4. Visuelle Grundlagen für Vertrieb, Marketing und räumliche Formate: Entscheidungsfähigkeit!

4. Visuelle Grundlagen für Vertrieb, Marketing und räumliche Formate: Entscheidungsfähigkeit!

Grafik ist für uns kein dekoratives Element, sondern ein zentrales Werkzeug zur Verständlichmachung. Gute Grafik ordnet ein, reduziert Komplexität und schafft Orientierung – bevor Video, Animation oder räumliche Formate überhaupt sinnvoll eingesetzt werden können.

Was passiert mit Interaktionstechnologie, wenn sie nicht in Entscheidungskontexte eingebettet wird?

Unsere Arbeit beginnt deshalb oft dort, wo Inhalte noch zu komplex, zu technisch oder zu abstrakt sind, um sie direkt zu zeigen.

Interaktion ohne Entscheidungskontext

Anton, Vertriebsleiter in einem mittelständischen Unternehmen, sitzt in einem Gesprächstermin mit einem potenziellen Kunden. Auf dem Tisch liegt ein Tablet. Darauf ein interaktives 3D-Modell der Anlage. Drehen, Zoomen, Ebenen ein- und ausblenden – alles funktioniert reibungslos.

Der Kunde klickt sich interessiert durch das Modell. Er bleibt bei einem Detail stehen, zoomt hinein, stellt zwei, drei Rückfragen. Technisch ist das beeindruckend. Visuell auch.

Nach einigen Minuten lehnt er sich zurück und sagt: „Das sieht alles gut aus. Aber was bedeutet das jetzt konkret für unseren Anwendungsfall?“

Die Interaktion hat Aufmerksamkeit erzeugt. Sie hat aber keine Entscheidung vorbereitet. Nicht, weil die Technik schlecht war. Sondern weil das Modell nicht in einen Gesprächskontext eingebettet war, der Orientierung gegeben hätte.

Grafik als Übersetzungsarbeit

Viele Produkte, Systeme oder Dienstleistungen lassen sich nicht „einfach zeigen“.
Sie müssen erklärt, eingeordnet und visuell strukturiert werden. Genau hier setzt unsere grafische Arbeit an.

Wir übersetzen:

  • technische Zusammenhänge
  • Produktlogiken
  • Prozesse und Varianten

in visuelle Darstellungen, die im Vertrieb und Marketing funktionieren.

Reduktion, Struktur, Klarheit

  • 2D-Grafik ist häufig der erste und wichtigste Schritt. Sie hilft dabei Inhalte zu verdichten, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Gesprächsgrundlagen zu schaffen Ob als Schaubild, Infografik, Präsentationsgrafik oder Key Visual: Entscheidend ist nicht der Stil, sondern die Verständlichkeit im jeweiligen Einsatzkontext.
  • 3D-Grafik: Wenn Produkte, Räume oder Systeme räumlich verstanden werden müssen, setzen wir auf 3D-Grafik. 3D ermöglicht Perspektivwechsel, Einblicke ins Innere und Varianten- und Funktionsdarstellungen Dabei entstehen nicht nur Renderings, sondern visuelle Grundlagen, die später weiterverwendet werden können – etwa für Animationen, AR-Anwendungen oder räumliche Präsentationen.
  • Grundlage für: Animationen, Videos, interaktive Präsentationen, Augmented Reality, Spatial Presentation und Spatial Websites. Eine sauber aufgebaute grafische Logik sorgt dafür, dass Inhalte über verschiedene Medien hinweg konsistent bleiben – und langfristig nutzbar sind.

Einordnung

Grafik ist für uns kein abgeschlossenes Produkt, sondern ein verbindendes Element zwischen Inhalt, Medium und Einsatzsituation. Oder als Faustformel:

Interaktion entfaltet im Vertrieb erst dann Wirkung, wenn sie Teil eines Gesprächs wird, das auf eine Entscheidung zielt.

Wer diesen Gedanken weiterdenken und praktisch umsetzen möchte, findet hier einen Überblick über unsere Leistungen.

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NVIDIA Omniverse, eine Einordnung für den Mittelstand

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By Gerhard Schröder