext und QR-Code – kein Regal, kein Kassenbon. Der physische Ort (geplant: das Unperfekthaus in Essen) dient als Interface, der Kauf passiert digital. Eher Kunstprojekt als kommerzieller Testlauf.

Warum wurde das Projekt nicht umgesetzt?

Der Zeichner und Freund Thorsten „Woody” Wolfersdorf erkrankte, bevor die Umsetzung beginnen konnte. Gerhard Schröder legte die Idee daraufhin zu den Akten und konzentrierte sich auf die weitere Entwicklung der Agentur.

War die Idee ihrer Zeit voraus?

Ja. QR-Codes als Interface zum Digitalen und physische Objekte als Kaufauslöser sind heute Alltag – 2012 war das ein Experiment. Laut eigenem Rückblick war die Idee rund zwölf Jahre zu früh.