USDseal Inspector v0.28: 3D-Preview, Trust-Layer und Variants-Realität

USDseal Inspector v0.28: 3D-Preview, Trust-Layer und Variants-Realität
  • Inspector v0.28 kommt jetzt in zwei Varianten: Standard (schlank, Privacy-First, kein CDN-Load) und Advanced (mit optionalem 3D-Preview via Three.js) — beide Open Source, beide kostenlos, beide vollständig lokal im Browser.
  • Don't trust, verify — konkret gemacht: Ein einzelner Bit-Flip verändert 53,9 % aller Bits im SHA-256-Hash. Der Inspector zeigt das live, mit Python-Verifier zum Selbstprüfen.
  • 3D-Preview mit Realitätsbild: Variants-Assets — im B2B-Vertrieb die Norm — rendert Three.js nur eingeschränkt. Der Inspector sagt das offen. USDconfig löst es via offline Asset-Vorbereitung.

Folgeartikel zum ursprünglichen Beitrag USDseal Inspector — Browser-Tool. Der bestehende Artikel bleibt als Snapshot Stand v0.23 erhalten; dieser Update-Beitrag fasst alle Entwicklungen seit dem Projektstart am 28. April 2026 zusammen.

Das Problem und warum es einen Advanced gibt

Wer ein USDZ-Asset erhält, sieht von außen: eine Datei. Was drin ist — Geometrie, Texturen, Materialien, eingebettete Subfiles, Variants, Provenienz — bleibt unsichtbar. Kein Betriebssystem öffnet USDZ wie einen Ordner. AR Quick Look rendert oder bricht, ohne zu erklären warum. CAD-Exporteure liefern Assets, die auf dem iPhone nicht starten, weil ein Texturformat falsch ist oder der defaultPrim fehlt.

Der USDseal Inspector löst genau das: USDZ droppen, sofort sehen was drin ist. AR-Diagnose mit konkreten Fix-Hinweisen. Geometrie-Kennzahlen. Texturen mit PBR-Channel-Zuordnung. Alles lokal im Browser, kein Upload, kein Server.

Warum dann zwei Varianten? Weil sich zwei Anforderungen widersprechen. Compliance- und Audit-Rollen brauchen ein Tool ohne externe Abhängigkeiten — kein CDN-Load, keine Netzwerkaktivität außer dem initialen Seitenaufruf. Vertriebsteams und 3D-Reviewer wollen das Asset auch sehen, nicht nur analysieren. Standard und Advanced lösen beide Anforderungen aus einer gemeinsamen Codebasis — ohne Kompromiss in die falsche Richtung.

Was der Inspector heute zeigt: Validator-Vollscope

Wer den Bestandsartikel kennt, hat den Inspector als Drop-Tool für USDZ-Inspektion und PDF-Report gelernt. Seitdem wurden acht Major-Versionen veröffentlicht. Der Scope ist erheblich gewachsen.

Geometrie-Kennzahlen. Der Inspector analysiert heute zehn Kennzahlen: Polygon-Anzahl, Vertices, Materialien, Prims, Joints, UV-Sets, Subdivision-Status, Time-Range, FPS und Mesh-Komplexität. Das reicht für eine fundierte Aussage zu Render-Last und AR-Tauglichkeit — ohne externes Tool.

Texturen mit PBR-Channel-Erkennung. Ein Texture-Vollbild-Modal zeigt alle eingebetteten Texturen mit Kanal-Zuordnung: Albedo, Normal, Roughness, Metallic, Emissive, Occlusion und vier weitere PBR-Channels. Formate werden über Magic-Bytes erkannt — AVIF, HEIC, KTX2, TIFF und ASTC werden korrekt identifiziert, auch wenn der Dateiname nicht eindeutig ist.

AR-Quick-Look-Diagnose. 21 Regeln in sieben Kategorien, gegen die aktuelle Apple-Dokumentation verifiziert. Die Severity-Logik wurde nach einem Real-World-Sweep mit sechs Kundendateien kalibriert: Das System unterscheidet heute zwischen "läuft mit Vorbehalt" und "bricht" — statt alles als kritischen Fehler zu markieren.

USDC-Binary-Limitation. Bei binären USDC-Assets kann der Inspector Material-Details nicht vollständig auslesen. Das wird transparent kommuniziert — inklusive Hinweis, welche Informationen fehlen und warum.

Multi-File-Drop. Mehrere Assets lassen sich gleichzeitig droppen und werden vertikal gestapelt ausgewertet. Für Batch-Prüfung vor einem Kunden-Handover ist das ein wesentlicher Effizienzgewinn.

PDF Audit Report: Der Vertriebs-Anhang

Der PDF-Export war im Bestandsartikel bereits angelegt. Inzwischen ist er vollständig ausgebaut und produktionsreif.

Das A4-Layout basiert auf jsPDF 3.0.3 und lädt Cross-Browser zuverlässig herunter — ohne Server, ohne Upload. Der Aufbau folgt einer User-First-Reihenfolge: AR-Diagnose steht oben, weil das die Frage ist, die Vertriebsverantwortliche zuerst stellen. Der USDseal-Block mit Signatur-Informationen folgt danach.

Für Assets mit mehr als 20 eingebetteten Texturen greift automatisch eine kompakte 6-Spalten-Tabelle statt der Einzelauflösung. Große Industriefiles — CAD-exportierte USDZ mit vielen Material-Varianten — erzeugen damit lesbare Reports statt endlos langer Seiten.

Die Geometrie-Sektion enthält einen USDC-Hint-Block, der erklärt, warum bei binären Assets einzelne Werte fehlen. Kein Fehler — sondern dokumentierte Limitation.

Don't trust, verify: Die 3-Layer-Trust-Architektur

Version 0.27 hat den Inspector um eine Vertrauensschicht erweitert, die über reine Dateiinspektion hinausgeht. Hintergrund: Ein USDseal-Siegel auf einem 3D-Asset ist nur dann aussagekräftig, wenn der Empfänger den Siegel-Inhalt selbst verifizieren kann — unabhängig vom Aussteller.

Komponenten-Hash live im Browser. Die Verify-UI zeigt eine Tabelle mit Hash-Werten aller Asset-Komponenten, direkt im Browser berechnet via WebCrypto SubtleCrypto.digest(). Kein Server-Request, keine externe Abhängigkeit.

Pre-Seal-Hash und Manifest-Signatur. Der Inspector zeigt den Hash des Assets vor dem Siegeln — als Soft-Check gegen den gespeicherten Manifest-Wert. Phase 2 (v0.3) bringt Ed25519-Signaturverifikation via WebCrypto; das Manifest-Format ist bereits vorbereitet.

Avalanche-Demo: Mathematik in Aktion. Ein interaktiver Block demonstriert die Avalanche-Eigenschaft kryptografischer Hashes: Ein einzelner Bit-Flip im Input verändert im Durchschnitt 138 von 256 Bits im SHA-256-Ausgabehash — das entspricht 53,9 %. Die Demo läuft vollständig im Browser. Der Satz darunter lautet: "Das ist Mathematik in Aktion. Don't trust, verify."

Independent Verifier als Python-Snippet. Wer den Inspector-Report nicht im Browser prüfen will, kann den Independent Verifier direkt nutzen: github.com/KopfKinoK3/usdseal-verify. Fünf Zeilen Python reichen für eine vollständige Hash-Verifikation. Die Verify-Strategie ist dokumentiert unter USDSEAL-VERIFY-STRATEGY.md.

Inspector Standard & Inspector Advanced: zwei Varianten für unterschiedliche Anforderungen

Ab v0.28.0 gibt es den Inspector in zwei Distributionen aus einer gemeinsamen Codebasis, gebaut via Python-Build-Step.

Inspector Standard ist schlank, Privacy-First und Reviewer-tauglich. Keine CDN-Abhängigkeiten, kein 3D-Bundle, kein automatischer Netzwerk-Load. Der Standard-Report läuft bei jedem Drop sofort — auch in air-gapped Umgebungen und bei Compliance-Anforderungen, die externen Ressource-Load ausschließen. Er eignet sich für Audit-Rollen, Einkauf und alle, die ein Asset verifizieren wollen, ohne es darzustellen.

Inspector Advanced enthält alle Standard-Features plus den optionalen 3D-Preview via Three.js. Das Three.js-Bundle (r184) wird nicht beim Seitenload geladen, sondern erst on-Click — der Initial-Load des Advanced beträgt 217 KB statt 1.244 KB. Wer nur den Report braucht, zahlt keine Performance-Kosten für den Player.

Beide Varianten sind kostenlos, Open Source und laufen vollständig lokal im Browser. Der Code liegt unter github.com/KopfKinoK3/usdseal-inspector.

3D-Preview im Desktop-Browser (Inspector Advanced)

Drag eine USDZ-Datei in den Advanced — der Standard-Report erscheint sofort. Darunter liegt der 3D-Preview-Block, der erst auf Klick aktiviert wird.

Asset-Klassifikation vor dem Klick. Der Inspector bewertet das Asset, bevor Three.js gestartet wird:

  • PASS — einfache USDA-Assets (Pixar-Beispiel-Klasse): 3D-Preview wird zuverlässig gerendert.
  • CAUTION — große USDZ oder USDC-Binary: Render-Qualität unsicher, Nutzung auf eigenes Risiko.
  • BLOCK — Variants, References oder eingebettete Sub-USDZ: Three.js rendert nur den defaultPrim, Varianten werden nicht angezeigt.

Das ist keine Fehlermeldung — sondern eine ehrliche Einordnung, was das Tool leisten kann und was nicht.

Orbit-Steuerung. Drag = Rotation, Scroll = Zoom. Read-only, keine Modifikation am Asset.

Graceful Degradation. Der Inspector ist so gebaut, dass der Standard-Report immer läuft — unabhängig davon, ob der 3D-Player startet oder nicht. Bei einem Render-Fehler erscheint ein Fallback-Toast; die Inspektion bleibt sichtbar. Browser-Freeze ist ausgeschlossen, solange der Nutzer nicht aktiv auf "3D-Preview laden" klickt.

iOS-Hinweis. Auf iOS-Geräten wird statt des Three.js-Players der native <model-viewer> via Conditional-CDN-Load eingebunden — das entspricht dem nativen AR-Quick-Look-Verhalten von Apple und liefert auf iPhones bessere Ergebnisse als ein WebGL-Player.

USDconfig, wenn die Preview an Variants scheitert

Variants-Assets sind im B2B-Vertrieb die Norm. Ein Maschinenbauer, der einen Produktkonfigurator betreibt, liefert typischerweise USDZ-Dateien mit VariantSets — verschiedene Farben, Materialien, Konfigurationen als Varianten innerhalb eines Assets. Das ist präzise das Format, das Three.js USDLoader in der aktuellen Version nicht vollständig rendert.

Der Inspector-Block unter dem Player sagt das direkt: "USDconfig wandelt durch eine non-web-software erst ein solches Asset um. Diesen Prozess kann man nicht via dem kostenlosen USDseal Inspector umsetzen."

Das ist keine Schwäche — sondern eine klare Abgrenzung zwischen zwei Werkzeugen mit unterschiedlichem Zweck:

  • Inspector ist das Diagnose-Tool: Was ist in dem Asset? Ist es AR-tauglich? Stimmt der Hash?
  • USDconfig ist der Produkt-Konfigurator: Asset wird offline vorbereitet, Varianten werden korrekt verwaltet, das Ergebnis ist ein AR-ready USDZ für jeden Kunden-Use-Case.

Für Vertriebsteams, die Produktkonfiguratoren in OpenUSD betreiben, ist dieser Unterschied entscheidend: Der Inspector zeigt, warum das Asset sich nicht wie erwartet verhält. USDconfig löst es.

Was als nächstes kommt

Die Roadmap ist offen — hier der aktuelle Stand:

  • v0.28.1 — LLM-Findings-Erklärungen (in Arbeit): Der Inspector erklärt Befunde in natürlicher Sprache, nicht nur als technische Codes.
  • v0.28.2 — USDC-Material-Parser (geplant): Direktes Auslesen von Material-Properties aus binären USDC-Assets.
  • v0.28.3 — Texture-Polyfills (geplant): Bessere Unterstützung für Formate, die Browser nativ nicht dekodieren.
  • v0.3 — Ed25519-WebCrypto-Verify scharf: Abhängig vom CLI-Stand. Wenn das USDseal CLI v0.3 mit Ed25519-Signatur released ist, aktiviert der Inspector die vollständige kryptografische Verifikation direkt im Browser.

30-Minuten-Einordnungsgespräch

Der Inspector beantwortet technische Fragen zu einem Asset automatisch. Ob das Asset zum eigenen Vertriebsprozess passt — und was der nächste Schritt ist — ist eine andere Frage.

Für ein 30-minütiges Gespräch, in dem es darum geht, wie Inspector, USDseal und USDconfig in einen konkreten B2B-Vertriebskontext passen, steht Gerhard Schröder per Kontaktformular zur Verfügung. Kein Pitch, keine Präsentation — nur Einordnung.

Inspector Advanced direkt im Browser ausprobieren

Drag eine USDZ ins Fenster > Standard-Report läuft sofort, 3D-Preview ist optional. Vollständig lokal im Browser, keine Daten verlassen das Gerät.

Der Inspector ist Open Source (Apache-2.0) — Repository auf GitHub. Eine ausführliche deutsche Landingpage erklärt den Hintergrund. Feedback, Issues und Pull Requests sind willkommen.

Update bis v0.28.0.7

Der Artikel oben dokumentiert den Stand v0.28.0. Zwischen 25. Mai und 4. Juni 2026 sind sieben weitere Patch-Releases erschienen — überwiegend Hygiene, mit einem strategisch wichtigen Feature dazwischen.

v0.28.0.4: PDF mit Prüfer-Signatur (Audit-Sektion)

Der PDF-Report bekommt einen optionalen Prüfer-Block. Vier Felder lassen sich klappbar in der Topbar ausfüllen: Name, Firma, Rolle und eine mehrzeilige Notiz für den Prüfungs-Kontext (z. B. "Eingangsprüfung Frankfurt-Asset für Showroom Q3"). Auf Wunsch werden die Angaben lokal im Browser gemerkt — für Wiederholungs-Prüfungen muss nichts neu eingetippt werden.

Im PDF erscheinen die Angaben in einer eigenen Audit-Sektion am Report-Anfang (orange Akzentleiste, Datum automatisch gesetzt) plus auf jeder Seite im Footer als kompakte Signatur-Zeile. Die Angaben sind als Selbstangabe gekennzeichnet — viSales verifiziert die Identität des Prüfers nicht. Bei leeren Feldern fällt die Sektion komplett weg, der Report bleibt sauber.

Damit wird der PDF-Report von einem Inspektions-Snapshot zur Compliance-Dokumentation: Wer hat wann mit welcher Notiz geprüft — direkt im Report nachvollziehbar. Im B2B-Vertriebsprozess deckt das den typischen Audit-Trail-Bedarf bei Asset-Übergaben an Agenturen, Messen oder Endkunden.

Strategisch ergänzt das die "Don't trust, verify"-Story um eine zweite Vertrauensschicht: Signatur der Datei (USDseal-Stempel) plus Signatur des Prüfers (v0.28.0.4 Selbstangabe) — beide in einem Report.

v0.28.0.1 bis v0.28.0.3: UI- und Architektur-Polish

Click-Through-Links zwischen Standard und Advanced wurden beidseitig konsistent gesetzt (Header und Footer in beiden Distributionen). Die Lazy-Load-Mechanik für das Three.js-Bundle wurde gehärtet — der Initial-Load des Advanced bleibt bei 217 KB, das 3D-Bundle wird ausschließlich on-Click nachgeladen. Die Asset-Klassifikation PASS/CAUTION/BLOCK wurde gegen vier Real-World-Asset-Klassen validiert und liefert seitdem reproduzierbare Befunde vor dem Klick.

v0.28.0.5 bis v0.28.0.7: CSS- und Theme-Hygiene

Drei Patches haben das CSS-System strukturell aufgeräumt. Hintergrund: Mehrere undefinierte CSS-Variablen führten zu still fehlschlagenden Stilen — Eingabefelder waren weiß-auf-weiß unsichtbar, Panels halbtransparent. Statt nur die Symptome zu fixen, wurde ein Theme-Audit eingebaut: Der Build-Step prüft jetzt bei jedem Lauf, ob alle var(--*)-Calls im Code auch im Theme definiert sind, und warnt bei undefinierten Referenzen.

Eine neue Reference-Dokumentation (docs/CSS-THEME-REFERENCE.md) listet alle 20 definierten Theme-Variablen tabellarisch plus die häufigen Anti-Pattern aus der Korrekturhistorie. Künftige UI-Sprints können das Problem damit strukturell nicht mehr neu einbauen.

Weitere Roadmap

Der nächste Sprint v0.28.1 (Findings-Klartext, Erklärbär-Sprint) ersetzt die ursprünglich geplante LLM-Bridge. Statt jedes Finding dynamisch von einem externen Sprachmodell erklären zu lassen, bekommt der Inspector eine kuratierte Klartext-Tabelle: Für jeden bekannten Finding-Typ (etwa "TEXTURE_TOO_LARGE" oder "STRUCTURE_DEFAULT_PRIM_MISSING") gibt es eine verständliche Erklärung plus konkreten Fix-Vorschlag, DE und EN. Vollständig lokal, keine externe Abhängigkeit, kein API-Key, keine Datenweitergabe.

Die ursprünglich angedachte LLM-Anbindung (dynamische Erklärungen via Claude/GPT API oder MCP-Server) wandert in eine separate Premium-Distribution — sie braucht Server-Infrastruktur, was den kostenlosen Stack nicht belasten soll. Der freie Inspector bleibt damit weiterhin vollständig privacy-first und offline-tauglich.

Danach folgen v0.28.2 (USDC-Material-Parser via WebAssembly) und v0.28.3 (Texture-Polyfills für KTX2/TIFF/ASTC). v0.3 wartet auf den USDseal CLI-Stand und aktiviert dann die vollständige Ed25519-Signaturverifikation direkt im Browser.

Aktueller Stand: v0.28.0.7 — live auf kopfkinok3.github.io/usdseal-inspector/ (Standard) und kopfkinok3.github.io/usdseal-inspector/advanced/ (Advanced).

USD and USDZ are trademarks of Pixar. OpenUSD is an open standard developed and maintained by the Alliance for OpenUSD (AOUSD). viSales GmbH is a member of the Alliance for OpenUSD. USDseal and the USDseal Inspector are independent open-source tools developed by viSales GmbH and are not affiliated with or endorsed by Pixar or the AOUSD.

Häufige Fragen

Was ist neu seit dem Bestandsartikel?

Der Bestandsartikel dokumentiert den Stand v0.23 mit Basis-Inspektion und erstem PDF-Report. Seitdem wurden Geometrie-Vollscope (10 Kennzahlen), PBR-Texture-Erkennung, AR-Quick-Look-Diagnose (21 Regeln), 3-Layer-Trust-Architektur mit Avalanche-Demo, Two-File-Pattern (Standard + Advanced) und 3D-Preview via Three.js hinzugefügt.

Was unterscheidet Inspector Standard und Inspector Advanced?

Standard ist schlank und Privacy-First ohne externe Abhängigkeiten — für Audit- und Reviewer-Rollen. Advanced enthält denselben Scope plus optionalen 3D-Preview via Three.js, der erst on-Click geladen wird. Beide laufen vollständig lokal im Browser, keine Daten verlassen das Gerät.

Warum rendert die 3D-Preview manche USDZs nicht korrekt?

Three.js USDLoader r184 rendert den defaultPrim eines Assets. Variants, References und eingebettete Sub-USDZ werden nicht vollständig unterstützt. Der Inspector klassifiziert Assets vor dem Render als PASS/CAUTION/BLOCK und kommuniziert das transparent. Für Variants-Assets ist USDconfig die richtige Lösung.

Wo finde ich den Code?

Inspector: github.com/KopfKinoK3/usdseal-inspector. Independent Verifier: github.com/KopfKinoK3/usdseal-verify. Beide sind Open Source.

Was kostet die Nutzung?

Inspector Standard und Advanced sind kostenlos und Open Source. Keine Registration, kein API-Key, keine Datenweitergabe — der Inspector läuft vollständig lokal im Browser.

Kann der PDF-Report als Audit-Dokumentation verwendet werden?

Ja, seit v0.28.0.4 trägt der Report optional eine Prüfer-Signatur (Name, Firma, Rolle, Notiz).

Die Angaben sind als Selbstangabe gekennzeichnet — Audit-Trail-tauglich ohne kryptographische Verifizierung der Prüfer-Identität.

Read more

Wie AR Verhaltensmuster im B2B-Kaufprozess verändert: Literaturrecherche Donia Salih, RUB

Wie AR Verhaltensmuster im B2B-Kaufprozess verändert: Literaturrecherche Donia Salih, RUB

* Augmented Reality verändert nicht nur, wie Informationen dargestellt werden, sie verändert, wie Menschen in B2B-Kaufprozessen miteinander interagieren und Entscheidungen vorbereiten. * Donia Salih (Ruhr-Universität Bochum) hat in ihrer Hausarbeit untersucht, welche Verhaltensmuster in organisationalen Kaufprozessen auftreten und wie AR diese beeinflusst: Informationsverarbeitung, Verhaltensmuster im Buying Center und Entscheidungssicherheit. * Das Ergebnis passt

By Gerhard Schröder

viSales GmbH – Agentur für 3D-Visualisierung, Augmented Reality & Digital Twin auf OpenUSD-Basis – Bochum, NRW · 44789