Grafik & Visualisierung
Auf einen Blick
Grafik unterstützt Vertriebsgespräche, Präsentationen und Follow-ups – insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten, komplexen Systemen oder variantenreichen Lösungen. Sie hilft, Inhalte zu strukturieren, Zusammenhänge verständlich darzustellen und Entscheidungen vorzubereiten.
Im Vertriebsalltag wird Grafik dabei nicht als Gestaltung eingesetzt, sondern als Arbeitsmittel: für Gespräche, Abstimmungen und die Weitergabe von Informationen – intern wie extern.

3D-Visualsierung des "Digitalen Musterhaus" für Firma Somfy und Ausschnitte der Arbeiten für Firma Wavin
Auf dieser Seite zeigen wir typische Aufgaben, bei denen Grafik den Vertrieb konkret unterstützt. Die Beispiele entstehen nicht aus Design- oder Marketingperspektive, sondern aus realen Vertriebssituationen: aus Erstgesprächen, Angebotsphasen und Entscheidungsprozessen.
Die gezeigten Grafiken sind dabei kein Selbstzweck, sondern Teil eines Arbeitsprozesses – entwickelt, um Gespräche zu strukturieren, Erklärungen zu verkürzen und Inhalte konsistent weiterzugeben. Sie sind nur ein winziger Ausschnitt unserer umfangreichen Arbeit der letzten 15 Jahre.








In welchen Vertriebssituationen wird Grafik eingesetzt?
Pre-Sales / Lead Nurturing
Grafik unterstützt frühe Vertriebsphasen, in denen Interesse aufgebaut und Vertrauen geschaffen wird – oft bevor ein persönlicher Kontakt entsteht.
Typische Formate:
- Einordnende System- und Lösungsübersichten
- Visuals für Newsletter, Landingpages und Präsentationen
- Erklärgrafiken für Marketing- und Lead-Kampagnen
Erstkontakt & Qualifizierung
Im Erstgespräch hilft Grafik, schnell ein gemeinsames Verständnis herzustellen und relevante Themen zu strukturieren – ohne in Details abzutauchen.
Typische Formate:
- Übersichts- und Kontextgrafiken
- Funktions- und Nutzenvisualisierungen
- Gesprächsunterlagen für Präsentationen und Videocalls
Entscheidungsphase (kurz vor Abschluss)
Kurz vor der Entscheidung müssen Unterschiede, Varianten und Konsequenzen klar erkennbar sein. Grafik unterstützt hier sachliche Vergleiche und konkrete Abstimmungen.
Typische Formate:
- Varianten- und Optionsvergleiche
- Einsatz- und Szenariodarstellungen
- Entscheidungsgrundlagen für Angebote und interne Abstimmungen
After-Sales & Übergabe
Nach dem Abschluss sorgt Grafik für Klarheit bei Übergabe, Planung und Umsetzung. Inhalte bleiben verständlich und konsistent – auch über den Vertrieb hinaus.
Typische Formate:
- Übergabe- und Projektdokumentationen
- Planungs- und Abstimmungsgrafiken
- Visuelle Grundlagen für Betrieb, Service oder Erweiterungen
Grafik, Video und AR im Vergleich
Grafik (2D / 3D): Grafik kommt immer dann zum Einsatz, wenn Inhalte erklärt, strukturiert oder verglichen werden müssen. Sie schafft Orientierung, reduziert Komplexität und dient als visuelles Arbeitsmittel im Verkaufsgespräch.
Video: Video eignet sich besonders, um Abläufe, Einsatzszenarien oder Zusammenhänge über Zeit zu vermitteln. Es ergänzt Grafik dort, wo Bewegung, Reihenfolge oder Kontext entscheidend sind.
Augmented Reality: Augmented Reality wird eingesetzt, wenn Produkte räumlich erlebbar sein sollen – etwa im realen Umfeld, im richtigen Maßstab oder in der Anwendungssituation. Grundlage bleibt dabei eine saubere visuelle 3D-Struktur.
Interaktive Präsentationen & Spatial Websites: Wenn Inhalte nicht linear vermittelt werden sollen, kommen interaktive Formate zum Einsatz. Sie verbinden Grafik, Video und räumliche Elemente zu einer flexiblen Vertriebsoberfläche.
Unsere Rolle im Vertriebsprozess
Wir orientieren uns nicht an idealen Projektplänen, sondern an realen Vertriebsabläufen. Inhalte entstehen bei uns dann, wenn sie gebraucht werden – auch unter Zeitdruck und mit unvollständigen Voraussetzungen.
Unser Anspruch ist es, pragmatische Lösungen zu liefern, die im Vertriebsalltag sofort nutzbar sind.
Gleichzeitig entstehen dabei visuelle Grundlagen, die über einzelne Termine hinaus Bestand haben und in Präsentationen, Angeboten, Website, Video oder AR weiterverwendet werden können – ohne zusätzliche Schleifen oder unnötige Komplexität.
Ein konkretes Beispiel für diesen Ansatz zeigt das Fallbeispiel Zgoll: ein Projekt, das innerhalb von fünf Tagen umgesetzt wurde und bereits acht Tage nach der Anfrage im Vertrieb eingesetzt werden konnte.
→ Wenn das Fußballstadion zum Augmented Reality-Showroom wird
Zusammenarbeit statt Ersatz
Unsere Projekte entstehen selten im luftleeren Raum. In den meisten Fällen gibt es bereits interne Marketing- und Grafikteams, externe Kreativ- oder Lead-Agenturen sowie bestehende Prozesse, an die wir andocken.
Im Vertriebsalltag zeigt sich dabei häufig eine Lücke zwischen Konzeption, Gestaltung und tatsächlicher Nutzung der Inhalte. Genau hier setzen wir an und übersetzen Vertriebsanforderungen früh in visuelle Strukturen, die anschlussfähig bleiben – unabhängig davon, wer sie später weiterentwickelt oder ausspielt.
Unsere Arbeit ist darauf ausgelegt, bestehende Strukturen zu stärken – nicht zu ersetzen.
Deshalb arbeiten wir bewusst kollaborativ: mit internen Teams ebenso wie mit externen Agenturen. Ziel ist nicht, Rollen neu zu verteilen, sondern visuelle Inhalte so aufzusetzen, dass sie im Vertrieb funktionieren und von allen Beteiligten weitergetragen werden können.
Typische Fragen aus Marketing & Vertrieb
Ist das nicht eigentlich eine Marketingaufgabe?
Grafik entsteht häufig im Marketing, wird aber im Vertrieb genutzt. Dort zeigen sich andere Anforderungen: Erklärbarkeit, Gesprächstauglichkeit und Wiederverwendbarkeit. Deshalb denken wir Grafik vom Einsatz im Vertrieb aus – nicht vom Kampagnenziel.
Unterscheidet sich das von klassischer Gestaltung oder Agenturarbeit?
Ja. Maßstab ist nicht die interne Abnahme, sondern die Nutzung im Vertriebsalltag. Entscheidend ist, ob eine Grafik hilft, Inhalte schneller und klarer zu vermitteln.
Müssen dafür alle Inhalte neu erstellt werden?
In der Regel nicht. Häufig liegt das Potenzial in bestehenden Unterlagen, die strukturiert, reduziert und konsistent aufbereitet werden.
Ersetzt gute Grafik den Verkäufer?
Nein. Gute Grafik ersetzt keine Gespräche, sondern entlastet sie. Sie übernimmt Orientierung und Erklärung, damit sich Verkäufer auf Fragen und Entscheidungen konzentrieren können.
Reicht dafür nicht eine gute Präsentation oder ein Pitchdeck?
Präsentationen sind ein Träger, kein Konzept. Entscheidend ist, ob die enthaltenen Grafiken unabhängig vom Format funktionieren – im Gespräch, im Follow-up oder bei interner Weitergabe.
Ab wann lohnt sich dieser Ansatz?
Sobald Produkte erklärungsbedürftig sind, mehrere Zielgruppen adressiert werden oder Unterlagen regelmäßig angepasst werden müssen. Je komplexer das Angebot, desto größer der Effekt sauberer visueller Grundlagen.
Wie es weitergehen kann
Wenn unsere Arbeitsweise zu eurer Fragestellung passt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, weiterzugehen. Nicht jede Anfrage muss sofort ein Projekt sein – oft reicht ein erstes gemeinsames Einordnen.
Ins Gespräch kommen
Wenn du prüfen möchtest, ob ein überschaubarer Einstieg sinnvoll ist, sprechen wir darüber in Ruhe. Ohne Pitch, bei einer Tasse Tee oder Kaffee.