Vorführung oder Werkzeug?
Genau daran scheitern viele neue Technologien, oder?
Wenn ich mir neue Technologien anschaue, stelle ich mir als Geschäftsführer immer dieselbe Frage: Hilft mir das im Alltag, oder ist es nur eine gute Vorführung?
Viele dieser futuristischen AR- und VR-Ansätze sehen beeindruckend aus. Aber sie enden oft dort, wo der eigentliche Betrieb beginnt: Nach der Präsentation.
Was für mich zählt, ist nicht der Effekt.
Sondern ob das, was einmal aufgebaut wurde, später noch nutzbar ist. Eine solche Szene ist wie ein Messestand: Gut für den Moment. Danach wird sie abgebaut.
Ein gute 3D-Datei ist eher wie eine Maschine: Es steht da. Man kann es erweitern. Man kann Teile austauschen. Und man nutzt es in unterschiedlichen Situationen weiter.
Genau deshalb interessiert mich das Thema OpenUSD: Nicht als Technikdiskussion, sondern aus einer ganz einfachen Überlegung: Baue ich heute etwas, das morgen wieder neu gemacht werden muss, oder schaffe ich eine Grundlage, auf der Vertrieb, Marketing und Produkt langfristig arbeiten können?
Die Datenbrille ist dabei austauschbar.
Der Kanal auch.
Die Datei / Struktur / das Environment dahinter nicht.
Mich würde interessieren: Worauf achtet ihr stärker, auf den Effekt beim ersten Messe-Termin oder auf die Nutzbarkeit danach?