Zeiss is good for your eyes!
Ich gebe zu: 2011 war ich mit der Zeiss Cinemizer-Brille vom Titelbild eher neugierig als kompetent. Aber genau diese Neugier – und die frühen Zeiss-Produkte – haben mich bis heute begleitet.
2011 trug ich auf der Frankfurter Buchmesse eine ZEISS Group Cinemizer. Frank Krings lud mich damals zur Messe ein und stellte den Kontakt her. Danke Frank! Video-Interview hier verlinkt. Seit GNÄDIG!
Vor drei Jahren habe ich dann eine AR-Brille der Zeiss-Tochter tooz technologies GmbH getestet – in einem kleinen Video-Review.
Beide Male war mein Fazit: interessant, aber noch nicht wirklich vertriebsrelevant. Diese beiden Momente begleiten mich bis heute, weil sie mich etwas gelehrt haben: Technologie entwickelt sich schnell.Vertriebliche Relevanz entwickelt sich langsam. Und manchmal warten wir zehn Jahre, bis beides zusammenpasst.
Inzwischen ist es so weit:– AR läuft im Browser ohne App– USDZ/OpenUSD macht 3D-Daten endlich wiederverwendbar– Varianten werden direkt verständlich– Entscheidungen fallen schneller, weil Produkte klarer werden.
Aus Experimenten sind Werkzeuge geworden: Nicht, weil die Hardware spektakulärer ist, sondern weil die Anwendung präziser geworden ist.
Und ja: In einem alten Shadowrun--Deutschland-in-den-Schatten-Band gab es diesen fiktiven Zeiss-Slogan: “Zeiss is good for your eyes.“ Damals ein Augenzwinkern. Heute fast ein Kommentar über die Entwicklung selbst.
Vielleicht ist das die eigentliche Erkenntnis dieses Sonntags: Technologie zeigt erst dann Wirkung, wenn sie Menschen hilft, klarer zu sehen, im wahrsten und im übertragenen Sinne.
Ein früherer LinkedIn-Beitrag, hier als Impuls kuratiert.