Was Deine Website KI-Sprachmodellen sagt und warum das künftig wichtig wird
Sommer 2025: An einem Mittwoch, 20 Minuten vor meinem KI-Vortrag bei der Agentur 40komma6 GmbH in meiner Geburtsstadt Bad Oeynhausen. Das iPhone klingelt: Ein Unternehmer sucht eine Agentur für ein VR-Projekt. Der Anrufer sagt: „Ich hab ChatGPT gefragt, wer sowas in Bochum macht. Ihre Website kam – also hab ich angerufen.“
Kein Beweis für eine neue Ära der KI-Suche, aber ein Signal. Sprachmodelle werden immer öfter als Recherche-Tool genutzt. Die Frage ist also nicht nur:
Wie gut werd ich bei Google gefunden? Sondern auch: "Was sagt ChatGPT über meine Firma?" Ein (noch) wenig bekanntes (eher experimentelles) Mittel dafür ist die LLMs.txt. Sie funktioniert wie robots.txt, nur für Large Language Models: Man gibt an, ob und wie KI die eigenen Inhalte nutzen darf.
Bei viSales sagen wir ganz klar:
👉 User-Agent: *
👉 Allow: /
👉 Komm rein, liebe KI – aber lies mit Respekt.
Wir wollen, dass unsere Inhalte gelesen und genutzt werden, auch "von Maschinen". Weil ich ja sowieso das Wissen auf YouTube, LinkedIn oder anderen Plattformen teile.
Darum überlegen wir jetzt eine eigene llms.txt veröffentlicht. Ein kleines Zeichen, aber mit großer Haltung: Offenheit statt Abschottung. Mehr zur Idee auf: https://llmstxt.org
Und das KI-Bild des Beitrags?
Unser "viSales-Café am Ende des Metaverse".
Für Menschen.
Und Maschinen mit Fragen.
Diese Zeilen sind ein kuraierter KI-Impuls aus dem Jahr 2025 aus meinen dortigen LinkedIn-Postings. Statt einer LLMs.txt haben wir 2026 ein Google-Notebook.LLM für Interessenten angelegt.