eBook-Laden-2-Go: 2012 hatte ich einen QR-Code-Laden. Ohne Laden.
Im Unperfekthaus in Essen wollte ich eine gedruckte Speisekarte aufstellen – Klappentext, Cover, QR-Code. Kein Regal, kein Kassenbon. Nur Papier und ein Link zum Kauf.
Die Idee war: eBooks kaufen wie vom Menü bestellen. Der Laden ist das Bild. Der Kauf passiert woanders. Wollte ich eher als eine Art Kunstprojekt statt kommerzieller Testlauf im Unperfekthaus umsetzen. Hatte sogar schon die Zusage vom Eigentümer Reinhard Wiesemann.

Leider wurde dann Thorsten "Woody" Wolfersdorf, mein Zeichner / Grafiker / Freund krank. Habe dann die Idee zu den Akten gelegt und mich auf die weitere Entwicklung meiner Agentur konzentriert.

Realitätscheck
QR-Codes sind heute überall. Physische Objekte als Interface zum Digitalen – das ist kein Experiment mehr, das ist Alltag. Die Idee war nicht falsch.
Sie war nur... circa zwölf Jahre zu früh dran.
Ich meine ich hatte sogar damals die URL ebookladen2go.de.
War ein Projekt kurz bevor ich die interaktiven eBooks für den Hobbit-Film produzierte, einfach hier kuratiert unter Impulse.