Zwischen Stoffen, Scannern und Simulationen
Als ich vor über 25 Jahren meine Ausbildung im Bereich Modedesign abschloss, war ich ein Unikum: Der einzige Mann unter knapp 30 Frauen – und wohl der Einzige, der sich mehr für Nähroboter als für Stickrahmen interessierte.
Was für viele damals Zukunftsmusik war, war für mich schon Realität: Ich designte Mode am Computer, nicht mit Bleistift und Papier. Mein Praktikum führte mich nicht an die Nähmaschine, sondern an einen CGI-Rechner, ausgestattet mit einem 16-Millionen-Farben-Scanner und beeindruckender Software.
Ich entwarf digitale Stoffe, lange bevor “digital fashion” ein Trend wurde.
Heute nutze ich mein Gespür für Farben, Formen und Bewegung im Bereich Augmented Reality – etwa bei der Inszenierung von Produkten oder der Entwicklung interaktiver AR-Erlebnisse.
Die Fähigkeit zu präsentieren stammt aus meiner Ausbildung als Tanzlehrer.
Und Programmieren? Das habe ich schon als Jugendlicher geliebt. Mit 16 hatte ich meine erste Firma - Klar, Papa hatte den Gewerbeschein.
Drei scheinbar unterschiedliche Wege – heute ein klarer Mix in meinem Skillset.
Und Ihr?
Welche unerwarteten Stationen in Eurem Lebenslauf prägen heute Euren Beruf?
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