Messen

Auf einen Blick

Messeflächen werden dann wirksam, wenn sie Gespräche erleichtern, Inhalte verständlich machen und Entscheidungen unterstützen. Statt reiner Präsentation geht es um gezielte Interaktion, die Besucher einbindet und den Vertrieb im Gespräch entlastet. Digitale und räumliche Formate helfen dabei, komplexe Produkte auch auf begrenztem Raum klar zu vermitteln.

Die folgenden Beispiele sind bewusst nach dem verfügbaren Platz am Messestand sortiert. Sie zeigen, wie sich räumliche Inhalte einsetzen lassen – vom großen Exponat bis zum Minimalstand mit wenigen Quadratmetern. Im Fokus steht dabei nicht die Technologie, sondern die Frage, wie Gespräche auf begrenzter Fläche unterstützt werden können.

Große Systeme auf kleinstem Raum erklären

Ein Kunde aus der Logistikbranche stand vor einer typischen Messeherausforderung: Eine komplette Logistikhalle sollte erklärt werden – auf begrenzter Fläche. Die Lösung war ein maßstäbliches Modell, das per iPad digital erweitert wurde.

Allein für diesen Exponatansatz sind rund 3 × 3 Meter Standfläche erforderlich: etwa 1 × 1 Meter für das Modell selbst und wenigstens rund ein Meter Bewegungs- und Gesprächsraum. Erst dieser Abstand ermöglicht es, Ebenen, Prozesse und Details gemeinsam zu betrachten und zu erklären.

Über einen „Röntgenblick“ lassen sich Abläufe, Ebenen und Zusammenhänge sichtbar machen, die physisch nicht zugänglich sind. Der Vertrieb wählt im Gespräch das passende Szenario aus – abhängig von Zielgruppe, Fragestellung und Gesprächsverlauf. Das iPad dient dabei nicht als Präsentationsfläche, sondern als Werkzeug im Dialog.

So lassen sich große, komplexe Systeme auf kleinstem Raum erklären: strukturiert, nachvollziehbar und angepasst an den jeweiligen Gesprächskontext.

Was Vertrieb davon hat

Maximale Erklärungstiefe bei minimalem Platzbedarf
Eine komplette Anlage wird über ein einziges Exponat erklärt – ohne zusätzliche Fläche, Aufbauten oder Wechsel.

Gesprächsführung statt Vorführung
Der Vertrieb entscheidet situativ, welches Szenario gezeigt wird. Inhalte folgen dem Gespräch, nicht einer festen Demo-Abfolge.

Ein Exponat für viele Zielgruppen
Dasselbe Modell kann je nach Gesprächsperspektive unterschiedlich erklärt werden – vom technischen Detail bis zum Prozessüberblick.

Wiederverwendbar über Messen hinweg
Das Exponat bleibt gleich, AR-Szenarien lassen sich an Messe, Zielgruppe oder Fokus anpassen.

iPad als mobiles Steuerungswerkzeug
Das Tablet dient der gezielten Auswahl von Perspektiven und Szenarien – nicht als eigenständige Präsentationsfläche.

Augmented Reality zur Kontext-Erweiterung
Digitale Ebenen machen verborgene Prozesse sichtbar, ohne das physische Modell zu ersetzen.

Keine zusätzliche Infrastruktur am Stand
Ein Exponat, ein mobiles Gerät – keine komplexe Techniklandschaft.

→ Augmented Reality-Beispiele im Detail

Reale Messdaten direkt im Gespräch nutzen

Auf dem HMI-Messestand von TURCK wurden reale Sensordaten direkt am Exponat sichtbar gemacht. Echte Sensoren speisen ihre Messwerte in Echtzeit in eine iPad-Anwendung ein, die die Daten direkt am Produkt visualisiert.

Für dieses Setup werden rund 4 Quadratmeter Standfläche benötigt.
Das Exponat selbst ist kompakt, entscheidend ist jedoch der Raum für zwei bis drei Personen, die gemeinsam auf das Produkt, die eingeblendeten Daten und das Gespräch fokussiert bleiben können.

Der Vertrieb entscheidet situativ, welche Informationen eingeblendet werden – abhängig von Interesse, Vorwissen und Gesprächsverlauf. Das iPad dient dabei nicht als Präsentationsfläche, sondern als Werkzeug im Dialog. Die Daten sind nicht simuliert, sondern stammen aus dem laufenden Betrieb.

´Technische Zusammenhänge werden direkt am Exponat verständlich, ohne zusätzlichen Platzbedarf für separate Screens oder Präsentationsflächen.

Was Vertrieb davon hat

Gespräche bleiben am Exponat
Reale Messdaten werden direkt dort sichtbar, wo das Produkt steht. Das Gespräch verlagert sich nicht auf Präsentationsflächen, sondern bleibt beim Objekt.

Situative Erklärung statt fester Demo-Abfolge
Der Vertrieb entscheidet im Gespräch, welche Werte eingeblendet werden. Informationen folgen dem Interesse des Besuchers – nicht einer vorgegebenen Dramaturgie.

Glaubwürdigkeit durch reale Daten
Live-Sensordaten ersetzen hypothetische Beispiele. Zusammenhänge werden nachvollziehbar, Rückfragen entstehen im Gespräch und nicht erst im Nachgang.

Hohe Flächeneffizienz
Ein Exponat mit kontextbezogener Visualisierung ersetzt mehrere erklärende Displays, Schaubilder oder zusätzliche Muster.

iPad als mobiles Gesprächswerkzeug
Das Tablet dient nicht als Präsentationsfläche, sondern als steuerbares Werkzeug im Dialog – flexibel, mobil und nah am Exponat.

Augmented Reality zur kontextbezogenen Darstellung
Messwerte und Zusammenhänge werden direkt am Produkt eingeblendet. AR unterstützt die Erklärung, ohne das Gespräch zu unterbrechen oder abzulenken.

Keine Simulation, keine Show
Gezeigt werden reale Daten aus dem laufenden Betrieb – nicht vorbereitete Demo-Szenarien.

→ Augmented Reality-Beispiele im Detail

Exponate ersetzen, wenn kaum Platz vorhanden ist

Für sehr kleine Messestände mit 2–4 m² wurde für die Firma Hamm ein Roll-up gestaltet, das das physische Exponat ersetzt. Über einen QR-Code lässt sich das Produkt ohne App-Installation direkt auf einem Tablet in Augmented Reality darstellen.

Das Roll-up dient dabei als Gesprächsanlass. Interessierte Besucher können das Produkt selbst im Raum betrachten, während der Vertrieb das Gespräch führt oder gezielt einsteigt. Ohne zusätzliche Technik, ohne Aufbauaufwand und ohne Medienbruch entsteht so ein räumlicher Eindruck – auch dort, wo kein Platz für ein Exponat vorhanden ist.

Was Vertrieb davon hat

Exponatersatz auf minimaler Fläche
Ein Roll-up übernimmt die Rolle des Produkts – ideal für 2–4 m²-Stände.

Kein Installations- oder Erkläraufwand
QR-Code scannen, ansehen, sprechen. Keine App, keine Einweisung.

Gespräch bleibt offen
AR wird nur dann genutzt, wenn Interesse besteht – kein Zwang, keine Warteschlange.

Sehr geringe Logistik- und Aufbaukosten
Kein Transport, kein Aufbau, kein Technikstress.

QR-basierte AR-Darstellung ohne App
Direkter Einstieg über das Endgerät – geeignet für schnelle, flexible Gespräche.

→ Augmented Reality-Beispiele im Detail

Große Anlagen erlebbar machen, die nicht auf den Stand passen

Für Unternehmen wie Evonik, K+S, igus, Carl Hamm oder Wavin wurden 360°- und VR(180)-Videos eingesetzt, um große Anlagen, Produktionsumgebungen oder komplette Werksbereiche in kurzer Zeit verständlich zu vermitteln.

Die Inhalte ermöglichen einen kompakten Überblick – vom Anlagenaufbau über Prozessschritte bis hin zu Sicherheits- oder Wartungsthemen – auch dann, wenn kein reales Exponat auf dem Stand Platz findet. Für eine VR-Nutzung ist in der Regel etwa 1 m² Bewegungsfläche pro Person ausreichend; bei mehreren gleichzeitig genutzten Brillen erhöht sich der Platzbedarf entsprechend.

Je nach Messesituation kommen die Inhalte auf Screens, mobil auf Tablets oder – wenn sinnvoll – in VR-Formaten zum Einsatz. Häufig wird VR dabei mit einem Monitor kombiniert, sodass auch umstehende Besucher dem Gespräch folgen können. Der Monitor dient dabei nicht nur als Begleitmedium, sondern auch als Aufmerksamkeitsmagnet für Laufkundschaft, der Gespräche initiiert, ohne Besucher aktiv aus dem Standgeschehen herauszulösen.

→ VR-Video-Beispiele im Detail

Was Vertrieb davon hat

Große Anlagen ohne Flächen- und Logistikaufwand erklären
Komplexe Umgebungen werden erlebbar, ohne Modelle, Transporte oder zusätzliche Standfläche.

Schneller Überblick statt langer Erklärung
Besucher verstehen Zusammenhänge in wenigen Minuten und können gezielt nachfragen.

Gezielte Vertiefung für interessierte Gesprächspartner
Virtual Reality wird bewusst als optionales Werkzeug eingesetzt – nicht als Pflichtprogramm.

Wiederverwendbare Inhalte
Einmal produziert, lassen sich die Videos vor, während und nach der Messe einsetzen.

360°- und VR(180)-Videoformate
Geeignet für Überblick und Orientierung, nicht für detaillierte Produktkonfiguration, in dem Falle wäre AR oder VR die bessere Wahl.

Flexible Ausspielung
Nutzung auf Screens, Tablets oder VR-Brillen – abhängig von Standgröße und Gesprächssituation.

Kein Ersatz für persönliche Beratung
VR ergänzt das Gespräch, es ersetzt es nicht.

3D-Monitore als Blickfang mit Gesprächsqualität

Autostereoskopische 3D-Monitore ermöglichen räumliche Darstellungen ohne 3D-Brille. Inhalte sind für mehrere Personen gleichzeitig sichtbar und benötigen lediglich Wandfläche am Stand, keine zusätzliche Bodenfläche.

Sie eignen sich besonders für Situationen, in denen kein reales Exponat vorhanden ist, Produkte zu groß oder zu klein für den Stand sind oder ein niederschwelliger Einstieg für Laufkundschaft benötigt wird. Der Monitor wirkt als visueller Anker, der Aufmerksamkeit erzeugt, ohne Besucher aus dem Standgeschehen herauszulösen.

Die räumliche Darstellung sorgt für einen kurzen Moment des Innehaltens. Das eigentliche Gespräch entsteht danach – geführt vom Vertrieb, nicht vom Medium.

Was Vertrieb davon hat

Aufmerksamkeit ohne Eintrittshürde
Räumliche Wirkung ohne Brille, App oder Erklärung.

Geeignet für Laufkundschaft
Der Monitor spricht auch Besucher an, die nicht aktiv angesprochen werden.

Gespräch bleibt offen und flexibel
Kein Vorführzwang, kein fixes Ablaufskript.

Kombinierbar mit anderen Formaten
z. B. als Einstieg vor AR- oder VR-Vertiefungen.

Autostereoskopische Displays
Autostereoskopische 3D-Monitore erzeugen einen räumlichen Tiefeneindruck, ohne dass der Betrachter eine Brille oder ein Headset tragen muss. Möglich wird dies durch eine spezielle Display-Technik, die dem linken und rechten Auge leicht unterschiedliche Bildinformationen zuspielt. Das menschliche Gehirn setzt diese zu einem dreidimensionalen Eindruck zusammen.

Im Unterschied zu klassischem 3D oder VR bleibt der Betrachter dabei vollständig im realen Raum. Es gibt keine Abschottung, keine Geräteübergabe und keinen Wechsel der Gesprächssituation. Mehrere Personen können den Monitor gleichzeitig betrachten, sich austauschen und gemeinsam auf Inhalte zeigen.

Für den Messeinsatz bedeutet das: räumliche Darstellung mit geringer Einstiegshürde, dauerhaft einsatzfähig, gut sichtbar aus dem Gang – und ohne zusätzlichen Betreuungsaufwand.

Hybride Messestände – reale Fläche gezielt erweitern

Bei hybriden Messeständen wird die physische Standfläche durch räumliche Inhalte ergänzt. Besucher bewegen sich weiterhin auf einem realen Messestand, erhalten jedoch über AR- oder VR-Darstellungen zusätzliche Ebenen, die physisch nicht vorhanden sind. Entscheidend ist dabei, wie viel reale Fläche zur Verfügung steht.

Bereits ab etwa 4 m² Standfläche lässt sich eine virtuelle Stand-Extension umsetzen: Dort, wo physisch der Gang beginnt, setzt sich der Stand virtuell fort. Produkte, Anlagen oder Räume erscheinen jenseits der realen Standkante und erweitern den Stand optisch, ohne zusätzliche Quadratmeter zu benötigen.

Der Ansatz eines gemeinsamen, bewusst freien Erlebnisraums – bei dem mehrere Personen parallel unterschiedliche Inhalte im selben Raum erleben – stellt höhere Anforderungen an Bewegungsfreiheit und Gesprächsführung. Diese Variante entfaltet ihren Nutzen erst ab etwa 20 m² Standfläche, wenn ausreichend Raum für gleichzeitige Nutzung, Orientierung und parallele Gespräche vorhanden ist.

In beiden Fällen bleibt der reale Stand der Ort des Gesprächs. Die virtuelle Ebene liefert Kontext, Tiefe und Vergleichbarkeit – angepasst an Fläche, Zielgruppe und Messesituation.

Was Vertrieb davon hat

Mehr Wirkung auf gleicher Fläche
Große Produktwelten oder Showrooms lassen sich zeigen, ohne zusätzliche Quadratmeter zu benötigen.

Zwei bewährte Spielarten – je nach Messesituation:

A) Virtuelle Stand-Extension
Dort, wo physisch der Gang beginnt, setzt sich der Stand virtuell fort. Produkte, Anlagen oder Räume erscheinen jenseits der realen Standkante und erweitern den Stand optisch.

B) Gemeinsamer Raum, individuelle Inhalte (Shared-Space-Ansatz)
Ein Teil der Standfläche bleibt bewusst frei. Mehrere Personen können sich gleichzeitig im selben Raum bewegen, erleben dort jedoch unterschiedliche Anlagen oder Szenarien – abhängig von Gerät, Rolle oder Gesprächssituation.

Hohe Flexibilität ohne Umbau
Szenarien lassen sich wechseln, ohne den Stand baulich zu verändern.

Gesprächsführung bleibt kontrolliert
Der Vertrieb entscheidet, wann und wie die virtuelle Ebene eingesetzt wird.

AR- und VR-gestützte Raumextension
Virtuelle Inhalte werden positions- und kontextabhängig im realen Raum verankert. Unterschiedliche Endgeräte können parallel genutzt werden, ohne dass alle Beteiligten dieselben Inhalte sehen müssen.

Virtuelle Messestände – Inhalte ohne physische Präsenz

Nicht jeder Kontakt findet physisch am Messestand statt. Virtuelle oder hybride Standkonzepte ermöglichen es, Inhalte parallel oder zeitlich versetzt zu nutzen – etwa für internationale Ansprechpartner, zur Vor- und Nachbereitung von Gesprächen oder zur Weitergabe nach der Messe.

Dabei geht es nicht um die Simulation eines Messestands, sondern um die gezielte Aufbereitung der Inhalte, die im Gespräch relevant sind. Gezeigt werden nicht Aufbau, Architektur oder Standdesign, sondern Produkte, Systeme und Argumente – strukturiert, nachvollziehbar und unabhängig vom Ort.

Am Beispiel des Kunden igus wird dieses Prinzip deutlich: Die Inhalte wurden zunächst als 360°-Erlebnis für den Einsatz mit VR-Brillen am Messestand umgesetzt. Auf dieser Basis entstand anschließend eine browserbasierte Rundgangslösung, mit der sich derselbe Inhalt auch ohne VR-Brille im Web betrachten lässt. So bleiben Inhalt und Dramaturgie identisch – unabhängig davon, ob das Gespräch vor Ort, im Nachgang oder remote stattfindet.

Virtuelle Inhalte ersetzen den persönlichen Kontakt nicht. Sie sorgen jedoch dafür, dass Gespräche fortgesetzt werden können, auch wenn ein Treffen vor Ort nicht möglich ist.

Der Vorteil dieses Ansatzes: Inhalte werden einmal produziert und anschließend in unterschiedlichen Formaten genutzt – am Messestand mit VR-Brillen, im Web-Browser zur Nachbereitung und für internationale Kontakte.

Was Vertrieb davon hat

Reichweite über den Messestand hinaus
Gespräche lassen sich mit denselben Inhalten weiterführen – unabhängig von Ort und Zeitpunkt.

Bessere Gesprächsvorbereitung
Inhalte können vorab geteilt werden, um Termine gezielt vorzubereiten.

Klare Nachbereitung statt losem Nachfass
Besprochene Inhalte bleiben verfügbar und anschlussfähig.

Kein zusätzlicher Flächen- oder Logistikaufwand
Virtuelle Inhalte ergänzen den Stand, ohne ihn zu verkomplizieren.

Vertiefung: 360°-Messeprojekte und der Weg zum hybriden Messestand

In diesem Video zeigen wir zwei 360°-Video-Projekte, die auf Messen eingesetzt wurden – und wie sich daraus der Gedanke hybrider Messestände entwickelt hat.
Am Beispiel wird deutlich, wie immersive Inhalte zunächst als ergänzendes Medium genutzt werden und später zu eigenständigen Raumkonzepten führen können.

Das Video dient nicht als Anleitung, sondern als Einordnung: Wie aus konkreten Messeprojekten neue Präsentationsformen entstehen.

Messeerfolg maximieren: Exponate durch Augmented Reality aufwerten

Ergänzende Formate für den Messestand

Nicht jede Messe erfordert räumliche oder immersive Formate. In vielen Situationen sind klassische Präsentationsmedien die pragmatischere oder ergänzende Lösung. Deshalb entwickeln wir neben AR-, VR- und Hybridformaten auch Inhalte für bewährte Messe-Setups.

Videos für Monitore
Produkt-, Anlagen- oder Erklärvideos für klassische Screens. Als Blickfang, zur Unterstützung im Gespräch oder als ruhiges Hintergrundmedium. Auf Messen häufig das effizienteste Format, um Inhalte schnell verständlich zu vermitteln.

Interaktive Präsentationen (Touch & PowerPoint)
Strukturierte, verzweigte Präsentationen für Touch-Monitore oder als interaktive PowerPoint-Lösung. Robust, messeerprobt und flexibel einsetzbar – sowohl am Stand als auch später im Vertrieb oder in Terminen.

Interaktive Präsentationen im Detail

Diese Formate ersetzen keine räumlichen Erlebnisse, sie ergänzen sie dort, wo Stabilität, Einfachheit und Wiederverwendbarkeit im Vordergrund stehen.

Darüber hinaus produzieren wir Videos nicht nur für den Messeinsatz, sondern auch rund um die Messe: zur Vorbereitung im Vorfeld oder als begleitende Berichterstattung während der Veranstaltung.

Videoproduktionssbeispiele im Detail

Für physische Messeexponate arbeiten wir zudem gern mit spezialisierten Partnern zusammen. In Kombination aus realem Exponat und digitalen Erweiterungen entwickeln wir gemeinsam integrierte Lösungen – abgestimmt auf Standfläche, Produkt und Gesprächssituation.

Livestream mit dem Partner PS Modellbau (ca. 50 Min.)

3D-Daten als Grundlage

Wie kommen wir an die passenden 3D-Daten?
Für Messezwecke sind keine „perfekten CAD-Daten“ zwingend notwendig. Je nach Produkt, Ziel und Zeitrahmen gibt es drei bewährte Wege, um geeignete 3D-Inhalte zu erzeugen.

1. Ableitung aus vorhandenen CAD-Daten
Wenn CAD-Daten existieren, können diese gezielt reduziert, strukturiert und für Präsentationen aufbereitet werden. Dabei geht es nicht um technische Vollständigkeit, sondern um Verständlichkeit, Maßstab und Vergleichbarkeit. Dieser Weg eignet sich besonders für Maschinenbau, Anlagenbau und modulare Produkte sofern ein Zugriff auf die Daten möglich ist.

2. Erstellung aus Produktfotos
Für viele Produkte lassen sich 3D-Modelle auch aus Fotomaterial ableiten, ggf. mit KI-Unterstützung. Das ist sinnvoll, wenn keine CAD-Daten vorliegen oder wenn Geschwindigkeit wichtiger ist als technische Tiefe. Diese Modelle eignen sich hervorragend für Präsentationen, Messen und frühe Vertriebsphasen.

3. 3D-Scan und Photogrammetrie
Reale Objekte, Prototypen oder bestehende Anlagen können direkt gescannt werden. So entstehen realitätsnahe Modelle, die sich für räumliche Präsentationen, Vergleiche oder Schulungen nutzen lassen – auch dann, wenn keine digitalen Konstruktionsdaten verfügbar sind.

Welche Lösung ist die richtige?
Das hängt vom Einsatzzweck ab: viSales berät, welcher Weg sinnvoll ist – und bereitet die Daten so auf, dass sie für Spatial Presentation, AR, Meetings oder Messen langfristig nutzbar bleiben.

Typische Fragen aus Marketing & Vertrieb

Wie viel Standfläche brauchen die einzelnen Ansätze wirklich?
Die Beispiele auf dieser Seite sind bewusst nach Quadratmetern sortiert. So lässt sich schnell einschätzen, was bei 2–4 m², 6–9 m² oder größeren Flächen realistisch umsetzbar ist.

Muss ich mich vorab für eine Technologie festlegen?
Nein. Die Lösungen lassen sich kombinieren oder schrittweise einsetzen – von klassischen Präsentationen bis zu hybriden Formaten.

Wie betreuungsintensiv sind die Lösungen am Stand?
Viele Formate sind so ausgelegt, dass sie ohne dauerhafte Betreuung funktionieren oder nur punktuell eingesetzt werden.

Was davon kann ich nach der Messe weiterverwenden?
Inhalte lassen sich häufig im Vertrieb, auf der Website oder in Präsentationen weiter nutzen – nicht nur für den Messetag.

Eignet sich das auch für kleine Vertriebsteams?
Ja. Gerade für kleine Teams sind einfache, robuste Formate oft sinnvoller als komplexe Setups.

Typische Fragen aus Planungs- & Entscheidungssicht

Was ist ein sinnvoller Einstieg ohne großes Risiko?
Klassische Videos, interaktive Präsentationen oder kompakte AR-Anwendungen eignen sich gut für einen ersten Einsatz.

Wie planungssicher sind die Lösungen?
Der Fokus liegt auf stabilen Setups mit klarer Einsatzlogik – nicht auf experimentellen Messeinstallationen.

Lässt sich das in bestehende Messestände integrieren?
Ja. Die Formate sind so konzipiert, dass sie bestehende Standkonzepte ergänzen und nicht ersetzen müssen.

Wie hoch ist der logistische Aufwand?
Viele Lösungen reduzieren Transport, Aufbau und Abstimmung im Vergleich zu klassischen Exponaten.

Wie lange dauert die Umsetzung bis zur Messe?
Das hängt vom gewählten Format und vom vorhandenen Material ab. Einfache Inhalte wie Videos oder interaktive Präsentationen lassen sich oft innerhalb weniger (ab 1-2) Wochen realisieren. Räumliche oder hybride Formate benötigen oft mehr Abstimmung und Vorlauf. In vielen Fällen starten Projekte bewusst schlank und werden schrittweise erweitert – auch über mehrere Messen hinweg.

Was ist realistisch, wenn die Messe näher rückt?
Kurzfristige Maßnahmen sind möglich, wenn auf bestehendem Material aufgebaut werden kann (z. B. Videos, Präsentationen, einfache AR-Anwendungen). Komplexere räumliche oder hybride Formate benötigen mehr Vorlauf und klare Entscheidungen. Häufig werden Projekte deshalb in sinnvollen Ausbaustufen geplant, statt alles in einem Schritt umzusetzen.

Was passiert, wenn sich die Messeanforderungen kurzfristig ändern?
Digitale Inhalte lassen sich oft schneller anpassen als physische Exponate.


Wie es weitergehen kann

Wenn unsere Arbeitsweise zu eurer Fragestellung passt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, weiterzugehen. Nicht jede Anfrage muss sofort ein Projekt sein – oft reicht ein erstes gemeinsames Einordnen, z. B. zur Standfläche, zu möglichen Formaten oder zu einem sinnvollen Einstieg.

Ins Gespräch kommen

Wenn du prüfen möchtest, ob ein überschaubarer Einstieg sinnvoll ist, ist eine kurze Kontaktaufnahme der nächste Schritt. Ohne Pitch, bei einer Tasse Tee oder Kaffee.