Einordnung

Neue visuelle Technologien entstehen schnell. Begriffe wechseln, Formate entwickeln sich weiter, Plattformen kommen und gehen. Was bleibt, sind konkrete Fragestellungen aus Marketing, Vertrieb und Produktkommunikation

Diese Seite ordnet Technologien und Formate nicht nach Neuheitswert, sondern nach ihrer Funktion. Sie soll dabei helfen zu verstehen, wann welche Ansätze sinnvoll sind – und wann nicht. Nicht als Anleitung, sondern als Orientierung.

Einstieg: Spatial Content im Marketing – Einordnung & Denkrahmen

Denkrahmen

Technologie ist Mittel, nicht Ziel

Visuelle Formate entfalten ihre Wirkung nicht durch technische Eigenschaften, sondern durch ihren Einsatzkontext. Entscheidend ist weniger, was technisch möglich ist, sondern welche Entscheidung vorbereitet oder welches Gespräch unterstützt werden soll.

Deshalb betrachten wir Technologien nicht isoliert, sondern im Zusammenhang von Datenbasis, Wiederverwendbarkeit, Zielgruppe und Einsatzdauer.

Daten & Systeme

Struktur vor Format

Komplexe visuelle Inhalte entfalten ihren Wert erst dann, wenn sie auf einer belastbaren Datenbasis aufbauen. Systeme wie OpenUSD schaffen die Grundlage dafür, Inhalte über verschiedene Formate, Geräte und Einsatzszenarien hinweg konsistent zu nutzen damit Inhalte im Marketing, im Vertrieb und in Präsentationen konsistent nutzbar bleiben.

Hier geht es nicht um Dateiformate, sondern um Systemlogik: Wie entstehen Inhalte, die sich weiterentwickeln lassen, statt bei jedem Projekt neu zu beginnen?

Digitale Zwillinge im Mittelstand: Nutzen & Einordnung
OpenUSD – die technische Grundlage für nachhaltige visuelle Verkaufsprozesse
USDZ - Das OpenUSD-Datenformat erklärt
Von CAD zu OpenUSD: Datenbasis für AR & Vertrieb

Immersive Videoformate

Erleben statt erklären – aber nicht immer

Immersive Videoformate wie 360°, VR180 oder Immersive & Spatial Video eignen sich besonders dann, wenn räumliche Zusammenhänge entscheidend sind. Sie können Nähe erzeugen, Orientierung geben und komplexe Umgebungen erfahrbar machen.

Gleichzeitig sind sie kein Allheilmittel. Nicht jede Aufgabe profitiert von Immersion – manchmal ist gezielte Blickführung wirkungsvoller als vollständige Rundumsicht.

360°-, VR180-, Immersive & Spatial- Video im Vergleich
360°- & VR180-Video-Projekt-Beispiele

Räumliche Interaktion

Verstehen durch Handeln

Augmented Reality und verwandte Formate ermöglichen Interaktion direkt am Produkt oder im Raum. Sie eignen sich besonders dann, wenn Funktion, Mechanik oder Einbausituationen nachvollziehbar gemacht werden sollen.

Im Unterschied zu Video steht hier nicht das Erleben, sondern das aktive Erkunden im Vordergrund – oft in Kombination mit realen Objekten oder Mustern.

Augmented Reality-Projekt-Beispiele
AR im E-Commerce: Einordnung & Praxisüberblick
Augmented Reality auf Messen: Einsatzfelder & Beispiele
→ Anwendung: Spatial Presentation

Grenzfälle & Einordnung neuer Formate

Nicht alles, was möglich ist, ist sinnvoll

Formate wie volumetrisches Video oder neue Plattformansätze eröffnen interessante Perspektiven, sind aber häufig noch auf spezielle Anwendungsfälle beschränkt. Ihre Einordnung erfordert Erfahrung – und Zurückhaltung.

Nicht jede neue Technologie muss sofort eingesetzt werden. Entscheidend ist, ob sie einen klaren Mehrwert für Kommunikation, Vertrieb oder Entscheidungsprozesse bietet.

360°-, VR180-, Immersive & Spatial- Video inkl. "Volumetrischem Video"
→ Ausblick: Spatial Websites

Warum wir hier nicht über
KI oder Metaverse sprechen

Begriffe wie Metaverse oder Künstliche Intelligenz sind in vielen Diskussionen präsent. Für den Mittelstand stellt sich jedoch weniger die Frage nach Schlagworten als nach konkretem Nutzen.

Was häufig als "Metaverse" bezeichnet wird, hat sich im industriellen Kontext längst weiterentwickelt – hin zu pragmatischen, datenbasierten Systemen für Simulation, Planung und Visualisierung, dem Industrial Metaverse. In diesem Umfeld spielt OpenUSD eine zentrale Rolle, etwa in industriellen Plattformen wie NVIDIA Omniverse. Genau hier liegt unser inhaltlicher Schwerpunkt.

Ähnlich verhält es sich mit KI. Wir setzen KI-basierte Werkzeuge selbstverständlich in unserer täglichen Arbeit ein, etwa zur Effizienzsteigerung in Produktion, Analyse oder Aufbereitung. Wir machen daraus jedoch kein eigenständiges Leistungsversprechen, weil der Mehrwert nicht in der Technologie selbst liegt, sondern im Ergebnis.

Diese Seite konzentriert sich deshalb bewusst auf Themen, die heute im Marketing- und Vertriebsalltag unmittelbar wirksam sind.

Abschluss

Diese Einordnung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Technologien verändern sich, Einsatzszenarien ebenso. Was bleibt, ist die Frage nach dem passenden Werkzeug für eine konkrete Aufgabe.

→ Fallbeispiele
→ Leistungen