0. Über den 2026er Relaunch

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Nach 13+ Jahren Wordpress, einer Runde Elmpages & Mastodon, gefolgt von Nuxt sind wir mit der Hilfe der internethelden.io, deren rootli.app und Hetzner nun beim CMS-Newsletter-Fediverse-Tool Ghost gelandet. #WorkInProgress

Einstieg: Eine veränderte Erwartungshaltung

Vor 25 Jahren besuchten Menschen wie Du und ich Websites. Man las Blog-Beiträge, klickte sich durch Inhalte und hinterließ Kommentare. Eine Website war damals ein Ort, den man bewusst aufsuchte.

Heute sollen Inhalte zu den Lesern kommen, eingebettet in Plattformen, Feeds und Timelines: Nicht der Leser sucht, sondern der Algorithmus verteilt.

Die Verschiebung dahinter

Diese Veränderung ist kein reiner technischer Fortschritt, sondern eine strukturelle Machtverschiebung. Ein Großteil unserer digitalen Öffentlichkeit findet heute auf wenigen US-amerikanischen Plattformen statt, deren Geschäftsmodell auf Aufmerksamkeit und Werbung beruht. Was sichtbar ist, entscheidet dort kein Redakteur und auch kein Leser, sondern ein System zur Optimierung von Verweildauer.

Mein „Butlers Djihad“ mit der Echokammer: Werkstattbericht.
Vorab: Butlers Djihad ist der Name eines Romans und eines Kriegs aus der Welt des Wüstenplanten DUNE. Es geht um den Kampf zwischen KI und der Menschheit. Die Menschen gewinnen die Freiheit zurück, wenn auch unter großen Verlusten. Was ja i-wie ein Motto unserer Zeit ist. Ich verwende den Begriff

Die Entscheidung im Hier und Jetzt

Diese Website ist ein Versuch, als bewusste Ergänzung zur Plattformwelt. Dazu gehören drei konkrete Entscheidungen, welche ich 1:1 mit Ghost umsetzen kann:

  1. Eine Blog für geneigte Leser: Diese Seite ist kein Dauer-Conversion-Trichter und kein dauernder Call-to-Action-Parcours, denn zu viele Aufforderungen lassen keine Zeit zum Nachdenken. Und das sage ich als jemand aus dem Vertrieb! Manche Gedanken brauchen Ruhe. Wie ein guter Tee. Nicht replizierbar durch noch mehr Push-Notifications.
  2. Ein klassischer Newsletter, der wieder im Posteingang landet. Eine E-Mail landet im Postfach oder sie landet dort nicht. Dazwischen gibt es keinen Ranking-Algorithmus. Der E-Mail-Newsletter ist kein Ersatz für LinkedIn-Newsletter-Leser. Er ist ein paralleler Weg – für Leser, die Inhalte bewusst empfangen möchten und nicht zwischen zwei Meetings konsumieren.
  3. Nutzung des Fediverse als dezentrales soziales Netz: Das Fediverse ist dabei kein Experiment. Es wird inzwischen auch von öffentlichen Stellen in der EU genutzt und steht für ein offenes, föderiertes Social Web. Eine bewusste Alternative auf der auch Mastodon basiert. Mehr dazu bei Ghost.

Ich bin Realist: Dies ist nur eine kleine Alternative zu meinem "LinkedIn-Content", der Google- oder jeglichen "KI-Suchen".

Ausblick auf eine "Serie"

Ab übernächste Woche startet ein Experiment: Ein zeitlich auf 10 Ausgaben begrenzter Newsletter "Schröders Notizen" auf LinkedIn und hier auf der Website, neben dem monatlichen Newsletter "Visual Sales" auf LinkedIn und nun hier via E-Mail.

Die heutigen Zeilen am.1.1.2026 sind eine Art "Ausgabe Null" - Exklusiv auf der Website. In der Ausgabe Nr. 1 geht es dann darum wieso das Thema KI diese neue Website so "Textlastig" macht.

Viele Grüße aus dem Homeoffice in Velbert,

Gerhard Schröder

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Virtuelle Showrooms direkt in Microsoft Teams: Wie "Immersive Events" Meetings verändern

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