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title: Multi-User AR für visionOS von Apple
description: 'Gerhard Schröder zeigt erste Ergebnisse zu Multi-User AR auf Apple-Geräten:
  Live-Test in Amsterdam, Gerätekalibrierung per Parallax-Bewegung und Messe-Einsatz.'
slug: multi-user-ar-visionos-apple
date: '2022-12-13'
last_updated: 2026-04-26
author: Gerhard Schröder
tags:
- usd-updates-podcast
- openusd
primary_tag: usd-updates-podcast
excerpt: 'iPad und iPhone zeigen dieselbe AR-Szene gleichzeitig: ein Zwischenbericht
  aus der eigenen Forschungsarbeit zu gemeinsamen AR-Erlebnissen im Vertrieb und auf
  Messen.'
canonical: https://visales.de/multi-user-ar-visionos-apple.html
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„iPad und iPhone haben parallel die gleiche AR-Szene gezeigt — und wir konnten miteinander gemeinsam dieselben Sachen benutzen, steuern und interagieren."

Erstes Zwischenergebnis aus der eigenen Forschungsarbeit: Multi-User AR auf Apple-Geräten — live getestet in Amsterdam:

- Was Multi-User AR ist und warum es im Vertrieb und auf Messen relevant wird
- Wie die Kalibrierung von zwei Geräten (iPad + iPhone) in der Praxis funktioniert
- Warum der Untergrund für die Synchronisation entscheidend ist
- Wie ein drittes Gerät als stiller Beobachter auf einem Monitor gespiegelt werden kann
- Ausblick: Apple Watch als Interface-Steuerung und nächste Ausbaustufen

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  <summary><strong>Was sind USD-Updates?</strong></summary>

Kurze Videos und Talks von Gerhard Schröder rund um OpenUSD, USDZ und Augmented Reality im Apple-Universum — seit 2022.

→ [Alle USD-Updates](https://visales.de/tag/usd-updates-podcast.html)

</details>

## Worum es geht

Multi-User AR bedeutet: Mehrere Personen stehen an verschiedenen Stellen im Raum, jede mit ihrem eigenen iPhone oder iPad — und alle sehen dieselbe AR-Szene gleichzeitig, synchronisiert. Gerhard und sein Team haben das als eigenständige Forschungsarbeit in der Agentur entwickelt und zeigen hier das erste Zwischenergebnis, live getestet auf einem Platz in Amsterdam.

Die Technik basiert auf Apples ARKit-Synchronisations-Standard. Zwei Geräte werden nebeneinander gehalten und kalibriert — eine kurze seitliche Parallax-Bewegung reicht. Danach können beide Nutzer Objekte platzieren: Sessel, Hocker, Sofa — alle sichtbar für alle. Der Untergrund spielt dabei eine wichtige Rolle: Ein gemusterter Teppich oder strukturierter Boden hilft den Geräten, sich präzise zu verorten. Auf glatten, einfarbigen Flächen wackelt die Szene.

Für Messen und Verkaufspräsentationen ergibt sich ein einfaches Setup: Ein drittes Gerät hängt still in der Szene als Beobachter, sein Bild wird auf einen großen Monitor gespiegelt — so kann das gesamte Publikum zuschauen, während zwei Personen live in der AR-Szene interagieren.

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## Kapitel

- **0:00** — Intro: Was ist Multi-User AR und warum hat die Agentur es selbst erforscht?
- **0:45** — Von der Idee zur Realisation: erster Zwischenstand
- **1:20** — Live-Test in Amsterdam: iPad + iPhone in derselben AR-Szene
- **2:15** — Kalibrierung: Geräte nebeneinander, Parallax-Bewegung, loslegen
- **3:00** — Demo: Sessel, Hocker, Sofa platzieren — mehrere Nutzer gleichzeitig
- **4:00** — Warum der Untergrund entscheidend ist
- **4:30** — Messe-Tipp: drittes Gerät als stiller Beobachter auf großem Monitor
- **5:00** — Ausblick: Apple Watch als Interface und nächste Ausbaustufen

## Erwähnt

- [ARKit Multi-User AR (Apple)](https://developer.apple.com/documentation/arkit/creating_a_multiuser_ar_experience) — gemeinsame AR-Szenen auf mehreren Apple-Geräten
- [AR Quick Look (Apple)](https://developer.apple.com/augmented-reality/quick-look/) — Apples nativer AR-Viewer im iOS-Betriebssystem

<details>
<summary>Transkript (KI-bereinigt)</summary>

Multi-User Augmented Reality. Hört sich verrückt an? Braucht man das? Wofür kann man das nutzen? Dazu haben wir mal eine eigene Forschungsarbeit bei uns in der Agentur gemacht und das erste Zwischenergebnis stelle ich euch heute mal vor.

Hallo und herzlich willkommen, mein Name ist Gerhard Schröder. In diesem YouTube-Kanal geht es ganz viel um Apple und Augmented Reality und wie das Ganze miteinander zusammenspielt. Wir haben in einigen früheren Videos hier ja schon mal Multi-Objekt-AR-Geschichten vorgestellt — also mehrere Objekte von einem iPhone aus oder vom iPad aus einzeln bewegen, steuern und ähnliches.

Jetzt ist aber der nächste Schritt: Ich möchte nicht nur verschiedene Objekte, sondern ich möchte mit mehreren Menschen gleichzeitig in einer AR-Szene interagieren. Kann man zum Beispiel nutzen zum Spiel, aber auch für Verkaufsgespräche. Von der Idee zur Realisation — erstes Zwischenergebnis. Das ist Thema des heutigen Videos.

**Live-Test in Amsterdam**

Ich habe mitgebracht den Tom und meine Einer. Wir standen in Amsterdam auf einem Platz und haben gemeinsam ausprobiert, was der erste Zwischenstand ist. Dazu hatten wir zur Hand ein iPad, ein iPhone und noch ein iPhone zum Filmen. iPad und iPhone haben parallel die gleiche AR-Szene gezeigt und wir konnten miteinander gemeinsam dieselben Sachen benutzen, steuern und interagieren.

**Wie die App funktioniert**

Die App funktioniert folgendermaßen — wie generell diese ganzen Multi-User-AR-Geschichten von Apple, die auf dem Apple-Technologie-Standard basieren. Als erstes nimmt man die beiden Geräte, hält sie nebeneinander und kalibriert sie. Idealerweise — so wie auch in den Apple-Demo-Szenen immer zu sehen — macht man das auf einen möglichst nicht einfarbigen Untergrund.

Geräte nebeneinander, ein bisschen hin und her — eigentlich seitlich bewegen, Parallax-Effekt, nicht so sehr schwenken. Und dann kann man loslegen.

Wir haben unten auf dem jeweiligen iPhone oder Device drei Buttons. Damit kann man drei Objekte platzieren: einen Sessel, den Hocker dazu und ein Sofa. Man kann beliebig viele davon platzieren. Tablet oder Smartphone nehmen, wohin halten, und dann auf einen der drei Buttons drücken. An der entsprechenden Stelle wird das Objekt platziert.

Das ist natürlich keine wahnsinnig großartige Spielaktion — es geht darum, erst mal die Technologie zu demonstrieren. Und das geht ziemlich gut.

**Warum der Untergrund wichtig ist**

Damit die Szene zwischen den beiden Geräten gut synchronisiert werden kann und das Ganze nicht wackelt: Es ist gut, wenn der Untergrund eine gewisse Struktur hat. Also möglichst irgendeinen Teppich oder etwas mit einem klaren Muster drunter legen — damit die Geräte das Muster klar erkennen und genau wissen, wo sie stehen.

Bei einer Einzel-User-AR-Lösung ist das nicht so wichtig, denn die Sensoren vom iPhone — Gyroskop, Kameras und so weiter — arbeiten ziemlich gut. Bei Multi-User-AR sollte man aber mehr auf diesen Untergrundtaktor achten.

**Messe-Tipp**

Wer das zum Beispiel auf dem Messestand nutzen möchte: Man nimmt ein iPad oder iPhone als dritten Beobachter, der in der Szene mitzuschaut, und spiegelt das Bildsignal auf einem großen Monitor. Dann können alle möglichen Leute zuschauen.

**Ausblick**

In einer weiteren Ausbaustufe kann man das Interface — jetzt noch drei einfache Buttons — natürlich besser gestalten. Man kann es auch so gestalten, dass die Interface-Steuerung über die Apple Watch erfolgt. Aber davon wollen wir nächstes Mal.

Das war's für heute. Vielen Dank fürs Zuschauen.

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